586105-2021 - ErgebnisDeutschland-Düsseldorf: Bau von Bürogebäuden
OJ S 223/2021 17/11/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Bauleistung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf
Postanschrift: Sternwartstraße 31
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DEA11 Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 40223
Land: Deutschland
E-Mail: GeneralStaD@gvw.com
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.gsta-duesseldorf.nrw.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Justiz

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Anmietung eines Dienstgebäudes für die Staatswaltschaft Mönchengladbach
Referenznummer der Bekanntmachung: 2
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
45213150 Bau von Bürogebäuden
II.1.3.
Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Generalstaatsanwalt in Düsseldorf (Auftraggeber), beabsichtigt zur Unterbringung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ein bürgerfreundliches, barrierefreies, modernes und energieeffizientes Gebäude im Innenstadtbereich langfristig anzumieten. Zu diesem Zweck sollen Flächen von einem Investor nach Vorgaben und Anforderungen des Auftraggebers geplant, errichtet und auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrages dem Auftraggeber spätestens zum Januar 2024 zur Nutzung überlassen werden.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA15 Mönchengladbach, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Mönchengladbach
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Der Gegenstand der Vergabe ist der Abschluss eines langfristigen Mietvertrages über ein nach den Anforderungen des Auftraggebers zu errichtendes Gebäude einschließlich vermietertypischer Leistungen des Gebäudebetriebes.
.
Die neue Immobilie muss dem Raum- und Flächenbedarf sowie den funktionalen, qualitativen und wirtschaftlichen Anforderungen des Auftraggebers genügen. Das Projekt kann dabei entweder durch die Anpassung eines Bestandsgebäudes, eines bereits im Bau befindlichen Objekts oder durch die Neuerrichtung einer Immobilie realisiert werden, die jeweils speziell auf die Bedürfnisse des Auftraggebers zuzuschneiden ist. Das Dienstgebäude kann allein durch den Auftraggeber oder auch gemeinsam mit weiteren Parteien genutzt werden. Es ist jedoch eine strikte Trennung von Eingangs- und Verkehrswegen vorzusehen, die jeweils eine alleinige Nutzung durch den Auftraggeber sicherstellt.
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Für die anstehende Bauaufgabe wird kein Grundstück von der Vergabestelle bereitgestellt. Die Bewerber im Teilnahmewettbewerb werden aufgefordert, mit den Bewerbungsunterlagen zum Teilnahmewettbewerb mindestens ein, höchstens jedoch 3 Grundstücke anzubieten. Die Anforderungen an die Lage des Grundstücks ergeben sich aus der Anlage 1 (Auswahlgebiet/Lageplan mit Erläuterung), die den Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. An das Gebäude werden über die allgemeinen bauordnungsrechtlichen Anforderungen hinaus auftraggeberspezifische technische Anforderungen gestellt. Letztere werden den erfolgreichen Bewerbern mit der Aufforderung zur Abgabe der ersten Angebote mitgeteilt.
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Da für den Auftraggeber der neue Standort von besonderer Bedeutung ist, wird der Auftraggeber nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebotes auffordern, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag durch Abgabe des Vordrucks 2 - Grundstückserklärung nachweisen können, dass sie über ein passendes Grundstück verfügen können, auf dem die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach zukünftig adäquat untergebracht werden kann. Dabei kann der Bewerber maximal drei Grundstücke anbieten. Bewerber, die den Nachweis nicht erbringen, dass sie über ein geeignetes Grundstück verfügen können, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Damit die Bewerber nicht frühzeitig Ressourcen binden müssen, wird ihnen allerdings gestattet, das im Teilnahmewettbewerb benannte Grundstück im Laufe des Verfahrens durch ein anderes, geeignetes Grundstück zu ersetzen, wenn der Auftraggeber dazu seine Zustimmung erteilt.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Effizienz / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Funktionalität / Gewichtung: 35 %
Preis - Gewichtung: 45 %
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Siehe oben Ziffer II.2.7): Verlängerung des Mietvertrages nach Wahl des Auftraggebers einmalig um 5 Jahre sowie nach Ablauf des Optionszeitraums fortlaufend jeweils um ein Jahr, wenn zuvor keine fristgemäße Kündigung seitens des Mieters erfolgt
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 098-232391
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
Anmietung eines Dienstgebäudes für die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1.
Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Die Aufhebung erfolgt nach § 17 EU Abs. 1 Nr. 1 VOB/A. Nach Ablauf der Angebotsfrist lagen keine finalen Angebote vor, die den Vergabeunterlagen entsprachen.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYEPDCUH
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
Fax: +49 221147-2889
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
1. Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
4. Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
12/11/2021