583457-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden – VgV mit Planung | Verbindungsbau | Bad Waldsee
OJ S 162/2026 24/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungGroße Kreisstadt Bad Waldsee
E-Mailwettbewerb@kohlergrohe.de
Rechtsform des ErwerbersVon einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelVgV mit Planung | Verbindungsbau | Bad Waldsee
BeschreibungDie Große Kreisstadt Bad Waldsee beabsichtigt die Errichtung eines mehrgeschossigen Verbindungsbaus zwischen den Verwaltungsgebäuden Ravensburger Straße 1 und Ravensburger Straße 3 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Historischen Rathaus. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines zentralen und klar erkennbaren Eingangsbereichs, die Verbesserung der Orientierung für Bürgerinnen und Bürger sowie die barrierefreie Erschließung aller Nutzungsebenen der beiden Verwaltungsgebäude. Darüber hinaus ist eine räumliche Optimierung der Bestandsflächen vorgesehen, die durch Umorganisationen sowie geringfügige bauliche Maßnahmen erreicht werden soll. Der Verbindungsbau soll einen Aufzug zur Verbindung der sechs vorhandenen Geschossebenen, ein zusätzliches Treppenhaus als Rettungsweg, öffentliche barrierefreie Sanitäranlagen im Erdgeschoss sowie zusätzliche Büroflächen in den Obergeschossen aufnehmen. Darüber hinaus sind Vorschläge für eine verbesserte Anbindung des Gebäudes Ravensburger Straße 1 an das Historische Rathaus (Hauptstraße 29) zu entwickeln. Dabei soll die Organisation aller Büroeinheiten im Haus überprüft und ggf. angepasst werden. Der Verbindungsbau befindet sich in einer Baulücke und schließt an 3 Seiten an Bestandsgebäude an. Die geschätzten Gesamtkosten für den Verbindungsbau belaufen sich auf ca. 1,45 Mio. € brutto, der KG 300, 400 und 700. Für die Kostengruppe 300 und 400 wird von ca. 1,2 Mio.€ brutto ausgegangen. Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden; die Fertigstellung ist bis Mitte 2028 vorgesehen. Gegenstand des VgV-Verfahrens sind Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33-37 für die Leistungsphasen 1-8 und 9 gem. HOAI 2021 und der Tragwerksplanung gem. §§ 49-52 für die Leistungsphasen 1-6 und Objektüberwachung als Besondere Leistung für den Neubau eines Verbindungsbau zwischen den Gebäuden Ravensburger Straße 3 und der Ravensburger Straße 1 sowie der optionalen Dachsanierung des Gebäudes Ravensburger Straße 1. Darüber hinaus ist eine räumliche Optimierung der Bestandsflächen vorgesehen, die durch Umorganisationen sowie geringfügige bauliche Maßnahmen erreicht werden soll. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. In der ersten Stufe sollen die Leistungsphasen 1-3 beauftragt werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 5.1. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation.
Kennung des Verfahrense7c9cd5b-9975-4705-b37f-d432b7b92f1f
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Ravensburg (DE148)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen zum Teilnahmewettbewerb: Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich über die unter 5.1.11 angegebene Vergabeplattform einzureichen. Die Unterzeichnung erfolgt in Textform i.S.v. § 11 EU Abs. 4 VOB/A, § 126b BGB. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen zum Teilnahmewettbewerb sind mindestens 10 Tage vor Bewerbungsschluss über die Vergabeplattform zu stellen. Die -anonymisierten - Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Schwerwiegendes berufliches FehlverhaltenFolgende Eigenerklärungen werden durch die Unterzeichnung der Mitglieder des Bewerberteams im Teilnahmeantrag bestätigt. Die entsprechenden Nachweise zur Erfüllung der Eignungskriterien können von den Bewerbenden jederzeit vorgelegt werden. Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen. Eigenerklärung zu folgenden fakultativen Ausschlussgründen i.S.v. § 124 GWB, bei denen es im Ermessen der Vergabestelle steht, ob ein Bewerber/- in ausgeschlossen wird: Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB) Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB bestätigt wurde. Angaben zur Liquidation und Einstellung der Tätigkeit i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB. Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i.S.v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG), § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) oder § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) vorliegt. Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG). Eigenerklärung zu Verbot Beteiligung russischer Unternehmen gem. Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der jeweils geltenden Fassung (SanktionsVO) (nur von Bewerbern und von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft abzugeben). Eigenerklärung, dass das Unternehmen die Vorgaben des öffentlichen Auftraggebers zur Eignung erfüllt werden mit Blick auf: a) Befähigung zur Berufsausübung, b) die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen und durch Eigenerklärung) c) die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen). Die Vergabestelle behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/-innen/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmer selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs.1 Nr.4 GewO anzufordern. Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber/-in auffordern, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen (bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung). Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise, soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, führen bei Nichtvorlage zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, die nachträgliche Vorlage von Originalen oder beglaubigten Abschriften zu verlangen.
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelVgV mit Planung | Verbindungsbau | Bad Waldsee
BeschreibungDie Große Kreisstadt Bad Waldsee beabsichtigt die Errichtung eines mehrgeschossigen Verbindungsbaus zwischen den Verwaltungsgebäuden Ravensburger Straße 1 und Ravensburger Straße 3 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Historischen Rathaus. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines zentralen und klar erkennbaren Eingangsbereichs, die Verbesserung der Orientierung für Bürgerinnen und Bürger sowie die barrierefreie Erschließung aller Nutzungsebenen der beiden Verwaltungsgebäude. Darüber hinaus ist eine räumliche Optimierung der Bestandsflächen vorgesehen, die durch Umorganisationen sowie geringfügige bauliche Maßnahmen erreicht werden soll. Das Ingenieurbüro AGP aus Bad Waldsee hat 2025 eine Machbarkeitsstudie erstellt. Diese Machbarkeitsstudie wird dem VgV-Verfahren mit Planung nicht zugrunde gelegt. Die Planung hat die besondere städtebauliche und denkmalpflegerische Situation in der historischen Altstadt von Bad Waldsee zu berücksichtigen. Das Historische Rathaus (Hauptstraße 29) sowie das Gebäude Ravensburger Straße 5 sind Kulturdenkmäler. Der Neubau soll sich sensibel in das historische Stadtbild einfügen, auf eine materialgerechte und wirtschaftliche Planung soll geachtet werden. Die Freianlagen sind nicht Teil der aktuellen Planung. Die geplante Dachsanierung des Gebäudes Ravensburger Straße 1 soll optional in die Ge-samtbetrachtung einbezogen werden, wurde in den genannten Kosten noch nicht berück-sichtigt. Die Maßnahme befindet sich innerhalb eines städtebaulichen Sanierungsgebiets und soll unter Inanspruchnahme von Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg umge-setzt werden. Die geschätzten Gesamtkosten für den Verbindungsbau belaufen sich auf ca. 1,45 Mio. € brutto, der KG 300, 400 und 700. Für die Kostengruppe 300 und 400 wird von ca. 1,2 Mio.€ brutto ausgegangen. Es kann von einer Fläche von ca. 1000m² ausgegangen werden inkl. der Umstrukturierung, die bearbeitet werden soll. Davon werden ca. 700 m² für den Umbau und die Umstrukturierung der Bestandsflächen angenommen und ca. 300m² für den Anbau. Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden; die Fertigstellung ist bis Mitte 2028 vorgesehen. Der Termin für die Verhandlungsgespräche wird noch mitgeteilt, geplant ist die KW 48 bzw. 49. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 2.1. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation.
Interne KennungLOT-0001 E52738179
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Ravensburg (DE148)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere LaufzeitUnbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des EignungskriteriumsEs soll eine Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Architekt/-innen für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren abgegeben werden. Insgesamt können max. 10% bzw. 50 mögliche Punkte erreicht werden. Als Mindestanforderung gelten min. 2,0 Mitarbeitende im Durchschnitt. Wertungskriterien, max. Punktzahl 5 Punkte, Wertung 10% > 2 Mitarbeitende = 1 Punkt ≥ 2,5 Mitarbeitende 3 Punkte ≥ 3 Mitarbeitende = 5 Punkte. Die Angabe zur Anzahl der Mitarbeiter/-innen sollen vom Tragwerksplaner/-in ebenfalls mitgeteilt werden. Die Zahlen gehen nicht in die Wertung ein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau)10,00

KriteriumDurchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsEs soll eine Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) der Architekt/-innen für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren abgegeben werden. Insgesamt können max. 10% bzw. 50 mögliche Punkte erreicht werden. Als Mindestanforderung gelten min. 100.000€ Jahresumsatz im Mittel. Wertungskriterien, max. Punktzahl 5 Punkte, Wertung 10% ≥ 150.000 € < 200.000 € = 1 Punkt ≥ 200.000 € < 250.000 € = 3 Punkte ≥ 250.000 €= 5 Punkte Die Angaben zu Umsatz sollen vom Tragwerksplaner/-in ebenfalls mitgeteilt werden. Die Zahlen gehen nicht in die Wertung ein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau)10,00

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDie qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit der Architekt/- innen erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. Es können insgesamt 3 Referenzen gewertet werden: Die Referenzen A, B, und C sind vom Architekten bzw. von der Architektin zu erbringen. Die Referenzen A und C sind zwingend erforderlich, die Referenz B ist optional. In jeder Referenzkategorie kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden. Mehrfachnennungen sind bei Referenz A und Referenz C oder bei den Referenzen B und C möglich, nicht aber bei den Referenz A und B. Tragwerksplaner/-innen müssen keine Referenzen nachweisen. Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte: max. 150 Punkte für Referenz A (30%), zwingend max. 100 Punkte für Referenz B (20%), optional max. 150 Punkte für Referenz C (30%), zwingend Max. 400 Punkte (80%) Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der technischen Leistungsfähigkeit 500 Punkte erreicht werden. Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss der Bewerbergemein-schaft aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Be-werber/-in gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber, der Be-werberin bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweili-gen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlpha-se. Es werden die 5 Bewerber/-innen mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber/-innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerber/-innen durch Los getroffen werden. Beschreibung der Referenzen: Referenz A – zwingend: Nachweis eines realisierten Projekts zum Thema Bauen im historischen Bestand, d.h. Umbau, bzw. Anbau, Umstrukturierung der Bestandsflächen, inkl. baulicher Veränderung eines historischen Gebäudes. Das historische Gebäude muss entweder min. 50 Jahre alt sein und/oder ein Kulturdenkmal sein. (Kriterien der Vergleichbarkeit: ca. 1000 m² BGF; Kosten der KG 300 und 400, ca. 1,2 Mio. € brutto). Für Referenz A gilt folgende Mindestanforderung: - Nachweis eines realisierten Projekts Bauen im historischen Bestand, Umbau bzw. Anbau, inkl. baulicher Veränderung eines historischen Gebäudes. - Kosten der KG 300-400 brutto mind. 600.000 € - Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2-8). Punktewertung, max. 5 Punkte ≥ 1,2 Mio. = 3 Punkte ≥ 800.000 € < 1,2 Mio.€ = 2 Punkte ≥ 600.000 € <800.000 €= 1 Punkte < 600.000 € = 0 Punkte ≥1000m² = 2 Punkte ≥ 750m² < 1000m² =1 Punkt < 750m² = 0 Punkte Referenz B - optional: Nachweis eines realisierten Projekts vgl. Größe für einen öffentlichen Auftraggeber/-in (Kriterien der Vergleichbarkeit: vgl. Größe ca. 1000m² BGF, öffentlicher Auftraggeber) Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung: - Nachweis eines realisierten Projekts vgl. Größe - vgl. Fläche mind. 500m² BGF - Leistungszeitraum 2016 –2026, in dem das Gebäude fertiggestellt wurde - Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2-8). Punktewertung, max. 5 Punkte ≥ 1000m² =3 Punkte ≥ 750 < 1000m² = 2 Punkte ≥ 500 < 750m² = 1 Punkt < 500m² = 0 Punkte öffentlicher Auftraggeber = 2 Punkte anderer Auftraggeber = 0 Punkte Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (kei-ne Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung. Referenz C - entweder Referenz C1 oder Referenz C2 zwingend: Referenz C1 Nachweis eines Wettbewerbserfolgs (Preis, Ankauf, Anerkennung) in einem regelgerechten Wettbewerb, z.B. durch eine „Wettbewerbe Aktuell“-Dokumentation oder Referenz C2 Nachweis einer Auszeichnung durch gestalterische Kommission, z. B. Hugo Häring Preis, etc. Es können max. 5 Punkte erreicht werden. - Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz (Art des Erfolgs, Jahr der Auszeichnung, Wettbewerbsart, Auslober/-in mit Adresse, Verfasser (= Name der Bewerber/-in), - Darstellung je Referenz auf max. 1 DIN A4 Seite: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen. - Es kann max. 1 Referenz gewertet werden. Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau)80,00

KriteriumEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsTeilnahmeberechtigt sind Bewerberteams, bestehend aus ausschließlich natürlichen, bzw. juristischen Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in und Ingenieur/-in der Fachrichtung Tragwerksplanung berechtigt sind oder eine vergleichbare Qualifikation zu führen. Bei Bewerbergemeinschaften ist ein federführender, verantwortlicher und bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbenden die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Master, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser/ in der Verfahrensbeiträge die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Vergleichbare Qualifikationen sind ebenfalls zugelassen; der Nachweis der Gleichwertigkeit ist in der Bewerbung beizufügen. Bewerberteams natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied des Bewerberteams teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bewerberteams im Verfahren sind unzulässig und führen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbungsteams im weiteren Verfahren.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungDarstellung der Qualität der Projektorganisation
BeschreibungDie Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 11 in Phase 2 näher erläutert wird.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl10
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungDarstellung der Qualität des Projektmanagements
BeschreibungDie Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 11 in Phase 2 näher erläutert wird.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungBewertung des Lösungsvorschlags anhand folgender Bewertungskriterien: - Architektonisches und gestalterisches Konzept - Städtebauliche Qualität - Funktionale Anforderungen - Umgang mit Bestand/ konstruktives Konzept - Wirtschaftlichkeit in der Herstellung - Realisierbarkeit der Zeitschiene
BeschreibungDie Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 11 in Phase 2 näher erläutert wird.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl60
Kriterium
ArtKosten
BezeichnungDie Punkteermittlung des Angebots erfolgt auf Basis der vom Bieter im Angebotsformular (Anlage 04, Phase2) gemachten Angaben und der daraus resultierenden Brutto-Gesamthonorarsumme nach den folgenden Rechenschritten: Das Honorarangebot mit der niedrigsten Gesamtsumme erhält bei Zuschlagskriterium Honorar die höchstmögliche Punktzahl. Alle anderen Honorarangebote werden proportional dazu bewertet.
BeschreibungDie Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getroffen, deren Bewertung in Anlage 11 in Phase 2 näher erläutert wird.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.subreport.de/E52738179
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.subreport.de/E52738179
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge21/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenEine Nachforderung von Unterlagen liegt im Ermessen des Auftraggebers und wird entsprechend der VgV festgelegt.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformVon allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung beizulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein allein vertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter/-in benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist. . Es wird darauf hingewiesen, dass Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach - sei es als einzelnes Unternehmen, Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer/-in - an diesem Vergabeverfahren beteiligten, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben können. . Für jeden Bewerber/-in/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und für jeden Nachunternehmer/-in muss die Verpflichtungserklärung Mindestentgelt nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg entweder mit dem Teilnahmeantrag oder spätestens mit dem Erstangebot abgegeben werden.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in §160 Absatz 3 GWB wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtkohler grohe architekten, Verfahrensbetreuung
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungGroße Kreisstadt Bad Waldsee
RegistrierungsnummerDE
PostanschriftHauptstr. 29
StadtBad Waldsee
Postleitzahl88339
Land, Gliederung (NUTS)Ravensburg (DE148)
LandDeutschland
KontaktpersonHerr Peter Angerhofer, Stadt Bad Waldsee und Simone Bohsung, kohler grohe architekten, Verfahrensbetreuer
E-Mailwettbewerb@kohlergrohe.de
Telefon+49 711 76963932
Internetadressehttps://www.bad-waldsee.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer08-A9866-40
StadtKarlsruhe
Postleitzahl76137
Land, Gliederung (NUTS)Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
LandDeutschland
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnungkohler grohe architekten, Verfahrensbetreuung
RegistrierungsnummerDE227280524
StadtStuttgart
Postleitzahl70597
Land, Gliederung (NUTS)Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
LandDeutschland
Rollen dieser Organisation
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0004
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung99aa2c2f-e381-4822-b9f1-854673b431c7  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung20/08/2026 18:44:37 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung583457-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe162/2026
Datum der Veröffentlichung24/08/2026