535571-2022 - ErgebnisDeutschland-Oberviechtach: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
OJ S 189/2022 30/09/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH, Betriebsstätte Oberviechtach
Postanschrift: Teunzer Straße 15
Ort: Oberviechtach
NUTS-Code: DE239 Schwandorf
Postleitzahl: 92526
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.asklepios.com/oberviechtach/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Privater Betreiber von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen (öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 Nr. 4 GWB)
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
BvA_MED - Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH, Betriebsstätte Oberviechtach - Ersatzneubau Klinik
Referenznummer der Bekanntmachung: 409/21
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
An der Asklepios Klinik Oberviechtach soll ein Ersatzneubau für das Krankenhaus errichtet werden.
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Im Ersatzneubau sollen folgende Funktionsbereiche errichtet werden:
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- Pflege (35 Betten davon 4 Betten IMC)
- Notaufnahme / elektive Aufnahme
- Röntgen
- Endoskopie
- FuDI (EKG, Ergo, LuF)
- OP-Bereich (1b OP)
- Arztdienst/Krankenhausleitung/Bereitschaft
- Ver- und Entsorgungs-Technikbereich, Wirtschaftshof, etc.
.
Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens werden die Planungsleistungen der gesamten Grundleistungen der Leistungsphasen 3 sowie 5-9 im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung - Medizintechnik (Anlgr. 7) (gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2021, § 55 i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1) sowie die Besonderen Leistungen der Mitwirkung bei der Beantragung von Fördermitteln, optional der Erstellung des Schlussverwendungsnachweises sowie die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist gem. Anlage 15 Nr. 15.1 HOAI 2021 vergeben.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Niedrigstes Angebot: 418 629,51 EUR / höchstes Angebot: 566 618,26 EUR das berücksichtigt wurde
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 71330000 Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE239 Schwandorf
Hauptort der Ausführung: Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH, Betriebsstätte Oberviechtach Teunzer Straße 15 92526 Oberviechtach Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
An der Asklepios Klinik Oberviechtach soll ein Ersatzneubau für das Krankenhaus errichtet werden.
.
Im Ersatzneubau sollen folgende Funktionsbereiche errichtet werden:
.
- Pflege (35 Betten davon 4 Betten IMC)
- Notaufnahme / elektive Aufnahme
- Röntgen
- Endoskopie
- FuDI (EKG, Ergo, LuF)
- OP-Bereich (1b OP)
- Arztdienst/Krankenhausleitung/Bereitschaft
- Ver- und Entsorgungs-Technikbereich, Wirtschaftshof, etc.
.
Das bisherige bestehende Krankenhausgebäude ist für den regionalen Bedarf überdimensioniert und wird derzeit nur in Teilen genutzt. Neben dem Bestandsgebäude soll auf dem südöstlichen Teil des Grundstücks der Neubau errichtet werden. Derzeit liegt hier der Patientengarten. Eine Vorplanung liegt bereits vor und wird gegen Geheimhaltungserklärung zur Verfügung gestellt. Bezüglich der umfassenden Aufgabenbeschreibung wird explizit auf diese Vorplanung verwiesen.
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Der Neubau soll während laufenden Klinikbetriebs des Bestandsbaus erfolgen. Der Behandlungsbau soll als quadratischer Baukörper kompakt ausgestaltet werden, während der Pflegetrakt etwas schlanker ausfällt. Eine große Nähe zwischen Notaufnahme und Pflege ist erwünscht. Die Dachfläche soll für eine naturnahe Bedeckung sowie regenerative Energiegewinnung genutzt werden.
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Ein abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm ist vorhanden und ebenfalls der Vorplanung beigefügt. Es sind noch Räume für die Speisenversorgung vorzusehen.
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Der Neubau soll als konventioneller Stahlbetonskelettbau errichtet werden. Die Fassade ist als wartungs- und unterhaltsarme Leichtmetallfassade geplant. Eine nachhaltige Bauweise ist vorgesehen. Die Errichtung ist in einem Zuge geplant, im Anschluss daran soll das bestehende Krankenhaus komplett geräumt und der Neubau bezogen werden.
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Für den Anschluss an den Neubau müssen die bestehenden Versorgungsleitungen des Bestandsgebäudes temporär überbrückt werden.
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Die Planungsleistungen werden in parallelen Vergabeverfahren beauftragt.
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Die Gesamtkosten der Maßnahme (KG 200-700) liegen bei etwa 27.260.000 EUR brutto. Bezüglich der medizinischen Geräte wird eine Kappungsgrenze bei 350.000 EUR netto je Gerät hinsichtlich der anrechenbaren Kosten festgelegt. Das lose Gerät der Medizintechnik (KG 612 gemäß DIN 276-1:2008-12) wird den anrechenbaren Kosten des Medizintechnikplaners zugerechnet. Bezüglich der Bestandsgeräte werden diese mit 60 % des äquivalenten Neuwerts in den anrechenbaren Kosten berücksichtigt (dies gilt auch für Großgeräte und loses Gerät).
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Die Maßnahme wird gefördert, die Kosten sind damit einzuhalten.
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Die Auftragsvergabe findet voraussichtlich im Sommer diesen Jahres statt. Heuer sind jedoch aus haushalterischen Gründen keine gravierenden Planungsleistungen mehr zu erbringen. Das gesamte Planungsteam soll sich im Lauf dieses Jahres zusammenfinden. Im Januar 2023, also sofort ab 07.01., ist konkret mit der Planung zu beginnen und diese stark voranzutreiben. Der Baubeginn soll am 01.08.2024 stattfinden, die Fertigstellung der Baumaßnahme soll bis September 2027 erfolgen.
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Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens werden die Planungsleistungen der gesamten Grundleistungen der Leistungsphasen 3 sowie 5-9 im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung - Medizintechnik (Anlgr. 7) (gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2021, § 55 i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1) sowie die Besonderen Leistungen der Mitwirkung bei der Beantragung von Fördermitteln, optional der Erstellung des Schlussverwendungsnachweises sowie die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist gem. Anlage 15 Nr. 15.1 HOAI 2021 vergeben.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Angaben zur Arbeitsweise / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Verfügbarkeit / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Personaleinsatzplan / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Berufserfahrung des zum Einsatz kommenden Personals / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 30
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung:
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Stufe 1: Leistungsphase 3
Stufe 2: Leistungsphase 5
Stufe 3: Leistungsphasen 6 und 7
Stufe 4: Leistungsphase 8
Stufe 5: Leistungsphase 9
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Planungsbeginn für die Maßnahme ab Januar 2023, Baubeginn ist ab August 2024 vorgesehen.
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Geplanter Termin für die Fertigstellung ist September 2027 (Lph. 8). Im Anschluss hieran erfolgt die ebenfalls vom Auftrag umfasste Lph. 9.
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Vor-Ort-Termine ausschließlich unter Einhaltung der 2G+ Regel.
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Den Vergabeunterlagen ist eine Geheimhaltungserklärung beigefügt. Wenn diese Erklärung isoliert vorab über die Kommunikation im Projektraum eingereicht wird (NUR diese Geheimhaltungserklärung, nicht der gesamte Teilnahmeantrag!!!) werden dem Bewerber die Unterlagen bereits in laufender Bewerbungsfrist zur Verfügung gestellt; bei Abgabe der Verschwiegenheitserklärung mit Abgabe des Teilnahmeantrags über das Bietertool sodann spätestens in Stufe 2 des Verfahrens.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 063-166081
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 409/21
Bezeichnung des Auftrags:
MED - Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH, Betriebsstätte Oberviechtach - Ersatzneubau Klinik
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
05/09/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: MTI Medizintechnische Ingenieurplanung GmbH
Postanschrift: Georg-Rückert-Str. 68
Ort: Polling
NUTS-Code: DE21N Weilheim-Schongau
Postleitzahl: 82398
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Niedrigstes Angebot: 418 629,51 EUR / höchstes Angebot: 566 618,26 EUR das berücksichtigt wurde
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHY66S4
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Mittelfranken - Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
27/09/2022