Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags
Die kreisfreie Stadt Fürth gehört zum bayerischen Regierungsbezirk Mittelfranken, die im
Osten mit der Stadt Nürnberg zusammengewachsen ist. Mit den Städten Nürnberg und
Erlangen bildet sie ein Städtedreieck, welches das Kernland des mittelfränkischen
Ballungsgebietes bildet.
Der Hauptbahnhof Fürth ist ein wichtiger Kontenpunkt im ÖPNV und soll deshalb mit Hilfe
der Umbaumaßnahmen barrierefrei erschlossen und optisch aufgewertet werden. Der Bf
Fürth Hbf zählt zu den Bahnhöfen der Kategorie 2 – Fernverkehrssystemhalt. Mit der
Bahnhofskategorie werden die wesentlichen Merkmale der Wegeleit- und
Informationssysteme sowie der Ausstattung festgelegt.
Innerhalb der DB Station & Service AG ist Fürth Hbf dem Regionalbereich Süd zugeordnet.
Er untersteht dem Bahnhofsmanagement Nürnberg mit Sitz in Nürnberg.
Der Fürther Hbf ist Bestandteil des transeuropäischen Netzes (TEN / HGV- und
konventionelles Netz).
Im Zuge dieses Projekts werden die Bahnsteige am Gleis 2/3, 4/5 und 6/7 inklusive ihrer
Entwässerung und Kabeltiefbauanlagen rück- und neugebaut. Bei diesen Umbauten soll
außerdem die Erneuerung der Bahnsteigdächer erfolgen, welche ebenfalls durch neue
Dächer ersetzt werden sollen. Der barrierefreie Ausbau erfolgt mittels Aufzugsanlagen,
welche die Personenunterführung mit den Bahnsteigen verbindet. Die bereits vorhandene
PU muss ebenfalls erneuert werden. Deshalb wird der Bereich der Personenunterführung
zwischen dem Zugangsbauwerk S-Bahn und Gl. 7 zurück gebaut, neu errichtet und mit
Treppen und Aufzügen an die neuen Bahnsteige angebunden. Ausrüstungstechnische
Anlagen auf den Bahnsteigen, sowie in der Unterführung, wie Beleuchtung, Verteiler oder
Beschallung, werden auch durch neue Anlagen ersetzt.