Beschreibung der Optionen:
Im Rahmen des Projektes kann es erforderlich werden, dass vom Auftragnehmer zusätzliche Leistungen erbracht werden müssen, deren Notwendigkeit und/oder Umfang vorab nicht absehbar bzw. planbar gewesen ist. Derartige Leistungen werden durch den Auftraggeber als sog. optionale Leistung abgerufen. Es besteht diesbezüglich keine Abnahmepflicht Seitens des Auftraggebers.
Im Falle der Ausübung einer Option durch den Auftraggeber erfolgt der Abruf durch explizite einseitige Erklärung des Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer in Schrift- oder Textform (bspw. E-Mail). Der Auftraggeber wird sich bemühen, optionale Leistungen frühzeitig, spätestens jedoch vier Wochen im Voraus anzukündigen und abzurufen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs einer optionalen Leistung zu deren Ausführung zu den im Preisblatt angebotenen Preisen verpflichtet, d.h. dass in diesem Fall eine Leistungspflicht des Auftragnehmers besteht. Der Auftragnehmer sollte daher zur (etwaigen) Ausführung der optionalen Leistungen personelle und technische Kapazitäten vorhalten oder deren Aktivierung zumindest einplanen. Der Auftragsgeber wird bei Bedarf als optionale Leistung zusätzliche IT-Dienstleistungen im Zusammenhang mit der in diesem Los der Leistungsbeschreibung dargestellten (zwingend zu erbringenden) Hauptleistungen abrufen.
1) Der Auftraggeber benötigt ggf. erweiterte Servicezeiten für die in Kapitel 6.3.8.1.2 der Leistungsbeschreibung genannten Komponenten bei Anfragen/Fehlern mit der Priorität "Hoch". Diese wird bei Bedarf auf 24 Stunden an 7 Tagen erhöht (24x7).
2) Der Auftraggeber hat die Möglichkeit für die Ausführung verschiedenster Aufgaben in der Systemumgebung ein Stundenkontingent in Höhe von bis zu 650 Stunden pro Jahr abzurufen. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass die Leistungen auf Stundenbasis, mit KnowHow in den Bereichen Linux, Shell Scripting, Docker (Swarm), Oracle dB, Java, JavaScript, HTML, SQL, Spring / Angu-lar Frameworks, REST-Technologien, XSL-FO, Apache FOP Technologien sowie Git erbracht werden können. Beispiele für Aufgaben (nicht abschließend), welche über das Stundenkontingent abgerufen werden können, sind u.a.:
- Einrichtung weitere Hosts (z.B. zur Vergrößerung eines Docker Swarm)
- Einrichtung neue Container (z.B. KeyCloak, Traefik)
- Umstellung auf andere Technologie (z.B. Kubernates im Middle Tier)
- Integration des SRP in den Docker Swarm als weitere Container
- Infrastruktur für Lokale Applikationsentwicklung einrichten
- Aufbau ein Web-Services Monitoring basierend auf Splunk
- Physikalische Trennung der d.3 DB von der TUMonline DB
- Alle Art von Anpassungen sowie Entwicklungen im Kontext des Campusmanagementsystems