Das Straßenverkehrsamt beabsichtigt, eigene Anlagen zur Rotlicht- und Geschwindigkeitsmessung mit Datenfernübertragung zu beschaffen und selbst zu betreiben. Der Vertrag mit dem jetzigen Betreiber läuft Ende 2023 aus. Während des Betriebs in den letzten Jahren wurde festgestellt, dass die Überwachungstechnik mit Induktionsschleifen störanfällig ist, so dass künftig nur noch noninvasive Anlagen angeschafft werden sollen. Damit werden auch Ausfallzeiten im Messbetrieb durch Fahrbahnsanierungen oder anderen Arbeiten im Straßenbereich vorgebeugt, d. h. das System arbeitet ohne zusätzliche technische Einbauten in der Fahrbahn (Schleifen oder Sensoren). Das Gleiche gilt für witterungs- und verkehrsbedingte Einflüsse, die Fahrbahnen (z. B. durch große Hitze und schwere LKWs) "aufweichen" und dadurch die Position der Induktionsschleifen verändern können und dann erneute Eichungen zur Folge haben.
Es gibt Firmen auf dem Markt, die noninvasive Anlagen mit und ohne Datenfernübertragung anbieten. Allein die Fa. Vitronic bietet Kombi-Anlagen (Rotlicht und Geschwindigkeit) mit Datenfernübertragung an.