560333-2022 - ErgebnisDeutschland-Düsseldorf: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
OJ S 197/2022 12/10/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Ministerium des Innern des Landes NRW
Postanschrift: Friedrichstraße 62-80
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DEA1 Düsseldorf
Postleitzahl: 40217
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zentrale.vergabestelle@im.nrw.de
Telefon: +49 211/871-01
Fax: +49 211/871-3244
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.im.nrw
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
"Einsatzstellen-App" für die Feuerwehr NRW
Referenznummer der Bekanntmachung: ZVSt-2022-087/34
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Die Leistung beinhaltet die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme einer Einsatzstellen-App sowie die Bereitstellung, der Betrieb und Support der dafür notwendigen IT-Infrastruktur. Für weitergehende Details, siehe Leistungsbeschreibung.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
72200000 Softwareprogrammierung und -beratung, 72300000 Datendienste, 72500000 Datenverarbeitungsdienste
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA11 Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Ministerium des Innern des Landes NRW Friedrichstraße 62-80 40217 Düsseldorf Einsatz der Einsatzstellen-App bei der unteren Führungsebene der Feuerwehren in NRW.
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Einsatzstellen-App dient zur digitalen Unterstützung der unteren Führungsebene eines Feuerwehr-Einsatzes. Die Anwendungsbereiche der Einsatzstellen-App liegen im Brandbereich (Atemschutzüberwachung, Hydrantenplan und Feuerwehrpläne), für den Verkehrunfall (Rettungsdatenblätter gängiger PKWs, LKWs, Busse und Land- sowie Baumaschinen), für die Sicherung des Grundschutzes durch überörtliche Einheiten im Katastrophenschutz-Fall (Freigabe der kommunalen Daten für die unterstützenden Einheiten) sowie für allgemeine Bereiche (Geoinformationssystem zur Orientierung / Navigation / Informationsquelle, Gefahrgutinformation, Web-Link zum Portal "Gewalt gegen Einsatzkräfte", freie Dateiablage). Demnach beinhaltet die Leistung die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme einer Einsatzstellen-App sowie die Bereitstellung, der Betrieb und Support der dafür notwendigen IT-Infrastruktur. Vom Auftraggeber werden die notwendigen Endgeräte (Tablets) sowie die erforderlichen Server zur Verbindung zum Kraftfahrtbundesamt zur Verfügung gestellt. Die Leistung umfasst auch die Projektierung, die ggf. erforderliche Softwareentwicklung sowie unterschiedliche Schulungen. Anschließend sind die Softwarepflege sowie weitere Dienstleistungen zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Software durchzuführen.
Die Einsatzstellen-App beinhaltet insgesamt fünf Module. Darunter zählen die Module Rettungskarten, Gefahrstoffdatenbank, Dokumentenbibliothek, Geodaten sowie Atemschutzüberwachung. Zusätzlich gibt es einen Bereich mit Weblinks sowie einem Nachrichtenfeld für den lokalen Administrator. Darüber hinaus soll es eine Applikation zur Administration geben.
Für weitergehende Details zum Leistungsgegenstand (Ziff. 3) und zu den einzelnen Modulen (ab Ziff. 3.3), siehe beigefügte Leistungsbeschreibung sowie den Kriterienkatalog.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Preis / Gewichtung: 21
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 9
Preis - Gewichtung: 70.00
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 174-492380
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: ZVST-2022-087/34
Bezeichnung des Auftrags:
Keine Auftragsvergabe (Aufhebung)
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1.
Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Sonstige Gründe (Einstellung des Verfahrens)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXS7YYBYD3A
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland - c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2 - 10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221/147-3055
Fax: +49 221/147-2889
Internet-Adresse: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften erkannt, ist dieser vor Einreichen eines Nachprüfungsantrages innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar waren, müssten bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Ein Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingehen.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
07/10/2022