Beschreibung der Beschaffung
Die NADA hat ein*e Dienstleister*in beauftragt, der*die sie durch Intelligence & Investigations-Leistungen bei der Durchführung der oben beschriebenen Ermittlungsmaßnahmen unterstützt.
Zu den Aufgaben der Auftragnehmer*in gehören dabei:
- Umfassende Aufklärungs- und Ermittlungsleistungen zur Aufklärung und/oder Aufdeckung von potentiellen Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen (z.B. die Befragung von Hinweisgebern, die Bewertung erhaltener Informationen, die Abfrage und Recherche digitaler Informationen etc.)
- Die Erstellung von digitalen Profilen von verdächtigen Personen (Persons of Interest – POI) – Sportler*innen, Trainer*innen, Ärzt*innen, anderes Betreuerpersonal -, die im Verdacht stehen, in Dopingaktivitäten verwickelt zu sein, sowie Ermittlung mithilfe von Open-Source-Informationen und Social-Media-Analysen.
- Proaktive und kontinuierliche Open-Source-Recherchen von Nachrichtenquellen, Foren und sozialen Medien, um relevante Informationen und potenzielle neue ermittlungsdienliche Hinweise für die Anti-Doping- Organisation zu sammeln
- Bei Bedarf die Durchführung von Ermittlungen vor Ort
- Das Anbieten von Schulungs- und Informationsveranstaltungen und/oder -unterlagen, um das Personal der NADA in den Bereichen Open Source Intelligence (OSINT), Analyse sozialer Medien, Human Intelligence (HUMINT) und fortgeschrittene I&I- und Datenanalysetools fort- und weiterzubilden.
Einen wesentlichen Teil der Leistungen der Auftragnehmer*in wird dabei die Unterstützung der NADA im Social Media Monitoring und bei Netzwerk-Recherchen und Fallanalysen ausmachen. Von der Auftragnehmer*in wird außerdem erwartet, dass sie umfassende, moderne technische Hilfsmittel zur Verfügung stellt, um die innovative Fortentwicklung der I&I-Arbeit voranzutreiben.
Vertragsbeginn ist der 01.01.2023.
Die Vergütung erfolgt nach Aufwand auf Stundenbasis. Eine genaue Vorhersage, wie viele Stunden pro Jahr anfallen, ist nicht möglich, da der Aufwand der Auftragnehmer*in u.a. von der Anzahl der Verdachtsfälle und der Schwierigkeit der Ermittlungen abhängt. Auf Basis von Erfahrungswerten ist pro Jahr mit einem Aufwand im Umfang von ungefähr 660 Arbeitsstunden zu rechnen.