Beschreibung der Beschaffung
Die Klinikum Landau-Südliche Weinstraße GmbH ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung in kommunaler Trägerschaft. Gesellschafter sind die kreisfreie Stadt Landau in der Pfalz und der Landkreis Südliche Weinstraße. Als bürgernahes Krankenhaus sichert es wohnortnah die medizinische Versorgung in der Region und weit darüber hinaus ab.
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Der Ursprung liegt in den ehemaligen Kreiskrankenhäusern Annweiler und Bad Bergzabern und dem Städtischen Krankenhaus in Landau. Alle Häuser genießen hohes Ansehen in der Bevölkerung und blicken auf eine langjährige Tradition zurück.
Zum 01. Januar 2004 erfolgte die Fusion der Häuser, so entstand einer der größten Arbeitgeber in der Südpfalz.
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Die Klinikum Landau-Südliche Weinstraße GmbH hat im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (ff. KHZG) Fördermittel beantragt. Mit Blick auf den Grad der bislang erreichten IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen und der Komplexität der Anforderungen aus dem KHZG wurde entschieden, ein Krankenhausinformationssystem (ff. KIS) für die Gesamteinrichtung mit ihren drei Klinikstandorten auszuschreiben. Die Anbieter werden daher gebeten, ein Angebot über ein komplettes KHZG-konformes KIS inklusive aller notwendigen Dienstleistungen zur Implementierung und zur Wartung/ Service abzugeben, welches die Muss-Kriterien der KHZG-Fördertatbestände 2 - 6 erfüllt. Gegenstand der Beschaffung sind ebenfalls Lösungen im Bereich Patientenmanagement/ Patientenabrechnung etc. Das Angebot beinhaltet gleichermaßen geeignete Lösungen zur Spracherkennung, welche sich in die zu beschaffenden Softwarelösungen zu integrieren haben (hier FTB 3). Darüber hinaus ist die Beistellung von Hardware zum Betrieb der Systeme gemäß ausgeschriebenen Leistungsumfang, sowie die Erbringung von betriebsunterstützenden Dienstleistungen, wie Einspielen von Updates/ Upgrades/ Patches etc., Monitoring der Systeme Leistungsgegenstand.
Weitere Einzelheiten zur Leistungserbringung und zum geschuldeten Leistungsumfang ergeben sich aus dem Anforderungskatalog.
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Zum aktuellen Zeitpunkt ist das KIS i.s.h.med des Lösungsanbieters Cerner im Einsatz.
Das nun zu beschaffende System ist eng in weitere im Haus befindliche Systeme zu integrieren. Dies gilt für weitere klinische Verfahren, wie Spezialsysteme in der Endoskopie etc. (siehe Anforderungskatalog), sowie für die betriebswirtschaftlichen Verfahren SAP ERP, welche ebenfalls durch Cerner betreut werden.
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Das künftige KIS ist dahingehend aufzusetzen, dass es im Zusammenspiel mit weiteren Subsystemen/ Modulen das patientenführende KIS ist.