Lieferleistung nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden. Die Begründung fußt auf mehreren Alleinstellungsmerkmalen die sowohl die Bildgebung(Visualisierung) als auch die Mechatronik und in der Schlussfolgerung auch die Patientensicherheit betreffen. Diese Patente sind geistiges Eigentum der Carl Zeiss Meditec AG/Jena. Ein Wettbewerb ist deshalb nicht gegeben. Nachstehend werden die Anforderungen nochmals erläutert:
— Die Möglichkeit die Autobalance des OPMI Körpers inklusive Zubehör unabhängig von der Richtung der optischen Achse des Mikroskops in einem Schritt durchzuführen.
Patente: DE102004008381, US7109678, JP4532188
— Die Funktion „Point Lock“, das freihändige Verschieben um einen gewählten Fokuspunkt.
Patente: DE10353961, US7110173, US7515334
— Die Möglichkeit, den Winkel der integrierten Zusatzbeleuchtung automatisch an den Arbeitsabstand anzupassen.
Patent: DE10336476
— Die Funktion, die Handgriffe ohne Anschlag drehen zu können (ermöglicht durch integrierte Schleifkontakte).
Patent: DE102004004616
— Diese Funktion ermöglicht, abgefilmte überlagerte Daten in korrekten Farben darzustellen (Dateneinspiegelung, z. B. von Navigationsinformationen).
Patent: US7924307
— Diese Funktion bietet die Möglichkeit, durch einen einfachen Knopfdruck zwischen den intraoperativen Fluoreszenzoptionen BLUE 400 und Infrared 800 wechseln zu können.
Patent: DE102006004232
— Diese Funktion ermöglicht dem Anwender, die großen Kontrastunterschiede im INFRA-RED 800-FluoreszenzBild computergestützt zu kompensieren (Darstellung ohne Überstrahlung heller Bereiche).
Patent: US7369073
— Die Möglichkeit zwischen Weißlicht- und Infrared 800-Modus zu wechseln.
Patent: US8810907
— Ermöglicht auf Basis einer speziellen Zoom-Optik mit 2 Kippachsen einen ergonomischen Einblick zur Verfügung zu stellen.
Patent: DE102009037921
Ergänzung Punkt 2.4
Die Benutzerführung muss modernem Stand entsprechen mit flüssiger Darstellung und Menüführung, wobei Benutzer-definierte Presets rasch erreich-, speicher- und übertragbar sein sollen. Die Bildschirm-Darstellung des externen separaten Monitors muss die Qualitätsstufe „Full-HD“ oder „4K“ erreichen, Bedienhilfen sollten angeboten werden.
Das System benötigt 2 Monitore zur Darstellung mit vollständig integriertem HD bzw. HD-3D-aufgelöstem Videosystem. Das Videosystem soll über 3D-Funktionen verfügen, datenreduzierte Qualitäten und eine Timeshift-Funktion sollten wählbar sein. Dicomanschluß und W-LAN-Anbindung sind notwendig.
Das OP-Mikroskop muss über die Möglichkeit zur Anbindung eines integrierten Mikro-Inspektionstools für die endoskopische HD-Darstellung des OP-Feldes aufweisen, welches die klassische Blickrichtung variabel ergänzt. Der Platzbedarf im OP darf nicht zu hoch sein, ausladende Gegengewichte wären ungeeignet.
Die Integration in die bestehende Infrastruktur/Schnittstellen/Anbindung sollte.