VerfahrensartVerhandlungsverfahren ohne vorherige BekanntmachungErläuterung:
Die beschriebenen Lieferungen/Dienstleistungen können nur von der Firma Dedalus Healthcare GmbH (Dedalus) ausgeführt werden.
Im Rahmen einer detaillierten Marktanalyse wurde festgestellt, dass die Produkte bzw. Funktionserweiterungen von ORBIS Medication „Flycicle Vision, ORBIS U Medication Closed Loop und ORBIS U Allergies“ der Firma Dedalus die einzigen Lösungen sind, die alle gewünschten Anforderungen des UKA vollständig, inklusive der folgenden vom UKA gestellten K.O.-Kriterien, erfüllen können. Dies begründet eine technische Alleinstellung der Fa. Dedalus:
•Vollständige Erfüllung sämtlicher „Muss-Kriterien“ im Rahmen des beantragten Fördertatbestands 5 nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 KHSFV die noch nicht über Orbis Medication erfüllt werden.
oMit dem bereits im Jahr 2019 eingeführten Medikationsmanagementsystem ORBIS Medication und ergänzenden Systemen der Fa. Dedalus werden bereits „Muss-Kriterien“ (Stand 09.2023) erfüllt. Im Zuge der Förderung sollen, die bislang nicht erfüllten Kriterien zukünftig erfüllt werden.
•Bidirektionale Anbindung und Integration in das Krankenhausinformationssystem (ORBIS KIS) und das Medikationsmanagementsystem (ORBIS Medication)
oDie Daten wie z.B. Labordaten, Gewicht, Alter, verordnete Medikamente müssen aus dem ORBIS KIS und/oder ORBIS Medication, z.B. für die AMTS-Prüfung, automatisch übernommen werden, sodass Doppelerfassungen vermieden werden können. Gleichermaßen müssen z.B. die Ergebnisse der Prüfung in ORBIS Medication bzw. im ORBIS KIS angezeigt werden.
oDatentransfers zwischen ORBIS KIS, ORBIS Medication und den Lösungen zur Erfüllung der offenen Muss-Kriterien, werden automatisch und strukturiert bidirektional ermöglicht. Der bidirektionale Datenaustausch ist notwendig, damit ORBIS Aufrufe starten und Daten einblenden kann, Informationen übertragen werden und auch aus den Funktionen heraus wieder in ORBIS automatisiert gespeichert werden. Ebenso müssen alle Daten in den verschiedenen Systemen über das ORBIS System integriert archiviert werden.
oEs handelt sich um ein zertifiziertes Medizinprodukt der Klasse IIa nach MDR und ist für den Einsatz in ORBIS Medication zertifiziert. Alle Funktionen müssen den Prüfkriterien des Hauptsystems unterworfen werden und entsprechende Zertifizierungen für die Funktionsweise von ORBIS Medication vorweisen können. Nicht zertifizierte Änderungen können dazu führen, dass der Status Medizinprodukt des Gesamtsystems ORBIS Medication nicht aufrechterhalten wird, was wesentliche Risiken in der Patientensicherheit und auch in der Haftung bedeutet.
•Bedienung über die Oberfläche von ORBIS Medication
oZur Nutzung der Funktionen muss das ORBIS Medication nicht verlassen werden. Alle relevanten Aspekte müssen direkt über ORBIS Medication aufrufbar und nutzbar sein. Dies schafft eine einheitliche und bekannte Nutzerexperience, verbessert die Akzeptanz und erhöht die Arbeitseffizienz.
oSicherheitshinweise bzw. Warnungen müssen direkt im Rahmen der Verordnung in der Bedienoberfläche von ORBIS Medication angezeigt werden. Das erfordert eine automatische AMTS-Prüfung, ohne zusätzliche Aktionen durch die Anwender.
•Einheitliches / synchrones Rollen- und Berechtigungskonzept von KIS, Medikationsmanagementsystem und der Funktionserweiterungen
oEs kann das Rollen- und Berechtigungskonzept des eingesetzten ORBIS KIS für die Lösung angewendet werden.
oKrankenhausmitarbeitende müssen zur Nutzung der Funktionen keinen separaten Account anlegen. Der Zugriff zu den Funktionen wird durch eine entsprechende Berechtigung für den jeweiligen Mitarbeitenden in ORBIS Medication freigeschalten und erfolgt ohne erneute Authentifizierung.
Zusätzlich profitiert das UKA durch die tiefe und interoperable Integration in ORBIS Medication von einigen Vorteilen:
•Minimierung von Medienbrüchen, Fehlübertragungen, Doppelverordnungen und / oder Patientenverwechslungen.
•Effizientere Auslastung der vorhandenen (knappen) personellen und technischen Kapazitäten.
•Hohe Akzeptanz de