565650-2022 - ErgebnisDeutschland-Paderborn: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
OJ S 199/2022 14/10/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Paderborn / Gebäudemanagement Paderborn
Postanschrift: Pontanusstraße 55
Ort: Paderborn
NUTS-Code: DEA47 Paderborn
Postleitzahl: 33102
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@paderborn.de
Telefon: +49 52518811440
Fax: +49 5251882060
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.deutsche-evergabe.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Stadthausneubau Paderborn, Erarbeitung der Bauphysik
Referenznummer der Bekanntmachung: 2250
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Der Neubau und die Sanierung soll bauphysikalisch begleitet werden. Es soll nicht nur der Wärmeschutz betrachtet werden, sondern auch die Bau- und Raumakustik.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 333 333,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71314310 Dienstleistungen für thermische Bauphysik
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA47 Paderborn
Hauptort der Ausführung: in den Vergabeunterlagen aufgeführt
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Stadtverwaltung Paderborn soll zukünftig nur noch an zwei Hauptstandorten untergebracht werden. Im Zentrum der Stadt, „Am Abdinghof 11 / Marienplatz“ und außerhalb des Kernstadtbereichs „Am Hoppenhof 33“. Die Bestandsgebäude der Stadtverwaltung in der Innenstadt am Standort „Am Abdinghof“ sollen mit den zwei Gebäudeteilen „Am Abdinghof A und B“ erhalten und umfassend saniert werden.  Die zur Straße „Am Abdinghof“ und hin zum Marienplatz befindlichen Gebäudeteile C und Ca sollen abgerissen und durch einen funktionalen Neubau mit einer offenen Struktur ersetzt werden. Hier wird ein zentraler, moderner Bürgerservice, ein Begegnungszentrum im Herzen der Stadt, entstehen. Hinzu kommen 2 historische Gebäude am Marienplatz, wovon eins aus dem 17. Jahrhundert stammt, beide aber denkmalgeschützt sind. Diese beiden Gebäude wurden zum Teil im 2. Weltkrieg zwar teilzerstört, aber insbesondere die Keller und die bauhistorischen Bauteile müssen in der jetzigen Form geschützt und erhalten werden. Daher werden die Sanierung und der Neubau jeweils als Einzelmaßnahmen, allerdings zeitgleich, durchgeführt, da die Gebäudeteile aneinandergrenzen und ein Teil der technischen Infrastruktur gemeinsam genutzt werden sollen. Auf Grund des baulichen und räumlichen Zusammenhangs soll neben den Maßnahmen zur Unterbringung der Stadtverwaltung auch der Fassadenteil des Gebäudes „Lutherschule“ saniert werden, der vom innenliegenden Franz-Stock-Platz aus sichtbar ist. Zu der Neubauplanung hat es ein Wettbewerbsverfahren mit einem Preisträger gegeben. Der Entwurf des Wettbewerbssiegers soll realisiert werden. Durch den innerstädtischen Abriss, Sanierung und Neubau kommt es zu vielen interessanten Situationen. Zudem hat das Projekt einen hohen Stellenwert in der Politik und Öffentlichkeit. Der Neubau und die Sanierung des gesamten Quartiers soll bauphysikalisch begleitet werden. Es soll nicht nur der Wärmeschutz betrachtet werden, sondern auch die Bau- und Raumakustik. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Planungs- und Ingenieurleistungen der Bauphysik.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 152-434940
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
04/10/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: IPJ Ingenieurbüro P. Jung GmbH
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 20253
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 333 333,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bei den im Abschnitt II unter der Ziffer II.1.7) und im Abschnitt V unter den Ziffern V.2.2) und V.2.4) jeweils gemachten Angaben handelt es sich um fiktive Werte. Auf eine Veröffentlichung der tatsächlichen Werte wird gemäß § 39 Abs. 6 VgV verzichtet.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de
Telefon: +49 251411-1691
Fax: +49 251411-2165
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
10/10/2022