568923-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Video-Identifikationssysteme – integratives System operative Einsatztechnik - SoE
OJ S 157/2026 17/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung - Änderungsbekanntmachung
Lieferleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungPräsidium Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg
E-Mailpolizei.bw.vergabestelle@polizei.bwl.de
Rechtsform des ErwerbersRegionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersÖffentliche Ordnung und Sicherheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titelintegratives System operative Einsatztechnik - SoE
BeschreibungBeschaffung eines integrativen Systems operative Einsatztechnik mit videoerzeugenden und bildverarbeitenden Systemen: AKLS - Kennzeichenlesesysteme für Fahrzeuge Dashcam-Systeme für Fahrzeuge Bodycam-Systeme für den operativen Außendienst inkl. Lizenzen, Mobilfunk, Schulungen, Zubehör und weiterer Leistungen (Unterstützungsleistungen bei Installation und technischer Inbetriebnahme), Systemservice und Abschluss eines Rahmenvertrages.
Kennung des Verfahrensce4f5784-42ca-470c-af25-a5e76cd2dfc1
Vorherige Bekanntmachung226738-2026
Interne Kennung2025-11V-17-4
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsLieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 35123500 Video-Identifikationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 35125300 Sicherheitskameras, 35200000 Polizeiausrüstung
2.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftNauheimer Straße 101  
StadtStuttgart
Postleitzahl70372
Land, Gliederung (NUTS)Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
LandDeutschland
Zusätzliche InformationenNeben dem Dienstsitz des Auftraggebers sind Leistungsorte auch die abrufenden Dienststellen der Polizei Baden-Württemberg. Genaue Leistungsorte werden mit dem jeweiligen Abruf mitgeteilt.
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen#Bekanntmachungs-ID: CXR6YYDY4YE#
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachungAuftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen- fehlende/ falsche Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB - fehlende/ falsche Eigenerklärung Nichterscheinen auf Terrorlisten der EU - fehlende/ falsche Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von schweren Verfehlungen und/oder eines Berufsverbotes/einer Gewerbeuntersagung - fehlende/ falsche Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von sonstigen Ausschlussgründen ( § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 22 LkSG) Bieter müssen erklären, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die ihre Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt z.B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO) und sie die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfülle(n). Bieter müssen erklären, dass weder ihr Unternehmen, noch ihre Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen Nr. 881/2002 und Nr. 2580/2001 der EU sowie der Anlage des Standpunktes des Rates der EU Nr. 2001/931/GASP befindlichen Terrorlisten erscheinen/t. Vgl. Anlage 2 - Eigenerklärungen.
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
Titelintegratives System operative Einsatztechnik - SoE
BeschreibungBeschaffung eines integrativen Systems operative Einsatztechnik mit videoerzeugenden und bildverarbeitenden Systemen: AKLS - Kennzeichenlesesysteme für Fahrzeuge Dashcam-Systeme für Fahrzeuge Bodycam-Systeme für den operativen Außendienst inkl. Lizenzen, Mobilfunk, Schulungen, Zubehör und weiterer Leistungen (Unterstützungsleistungen bei Installation und technischer Inbetriebnahme), Systemservice und Abschluss eines Rahmenvertrages zum Abruf von folgenden Mengen: Abnahme Hardware: Gerät Bodycam Sofortabnahmemenge: 2.100 geschätzte Mehrabnahmemenge: 650 Höchstabnahmemenge: 2.750 Einzel-Dockingstationen und Multi-Dockingstationen Sofortabnahmemenge: Berechnung durch Bieter je nach Angebot geschätzte Mehrabnahmemenge: Anzahl Sofortabnahme x 50 % Höchstabnahmemenge: Anzahl Sofortabnahme x 150 % Automatischer Holstersignalgeber Mindestabnahmemenge: 150 geschätzte Mehrabnahmemenge: 300 Höchstabnahmemenge: 450 Halterung Variante 1 Sofortabnahmemenge: 15.000 geschätzte Mehrabnahmemenge: 5.000 Höchstabnahmemenge: 20.000 Halterung Variante 2 (Schlaufenhalterung) Sofortabnahmemenge: 1.050 geschätzte Mehrabnahmemenge: 1.700 Höchstabnahmemenge: 2.750 Halterung Variante 3 (Molle-Element) Sofortabnahmemenge: 500 geschätzte Mehrabnahmemenge: 24.500 Höchstabnahmemenge: 25.000 AKLS inkl. Dashcam nach vorne ausgerichtet für eine Abdeckung von mindestens 3 Fahrspuren in Fahrtrichtung sowie eine Dashcam für den rückwärtigen Verkehr Sofortabnahmemenge: 22 geschätzte Mehrabnahmemenge: 378 Höchstabnahmemenge: 400 Optional: Elektronisches Selbstbedienungsterminal geschätzte Abnahmemenge: 220 Höchstabnahmemenge: 220 Abnahme Software / Lizenzen: Abhängig von den Hardwareabrufen und vom angebotenen Lizenzmodell des Bieters.
Interne Kennung2025-11V-17-4
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsLieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 35123500 Video-Identifikationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 35125300 Sicherheitskameras, 35200000 Polizeiausrüstung
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftNauheimer Straße 101  
StadtStuttgart
Postleitzahl70372
Land, Gliederung (NUTS)Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
LandDeutschland
Zusätzliche InformationenNeben dem Dienstsitz des Auftraggebers sind Leistungsorte auch die abrufenden Dienststellen der Polizei Baden-Württemberg. Genaue Leistungsorte werden mit dem jeweiligen Abruf mitgeteilt.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit6 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
Informationen über frühere Bekanntmachungen
Kennung der vorherigen Bekanntmachung226738-2026
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumReferenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des EignungskriteriumsNachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV Aufzuführen sind wesentliche in den letzten 8 Jahren erbrachte Leistungen ähnlichen Typs, die mit dem hier vorliegenden Auftrag vergleichbar sind. Eine solche Leistung ist dann mit dem hier vorgesehenen Auftrag vergleichbar, wenn sie folgende Vergleichbarkeitskriterien erfüllt: - Lieferung von 1.000 Bodycam-Systemen, unabhängig von den anderen im vorliegenden Auftrag angefordeten Komponenten - Lieferung an einen öffentlichen Auftraggeber, der gleichzeitig Sicherheitsbehörde in Europa ist Die Angaben sind mit Anlage 3 vorzulegen.

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsNachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung gem. Nr. 17.3 EVB-IT Systemvertrag.

KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsAuszug aus dem Handelsregister -nicht älter als 6 Monate-, oder Kopie der Gewerbeanmeldung oder -bestätigung, sofern kein Handelsregistereintrag vorhanden ist; bei Bewerbergemeinschaften von jedem einzelnen Mitglied.

KriteriumAnteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des EignungskriteriumsWenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft, ist auch § 47 VgV anzuwenden. In diesem Fall ist neben der Anlage "Erklärung Unterauftragnehmer" auch die Anlage " Erklärung Eignungsleihe" auszfüllen.

KriteriumMaßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des EignungskriteriumsDeutschsprachiger Ansprechpartner Der Bewerber bestätigt mit Abgabe des Teilnahmeantrags, dass für die Vertragsabwicklung und die Abwicklung der Abrufe ein deutschsprachiger Ansprechpartner während der Vertragslaufzeit zur Verfügung steht. Der deutschsprachige Ansprechpartner wird im Falle einer Auftragserteilung unverzüglich benannt.

KriteriumMaßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des EignungskriteriumsZuverlässigkeitsüberprüfung Der Bewerber bestätigt mit Abgabe des Teilnahmeantrags, dass er im Auftragsfall ausschließlich zuverlässige Personen mit Arbeiten im Auftrag des Auftraggebers betrauen und sein eingesetztes oder beauftragtes Personal auf Verlangen des Auftraggebers einer Zuverlässigkeitsüberprüfung (vgl. Anlage 19) unterziehen lässt. Gleiches gilt im Falle des Nachunternehmereinsatzes für Personal des Nachunternehmers.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungWertungspreis
BeschreibungAus Einzelpreisangaben im Preisblatt wird ein Wertungspreis gebildet (vgl. Verfahrensbedingungen Ziff. 4.6.c. und Anlage 13.2 - Wertungsmatrix)
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualität
BeschreibungBewertung der Qualität anhand der B-Kriterien in Anlage 11.1. - Leistungsverzeichnis SoE und Anlage 13.2. - Wertungsmatrix.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen22/08/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YYDY4YE/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YYDY4YE
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung21/09/2026
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YYDY4YE
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge27/08/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Nachforderung fehlender Unterlagen erfolgt gemäß den gesetzlichen Regelungen.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsDeutschsprachiger Ansprechpartner gem. Anlage 1 - Eignungsanforderungen E4 Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. Anlage 1 - Eignungsanforderungen E5 Eigenerklärung zur Umsetzung von Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022 (5. EU-Sanktionspaket gegen russische Unternehmen) vgl. Anlage 4. Abschluss der Anlage 17.1 - Vereinbarung Geheimhaltung, Datenschutz und Datensicherheit. Abschluss der Anlage 16 - Auftragsverarbeitungsvertrag Abschluss der Anlage 20 - Besondere Vertragsbedingungen LTMG
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer1
Begründung der Laufzeit der RahmenvereinbarungDie Erfüllung des Vertragsgegenstandes erfordert die Anschaffung umfangreicher technischer Geräte sowie den Ausbau der entsprechenden Infrastruktur. Diese Maßnahmen sind mit erheblichen Investitionen verbunden. Eine Vertragslaufzeit von sechs Jahren schafft die notwendige Planungssicherheit, um diese Investitionen wirtschaftlich und nachhaltig abzubilden sowie eine stabile und verlässliche Kostenstruktur zu gewährleisten. Darüber hinaus ermöglicht eine längere Vertragslaufzeit die Realisierung von Effizienz- und Kostenvorteilen. Durch die Reduzierung administrativer Aufwände im Zusammenhang mit wiederkehrenden Ausschreibungs- und Vergabeprozessen können Verwaltungskosten gesenkt und Prozesse nachhaltig verbessert werden. Die langfristige Zusammenarbeit mit einem Vertragspartner unterstützt zudem eine bessere Auslastung vorhandener Ressourcen und Kapazitäten und trägt damit maßgeblich zur Steigerung der operativen Effizienz bei. Eine Vertragslaufzeit von sechs Jahren ist außerdem erforderlich, um anstehende Innovations- und Entwicklungsprozesse strategisch zu planen und umzusetzen. Die kontinuierliche Kooperation mit einem festen Vertragspartner ermöglicht die Integration bislang separater IT-Systeme in ein einheitliches, integriertes System für die operative Einsatztechnik. In diesem Rahmen können technische Innovationen systematisch in die Einsatztaktik implementiert, erprobt und fortlaufend weiterentwickelt werden. Nicht zuletzt erfordert die geplante Konsolidierung und Migration dezentraler Datenbestände in eine Cloud-Infrastruktur erhebliche Investitionen sowie einen mehrjährigen Umsetzungs- und Stabilisierungszeitraum. Eine Vertragslaufzeit von sechs Jahren gewährleistet die notwendige wirtschaftliche und organisatorische Grundlage für diese nachhaltige Infrastrukturtransformation.
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auszug aus dem GWB § 160 GWB - Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 161 GWB Form, Inhalt (1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen. (2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltPräsidium Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstelltVergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtPräsidium Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungPräsidium Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg
Registrierungsnummer08-A1554-47
PostanschriftNauheimer Straße 101
StadtStuttgart
Postleitzahl70372
Land, Gliederung (NUTS)Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
LandDeutschland
E-Mailpolizei.bw.vergabestelle@polizei.bwl.de
Telefon+49 7112302-0
Fax+49 7112302-1099
Internetadressehttps://pptls.polizei-bw.de/
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer08-A9866-40
PostanschriftDurlacher Allee 100
StadtKarlsruhe
Postleitzahl76137
Land, Gliederung (NUTS)Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
LandDeutschland
E-Mailpoststelle@rpk.bwl.de
Telefon+49 721926-0
Fax+49 721926-3985
Internetadressehttp://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
10. Änderung
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung59168a61-290c-4f59-9540-39c99a773595-01
Hauptgrund für die ÄnderungAktualisierte Informationen
BeschreibungDie Teilnahmefrist wurde gem. Bietermitteilung Nr. 05 auf Donnerstag, den 27.08.2026, 10 Uhr verlängert. Bitte beachten Sie außerdem die "Bewerbermitteilung Nr. 04".
10.1.
Änderung
AbschnittskennungPROCEDURE
Beschreibung der ÄnderungenDie Teilnahmefrist wurde gem. Bietermitteilung Nr. 05 auf Donnerstag, den 27.08.2026, 10 Uhr verlängert. Bitte beachten Sie außerdem die "Bewerbermitteilung Nr. 04".
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung9ccd5a4c-1360-4d6e-99f1-c00c6c3f9e2b  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung14/08/2026 14:46:26 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung568923-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe157/2026
Datum der Veröffentlichung17/08/2026