528435-2023 - ErgebnisDeutschland-Stuttgart: Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit
OJ S 168/2023 01/09/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg
Postanschrift: Neues Schloss - Schlossplatz 4
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postleitzahl: 70173
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabe@fm.bwl.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Dachmarke Personalmarketing
Referenznummer der Bekanntmachung: FM-2023-007
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg, sucht zur Weiterentwicklung der Nachwuchsgewinnung eine Agentur, die Personalmarketing-Maßnahmen unter einer neu zu etablierenden Dachmarke bündelt und bekannt macht.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 315 900,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Hauptort der Ausführung: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg Neues Schloss - Schlossplatz 4 70173 Stuttgart
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg, sucht zur Weiterentwicklung der Nachwuchsgewinnung eine Agentur, die Personalmarketing-Maßnahmen unter einer neu zu etablierenden Dachmarke bündelt und bekannt macht.
Der Auftraggeber vergibt den Auftrag im Wege einer sog. Budgetausschreibung im Sinne von § 58 Abs. 2 S. 3 VgV. Der Auftraggeber gibt für den ausgeschriebenen Auftrag eine feste Pauschalvergütung (Festpreis) vor und wird die Angebote ausschließlich nach qualitativen Kriterien bewerten. Ziel dieser Vorgehensweise ist, für das ausgeschriebene "Budget" die aus qualitativer Sicht besten Leistungen zu erhalten.
In diesem Sinne erhält der Auftragnehmer für die Ausführung des Auftrags im ersten Vertragsjahr eine pauschale Gesamtvergütung in Höhe von EURO 135.000,00 brutto und im zweiten Vertragsjahr sowie für die beiden optionalen Verlängerungsjahre jeweils eine pauschale Gesamtvergütung von EURO 85.000,00 brutto.
1.
Aufbau einer Wort- und Bildmarke:
Der Auftraggeber benötigt für sein Personalmarketing eine Dachmarke. Unter dieser Dachmarke sind die vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Ministerium für Finanzen und in den nachgeordneten Institutionen zu bewerben. Dafür braucht es eine Wort- und Bildmarke. Farbgestaltung und Bildsprache (nicht zwangsläufig der Claim) sollen sich an dem Corporate Design von THE LÄND orientieren.
2.
Erstellung kreativer Inhalte für die Landingpage der Dachmarke:
Im Zuge der Markenentwicklung ist ein Karriereportal zu erstellen, in dem die verschiedenen beruflichen Möglichkeiten sowie die zum Teil schon existierenden Werbekampagnen gebündelt werden. Es handelt sich dabei um die Landingpage der Dachmarke. Technisch wird diese in die Website des Auftraggebers integriert (fm.baden-wuerttemberg.de).
Die Website des Auftraggebers basiert auf einem Typo3-CMS. Der Aufbau der Landingpage soll weitestgehend mit dem zur Verfügung stehenden Typo-Baukasten erfolgen. Technische Arbeiten wie Programmierleistungen, Hosting, etc. sind deshalb nicht Teil dieser Ausschreibung.
Vielmehr sind für die Landingpage kreative Inhalte wie Grafiken und Texte, und ggf. multimediale Elemente wie Videos, zu erstellen. Zudem sind bereits bestehende Werbekampagnen über Grafiken/Verlinkungen in das Karriereportal zu integrieren.
Alle Einstiegs-/Karriereoptionen müssen auf der Seite dargestellt werden.
3.
Entwicklung einer Strategie zur Bekanntmachung:
Um Dachmarke/Karriereportal bekannt zu machen, ist eine effiziente Vermarktungsstrategie zu entwickeln. Bei Konzeption und Wahl der Werbemittel sind die Bewerber frei: Das Ziel bestimmt die Methode. Allerdings liegt der Fokus auf der Online-Vermarktung. Denkbar ist auch, dass Videomaterial produziert wird (Imagefilm oder einzelne Clips/Reels) - sofern dies zu der von den Bewerbern vorgestellten Gesamtstrategie passt und angesichts des Budgets sinnvoll ist.
Zu beachten ist, dass das Karriereportal auch nachdem es gelaunched wurde, fortlaufend bespielt und weiterentwickelt werden muss. Hierfür sind innerhalb der Vertragslaufzeit weitere Inhalte für die Karriereplattform sowie Werbemaßnahmen für die Erhöhung seiner Sichtbarkeit zu entwerfen.
4.
Erfolgskontrolle und Monitoring:
Die wesentlichen Leistungskennzahlen (KPIs) hinsichtlich der vorgeschlagenen Vermarktungsstrategie sind vierteljährlich aufzubereiten und dem Auftraggeber mitzuteilen. Auf Basis der KPIs wird der Auftragnehmer seine Leistungen in Absprache mit dem Auftraggeber optimieren.
5.
Überprüfung der bereits bestehenden Kampagnen hinsichtlich einer möglichen Anpassung an die neue Dachmarke:
An unterschiedlichen Stellen im Haus existieren bereits diverse Personalmarketing-Kampagnen (Details dazu sind im angehängten Briefing enthalten). Der Auftraggeber strebt langfristig an, diese optisch zu vereinheitlichen und damit einen höheren Wiedererkennungswert zu schaffen. Daher sind die einzelnen Kampagnen im Rahmen des Budgets zu betrachten und erste Ideen und Ansätze zu entwickeln, inwiefern sie die neue Dachmarke visuell adaptieren können. Die tatsächliche Umsetzung dieser Anpassungen ist nicht Teil der gegenwärtigen Ausschreibung.
Die weiteren Einzelheiten ergeben sich aus den veröffentlichten Vergabeunterlagen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 100 %
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 0 %
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2023/S 070-212279
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
25/08/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Zum goldenen Hirschen Stuttgart GmbH
Postanschrift: Theodor-Heuss-Str. 10
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postleitzahl: 70174
Land: Deutschland
E-Mail: nb-zgh@hirschen.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 315 900,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beginnt das eigentliche Verhandlungsverfahren mit der Aufforderung der Bieter, auf Grundlage der Vergabeunterlagen ein erstes Angebot abzugeben. Die Bieter müssen bei der Erstellung ihrer ersten Angebote insbesondere die in den Vergabeunterlagen dargestellten Vorgaben an die Angebote berücksichtigen. Die Bieter müssen ihre ersten Angebote auf der Grundlage der Vergabeunterlagen mit dem Stand zum Ablauf der Angebotsfrist vorbehaltlos abgeben. Der Auftraggeber behält sich vor, erste Angebote, die die Mindestanforderungen der
Leistungsbeschreibung bzw. die formalen Anforderungen nicht erfüllen oder die eine nicht ausdrücklich zugelassene Änderung oder Ergänzung der Unterlagen enthalten, auszuschließen.
Das erste Angebot ist bereits verbindlich. Der Auftraggeber behält sich nach § 17 Abs. 11 VgV vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf das erste Angebot zu erteilen.
Sollte der Auftraggeber den Zuschlag nicht auf ein erstes Angebot erteilen, wird die Vergabe fortgeführt: Der Auftraggeber wird mit den Bietern über deren erste Angebote verhandeln. Auf Grundlage der Ergebnisse der Verhandlungsgespräche wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze überarbeiten und präzisieren. Anschließend müssen die Bieter ihre letztverbindlichen Angebote abgeben.
Beabsichtigt ein Bieter bereits bei Angebotsabgabe, für wesentliche Hauptleistungen Drittunternehmen (z.B. Nachunternehmer, verbundene Unternehmen, sonstige Dritte) vorzusehen, so ist das Drittunternehmen im Angebot zu benennen und Art und Umfang der für den Dritten vorgesehenen Leistungen zu bezeichnen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind für die Drittunternehmen die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Der Auftraggeber kann dieses Verlangen auf bestimmte Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie auf einzelne Drittunternehmen beschränken.
Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aus wichtigem Grund aufzuheben.
Bekanntmachungs-ID: CXR6YYPYH4M
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721926-3985
VI.4.2.
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Ort: Karlsruhe
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach IV.2.2) bei dem Auftraggeber zu rügen.
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Ort: Karlsruhe
Land: Deutschland
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
28/08/2023