543051-2023 - ErgebnisDeutschland-Paderborn: Dienstleistungen von Architekturbüros
OJ S 173/2023 08/09/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Paderborn
Postanschrift: Am Hoppenhof 33
Ort: Paderborn
NUTS-Code: DEA47 Paderborn
Postleitzahl: 33104
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@paderborn.de
Telefon: +49 52518812306
Fax: +49 5251882060
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.deutsche-evergabe.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Sanierung Ratskeller Paderborn; Planungsleistungen, Objektplaner
Referenznummer der Bekanntmachung: 2298
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Objektplaner
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 222 222,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA47 Paderborn
Hauptort der Ausführung: in den Vergabeunterlagen aufgeführt
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Paderborn beabsichtigt, den Ratskeller und die Ratsschänke im historischen Rathaus zu sanieren. Das historische Rathaus steht mitten in der Stadt und liegt in der Nähe des Doms und der Fußgängerzone. Während der Sanierungsarbeiten bleiben die oberen Geschosse des Rathauses in Betrieb und die Energieversorgung muss gewährleistet werden. Der Ratskeller inkl. Küchenbereich umfasst 645 m², die Ratsschänke im Erdgeschoss ist 55 m² groß. Bei der Sanierung sind die Besonderheiten des Projektes, wie beispielsweise die Innenstadtlage, allgemeine Stillstandzeiten durch diverse Innenstadtfeste sowie die baulogistischen Herausforderungen aufgrund der räumlichen Situation im Keller, zu beachten.  Der historische Gewölbekeller des Rathauses steht unter Denkmalschutz und gliedert sich in 3 Bereiche auf, den großen Gewölberaum mit Mittelstütze und Gratgewölbe/Kreuzgewölbe sowie die beiden Tonnengewölbe. Bei dem großen Gewölberaum handelt es sich um den Gastraum des Ratskellers mit einem kleineren anschließenden Raum mit Tonnengewölbe, der über einen separaten Zugang verfügt und für kleinere Gruppen genutzt werden kann. Der hintere Raum mit Tonnengewölbe beinhaltet 2 Heizungsräume und im „Foyer“ des Kellers befinden sich momentan die WC-Anlagen für die Gäste. Der Ratskeller und die Ratsschänke werden nach der Sanierung verpachtet, die neuen Nutzer haben mit ihrem Konzept den Wettbewerb gewonnen. Die Nutzer wollen sowohl im gastronomischen Bereich, als auch bei der Gestaltung der Räume Moderne und Tradition vereinen.  Als Budget stehen 1.118.150 Euro (netto) für die Kostengruppe 300 und 1.547.700 Euro (netto) für die Kostengruppe 400 zur Verfügung. Zuständig für die Umsetzung des Projektes und die Durchführung des Vergabeverfahrens ist das Gebäudemanagement der Stadt Paderborn (GMP).
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Mit Zuschlagserteilung werden die LPH 1-3 beauftragt, die LPH 4-9 werden optional abgefragt (stufenweise Beauftragung).
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 202-575643
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
28/04/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: SHIFT. GmbH
Ort: Hannover
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Postleitzahl: 30449
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 222 222,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bei den im Abschnitt II unter der Ziffer II.1.7) und im Abschnitt V unter den Ziffern V.2.2) und V.2.4) jeweils gemachten Angaben handelt es sich um fiktive Werte. Auf eine Veröffentlichung der tatsächlichen Werte wird gemäß § 39 Abs. 6 VgV verzichtet.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de
Telefon: +49 251411-1691
Fax: +49 251411-2165
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Das GMP weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit
 
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle innerhalb von spätestens 10 Tagen gerügt hat,
 
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle gerügt werden,
 
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der EU-Bekanntmachung genannten Teilnahmefrist oder der in den Vergabeunterlagen jeweils benannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der Vergabestelle gerügt werden,
 
4. der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird.
 
Weitere Einzelheiten können § 160 GWB entnommen werden.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
04/09/2023