Beschreibung der Beschaffung
Das Klinikum Fürstenfeldbruck ist als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung auf einen 24/7 Betrieb der EDV Systeme angewiesen. In diesem Zusammenhang müssen diverse Maßnahmen ergriffen werden, um den IT Betrieb stabil, sicher und hochverfügbar zu halten. Das Rechenzentrum des Klinikum Fürstenfeldbruck ist in seinem aktuellen Stand nicht allen Anforderungen genügend. Das bedeutet, dass im Katastrophenfall oder im Fall eines Ausfalls von Komponenten keine volle redundanz vorliegt.
Daher soll nun im Rahmen dieses Projektes ein dem Stand der Technik entsprechendes 2 Raum Konzept umgesetzt werden. Dabei soll die bestehende Technik und Hardware so erweitert werden, dass nach der Umsetzung aller Teilprojekte ein komplett Redundantes System ergibt.
Projektziele
1. Aufbau eines neuen Standortes mit entsprechenden Netzwerkschränken mit integrierter USV-, Löschanlage und Klimatisierung
2. Netzwerkanbindung aller Unterverteiler an diesen neuen Standort
3. Umzug des bestehenden Standortes mit entsprechenden Netzwerkschränken mit integrierter USV-, Löschanlage und Klimatisierung
4. Netzwerkanbindung aller Unterverteiler an diesen Standort (Notwendig durch Projekt Aufbau Netzwerksegmentierung und Implementierung NAC)
5. Erweiterung der Serverkapazitäten für den Vollredundanten Betrieb
6. Erweiterung der virtuellen Infrastruktur durch Beschaffung von zusätzlichen Lizenzen der Rechenzentrumssoftware VMware, Windows Server
7. Erweiterung des Backups durch Beschaffung von zusätzlichen Lizenzen der Backupsoftware
LOS 1: Mit dem Los 1 soll eine Netzwerkschranklösung beschafft werden. Diese Lösung läuft unter verschiedenen Namen, hat aber letztlich die Aufgabe eines kleinen Rechenzentrums in einem Bestandsbau zu übernehmen. Die Lösung soll dabei in einer Konstruktion bestehen, die im inneren eine Standard 19'' Schranklösung mit 2 x 42 Höheneinheiten beinhaltet, die untereinander verbunden sind. Diese muss dann in dem zu liefernden System gekappselt sein mit einer integrierten Löschanlage, einer integrierten USV und intergierter Klimatisierung. Dazu soll das System entsprechende Überwachungsfunktionen besitzen.
LOS 2: Im Los 2 geht es um die Erweiterung des bestehenden virtualisierten VMWare Rechenzentrums um physikalische Server. Diese sind entsprechend so dimensioniert, dass zukünftig jedes physikalische Rechenzentrum in der Lage ist die Gesamte Leistung der virtuellen Infrastruktur zu betreiben. Dabei ist die Anzahl der Prozessorkerne verpflichtend, da sich daraus die Lizensierung in Los 3 ableitet.
LOS 3: In Los 3 soll die Software beschafft werden, die für die Erweiterung des bestehenden Rechenzentrums benötigt wird. Dabei ist diese Software auf das Los 2 abgestimmt hinsichtlich der Lizensierung. Die Softwareprodukte sind notwendig, da hier mit der bestehenden Infrastruktur und Verwaltungsoberfläche das gesamte Rechenzentrum koordiniert und verwaltet werden soll. Dabei geht es um die drei Bereiche Virtualisierung des Rechenzentrums mit VMWare, Veam Backup als Erweiterung der bestehenden Backuplösung und Windows Serverlizenzen für die Betriebssystemlizensierung auf allen vorhandenen physikalischen Prozessorkernen