Beschreibung der Beschaffung
An der Asklepios Klinik Oberviechtach soll ein Ersatzneubau für das Krankenhaus errichtet werden.
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Im Ersatzneubau sollen folgende Funktionsbereiche errichtet werden:
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- Pflege (35 Betten davon 4 Betten IMC)
- Notaufnahme / elektive Aufnahme
- Röntgen
- Endoskopie
- FuDI (EKG, Ergo, LuF)
- OP-Bereich (1b OP)
- Arztdienst/Krankenhausleitung/Bereitschaft
- Ver- und Entsorgungs-Technikbereich, Wirtschaftshof, etc.
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Das bisherige bestehende Krankenhausgebäude ist für den regionalen Bedarf überdimensioniert und wird derzeit nur in Teilen genutzt. Neben dem Bestandsgebäude soll auf dem südöstlichen Teil des Grundstücks der Neubau errichtet werden. Derzeit liegt hier der Patientengarten. Eine Vorplanung liegt bereits vor und wird gegen Geheimhaltungserklärung zur Verfügung gestellt. Bezüglich der umfassenden Aufgabenbeschreibung wird explizit auf diese Vorplanung verwiesen.
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Der Neubau soll während laufenden Klinikbetriebs des Bestandsbaus erfolgen. Der Behandlungsbau soll als quadratischer Baukörper kompakt ausgestaltet werden, während der Pflegetrakt etwas schlanker ausfällt. Eine große Nähe zwischen Notaufnahme und Pflege ist erwünscht. Die Dachfläche soll für eine naturnahe Bedeckung sowie regenerative Energiegewinnung genutzt werden.
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Ein abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm ist vorhanden und ebenfalls der Vorplanung beigefügt. Es sind noch Räume für die Speisenversorgung vorzusehen.
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Der Neubau soll als konventioneller Stahlbetonskelettbau errichtet werden. Die Fassade ist als wartungs- und unterhaltsarme Leichtmetallfassade geplant. Eine nachhaltige Bauweise ist vorgesehen. Die Errichtung ist in einem Zuge geplant, im Anschluss daran soll das bestehende Krankenhaus komplett geräumt und der Neubau bezogen werden.
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Für den Anschluss an den Neubau müssen die bestehenden Versorgungsleitungen des Bestandsgebäudes temporär überbrückt werden.
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Die Planungsleistungen werden in parallelen Vergabeverfahren beauftragt.
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Die Gesamtkosten der Maßnahme (KG 200-700) liegen bei etwa 27.260.000 EUR brutto. Bezüglich der medizinischen Geräte wird eine Kappungsgrenze bei 350.000 EUR netto je Gerät hinsichtlich der anrechenbaren Kosten festgelegt. Das lose Gerät der Medizintechnik (KG 612 gemäß DIN 276-1:2008-12) wird den anrechenbaren Kosten des Medizintechnikplaners zugerechnet. Bezüglich der Bestandsgeräte werden diese mit 60 % des äquivalenten Neuwerts in den anrechenbaren Kosten berücksichtigt (dies gilt auch für Großgeräte und loses Gerät).
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Die Maßnahme wird gefördert, die Kosten sind damit einzuhalten.
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Die Auftragsvergabe findet voraussichtlich im Sommer diesen Jahres statt. Heuer sind jedoch aus haushalterischen Gründen keine gravierenden Planungsleistungen mehr zu erbringen. Das gesamte Planungsteam soll sich im Lauf dieses Jahres zusammenfinden. Im Januar 2023, also sofort ab 07.01., ist konkret mit der Planung zu beginnen und diese stark voranzutreiben. Der Baubeginn soll am 01.08.2024 stattfinden, die Fertigstellung der Baumaßnahme soll bis September 2027 erfolgen.
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Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens werden die Planungsleistungen der gesamten Grundleistungen der Leistungsphasen 3 sowie 5-9 im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung - Medizintechnik (Anlgr. 7) (gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2021, § 55 i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1) sowie die Besonderen Leistungen der Mitwirkung bei der Beantragung von Fördermitteln, optional der Erstellung des Schlussverwendungsnachweises sowie die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist gem. Anlage 15 Nr. 15.1 HOAI 2021 vergeben.