528456-2023 - ErgebnisDeutschland-Arnsberg: Gerüstarbeiten
OJ S 168/2023 01/09/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Bauleistung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Arnsberg Fachdienst Beschaffung/Vergaben
Postanschrift: Niedereimerfeld 22
Ort: Arnsberg
NUTS-Code: DEA5 Arnsberg
Postleitzahl: 59823
Land: Deutschland
E-Mail: s.gillert@stadtwerke-arnsberg.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.arnsberg.de
I.2.
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Sanierung Rathaus Arnsberg, Rathausplatz 1, 59759 Arnsberg; Gerüstbauarbeiten
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
45262100 Gerüstarbeiten
II.1.3.
Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Das zwischen 1965 und 1968 erbaute ehemalige Rathaus der Stadt Neheim-Hüsten, seit dem Zusammenschluss der Gemeinden nun Verwaltungssitz der Stadt Arnsberg, wird saniert. Der Flachtrakt des Verwaltungsgebäudes wurde vollständig zurück gebaut. Der achtgeschossige Büroturm (Hochtrakt) wird bis auf den Rohbau (Stahlbetonskelett) entkernt und saniert. Der Hochtrakt wird anschließend umgebaut und neugestaltet. Der Flachtrakt wird neu errichtet.
Ausgeschrieben sind die Gerüstbauarbeiten für den Flach- und den Hochtrakt.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 319 985,18 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE Deutschland
NUTS-Code: DEA Nordrhein-Westfalen
NUTS-Code: DEA5 Arnsberg
Hauptort der Ausführung: Rathausplatz 1, 59759 Arnsberg
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Gerüstbauarbeiten am Rathaus Arnsberg, Rathausplatz 1, 59759 Arnsberg:
Zur Ausführung kommt eine Konstruktion als Stahlrahmen-, Modulgerüst aus vorgefertigten Bauteilen mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung. Feldlängen und Rahmenhöhen nach Standardgrößen des Systemherstellers.
Lastklasse: 4 mit 3,0 kN/m2
Breitenklasse: W 06 bis 90,0 cm Gangbreite
Material: Stahl verzinkt
Die Einrüstung erfolgt in enger Abstimmung mit der Montage der anschließenden Fassadenbauarbeiten in einzelnen Fassadenabschnitten. Diese können sowohl horizontal als auch vertikal gegliedert sein. Das Gebäude gliedert sich grob in zwei Bereiche:
1. der Hochtrakt als 8-geschossiges Bestandsgebäude aus Stahlbeton
2. der Flachtrakt als 1-geschossiger Neubau aus Stahlbeton
die beide für die Fassaden-, Dach- und Entwässerungsarbeiten sowie auf dem Hochtrakt zusätzlich für die Befahranlagen eingerüstet werden.
Beide Gebäudeteile werden großflächig mit Doppelfensterelementen, Pfosten-Riegel-Fassaden aus Aluminium als transparente Bauteile und mit vorgehängten hinterlüfteten Fassadenelemente aus Glas-Alu-Konstruktionen versehen Gerüststellungen für Fassadenarbeiten:
Für beide Gebäudeteile werden umlaufende Fassadengerüste für die Montage der Unterkonstruktionen der Fensterelemente und die Montage der vorgehängten hinterlüfteten Fassaden erstellt.
In den Fensterbereichen beider Gebäudeteile werden die Gerüste nach Montage der Unterkonstuktion für die Fensteranlagen sowie diverser Brandschutzkonstruktionen abgebaut. Die Gerüstbauteile für die vorgehängten hinterlüfteten Fassaden bleiben bis zur Fertigstellung der VHF-Fassaden stehen.
Es ist eine enge Abstimmung bei der Gerüstkonzeptionierung und vor dem Aufbau mit dern Gewerken AN Fenster und VHF-Fassaden, AN Dachabdichtung sowie im Bauablauf für die Leitungsführung der außenliegenden Entwässerungsletungen erforderlich.
Der Abstand des Gerüstes vor den Fassaden beträgt zwischen 30 und 80 cm je nach Einbauort und wird ebenfalls in den Einzelpositionen vermerkt. Der zeitliche Ablauf der Gerüstdemontage richtet sich nach der Arbeitstaktung der Fassaden- und Fensterbauarbeiten:
Ein zusätzlicher Dachfangschutz ist vorgesehen, da es sich um Flachdächer handelt, und die oberste Gerüstlage mehr als 50,0 cm unterhalb der OK-Attikaabdeckung liegt. An der Südfassade des Gebäudes wird ein Material- und Personenaufzug mit Absetzbühnenturm vorgesehen. Für die Beförderung von Material in die Geschosse muss der Aufzug auf die Geschossebenen angepasst aufgestellt werden.
Für die Überbrückung von Gebäudeeingängen, Einbringöffnungen oder Dachflächen u.ä., die von Stützenstellungen freizuhalten sind, kommen Überbrückungsträger in Form von Gitterträgern, Fachwerkträgern zum Einsatz.
Die Gerüststellung erfolgt erst nach Vorlage des statischen Nachweises einschl. Verankerungsplan (in Abstimmung mit dem beauftragten Fassadenbauer).
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
In Nordrhein-Westfalen gilt das Tariftreue- und Vergabegesetz (TVgG) NRW in der Fassung der Bekanntmachung vom 30.03.2018.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2023/S 103-323406
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Ö 15/23
Bezeichnung des Auftrags:
Sanierung Rathaus Arnsberg, Rathausplatz 1, 59759 Arnsberg; Gerüstbauarbeiten
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
28/08/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 5
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: WALKE + ACKER Bauunternehmen GmbH
Postanschrift: Sandbachstraße 29A
Ort: Wallenhorst
NUTS-Code: DE944 Osnabrück, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 49134
Land: Deutschland
Internet-Adresse: https://www.walke-acker.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 319 985,18 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter Nr. VI. 4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist zulässig, soweit
-der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht in nerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
-Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
-Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bieter wegen der Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
28/08/2023