Beschreibung der Beschaffung
Die KlimaFarm ist das Kernstück eines Pilotvorhabens in der Eider-Treene-Sorge-Region und wird von der Stiftung Naturschutz-Schleswig-Holstein und der CAU mit Fördermitteln vom BMUV umgesetzt.
Die KlimaFarm soll als Leuchtturmprojekt für Innovation und Wandel in der Landwirtschaft überregionale Wirkung entfalten. Es wird hier ein Modellbetrieb entstehen, der überzeugend vorführt, wie Klimaschutz und Artenvielfalt auf der einen und Landwirtschaft auf der anderen Seite in einem sich ergänzenden Miteinander funktionieren, bei dem alle Seiten profitieren.
Zur Entwicklung von Methoden und Techniken, welche demonstriert und der Öffentlichkeit präsentiert werden, ist ein Betriebshof mit entsprechender Infrastruktur und ein Ort für Begegnung und Austausch mit Landwirtschaft und Forschung geplant.
Durch Umnutzungen/ Umbau der vorhandenen Hofstelle mit nach wie vor landwirtschaftlichem Schwerpunkt soll die Klimafarm alle genannten Anforderungen verbinden und in mehreren Teilschritten zum Modellbetrieb und Informationszentrum ausgebaut werden.
Die Gesamtbaukosten der KG 300 bis 400 werden mit ca. 2,16 Mio. EUR netto (zuzügl. 19% MwSt.) veranschlagt.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung,
Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen,
Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen,
Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen,
gem. HOAI abdecken, und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben. Es sollen die Leistungsphasen 1-9 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen. Der Auftraggeber behält sich vor, aus den vorgenannten Leistungsbildern nur einen Teil der Grundleistungen zu vergeben. Die Planungsleistungen zur Objektplanung Gebäude und eine Energieberatung erfolgen parallel in einem separaten Auswahlverfahren.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.