606842-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Vergabe öffentlicher Planungsleistungen, BA17 Sozialgebäude
OJ S 170/2026 03/09/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungMWB Gießen - Mittelhessische Wasserbetriebe
E-Mailsabine.rhiel@giessen.de
Rechtsform des ErwerbersLokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelVergabe öffentlicher Planungsleistungen, BA17 Sozialgebäude
BeschreibungVergabe öffentlicher Planungsleistungen, BA17 Sozialgebäude
Kennung des Verfahrens4b372acc-facd-4237-9b1f-9be7d72e9d5a
Interne KennungAxVr 086-26
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
StadtGießen
Postleitzahl35398
Land, Gliederung (NUTS)Gießen, Landkreis (DE721)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
Korruption
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Betrug
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Zahlungsunfähigkeit
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
5. Los
5.1.
LosLOT-0000
TitelVergabe öffentlicher Planungsleistungen, BA17 Sozialgebäude
BeschreibungDie Sozialräume vom Betriebspersonal/ Anlagendienst sind veraltet, die Sanitärräume + Pausenraum sind aus dem Jahr 1978. Ein "Bauen im Bestand" ist nicht wirtschaftlich. Als Anlage "260508 Vorentwurf Sozialgebäude.pdf" ist die Konzeptstudie des Architekten Hr. Wagner (Schmees+Wagner Architekten) zur Information beigeschlossen. Der AUFTRAGGEBER MWB GIEßEN will nunmehr die weiteren Planungsleistungen vergeben. Die anrechenbaren Kosten nach der Konzeptstudie liegen bei rd. 1,55 Mio. € netto.
Interne KennungLOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtGießen
Postleitzahl35398
Land, Gliederung (NUTS)Gießen, Landkreis (DE721)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere LaufzeitUnbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsBeschreibung der technischen Ausrüstung des Unternehmens und Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriumsmindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen vergleichbare Referenzprojekte (davon mindestens 1 Sozialgebäude) aus den letzten 3 Jahren. Bei weniger als 3 Referenzen erfolgt Ausschluss der Bewerbung! Eine Nachforderung erfolgt nicht! zusätzlich - Tätigkeit als Generalplaner mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen vergleichbare Referenzprojekte (davon mindestens 1 Sozialgebäude) aus den letzten 3 Jahren Bei weniger als 3 Referenzen erfolgt Ausschluss der Bewerbung! Eine Nachforderung erfolgt nicht! Zu dem Begriff "Sozialgebäude" Ein Sozialgebäude ist ein Gebäude, das vor allem oder ausschließlich Sozial- und Aufenthaltsräume für Beschäftigte, Vereinsmitglieder oder Gemeinschaften bereitstellt. Typische Aus-stattung Umkleide- und Sanitärräume: Duschen, Toiletten und Spinde (oft auch als Schwarz-Weiß-Anlage bei schmutziger Arbeit). Pausen- und Aufenthaltsräume: Bereiche zum Ausruhen mit Sitzgelegenheiten. Kü-chen und Kantinen: Koch- und Essgelegenheiten zur Verpflegung. Technische und administrative Räume: Putzmittelräume, Lagerräume oder kleine Büros. Einsatzbereiche Betriebe und Baustellen: Auf Werksgelän-den für die gewerblichen Mitarbeiter. Öffentliche und kommunale Einrichtungen: z.B. an Bauhöfen. Bei dem Begriff "vergleichbare Referenzprojekte" handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der anhand des Wortlauts der Vergabeunterlagen und von Sinn und Zweck der geforderten Angaben unter Be-rücksichtigung des Wettbewerbs- und Gleichbehandlungsgrundsatzes auszulegen ist. Dabei bedeutet die For-mulierung "vergleichbar" nicht "gleich" oder gar "identisch", sondern, dass die Leistungen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad hatten (OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 8. April 2014, 11 Verg 1/14, NZBau 2015, 51 Rn. 58, Senatsbeschluss v0m 26. November 2008, VII-Verg 54/08, BeckRS 2009, 5998). Die Referenzaufträge müssen der ausgeschriebenen Leistung so-weit ähneln, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschrie-bene Leistung eröffnet (OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 8. April 2014, 11 Verg 1/14, NZBau 2015, 51 Rn. 58).

KriteriumReferenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des EignungskriteriumsReferenzen mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen vergleichbare Referenzprojekte (davon mindestens 1 Sozialgebäude) aus den letzten 3 Jahren Bei weniger als 3 Referenzen erfolgt Ausschluss der Bewerbung! Eine Nachforderung erfolgt nicht! - Objektplanungsleistungen - Technische Ausrüstung Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro - Tragwerksplanung - Brandschutzplanung - Bauphysik, Akustik und Wärmeschutz - Bodengutachten - Vermessungstechnische Anlagen sind folgende Angaben zunächst als Eigenerklärung zu machen jeweils D.h. auch zu - Technische Ausrüstung Heizung jeweils und gesondert - Technische Ausrüstung Lüftung jeweils und gesondert - Technische Ausrüstung Sanitär jeweils und gesondert - Technische Ausrüstung Elektro jeweils und gesondert jeweils D.h. auch zu - Bauphysik Akustik jeweils und gesondert - Bauphysik Wärmeschutz jeweils und gesondert Eigenerklärung zu Referenzen Objektplanungsleistungen jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Tragwerksplanung jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Brandschutzplanung jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Technische Ausrüstung Heizung jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Technische Ausrüstung Lüftung jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Technische Ausrüstung Sanitär jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Technische Ausrüstung Elektro jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Bauphysik Akustik jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Bauphysik Wärmeschutz jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Bodengutachten jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... Eigenerklärung zu Referenzen Vermessungstechnische Anlagen jeweils und gesondert 1. ... 2. ... 3. ... zusätzlich - Tätigkeit als Generalplaner mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen vergleichbare Referenzprojekte (davon mindestens 1 Sozialgebäude) aus den letzten 3 Jahren Bei weniger als 3 Referenzen erfolgt Ausschluss der Bewerbung! Eine Nachforderung erfolgt nicht! 1. ... 2. ... 3. ... Zu dem Begriff "Sozialgebäude" Ein Sozialgebäude ist ein Gebäude, das vor allem oder ausschließlich Sozial- und Aufenthaltsräume für Beschäftigte, Vereinsmitglieder oder Gemeinschaften bereitstellt. Typische Aus-stattung Umkleide- und Sanitärräume: Duschen, Toiletten und Spinde (oft auch als Schwarz-Weiß-Anlage bei schmutziger Arbeit). Pausen- und Aufenthaltsräume: Bereiche zum Ausruhen mit Sitzgelegenheiten. Kü-chen und Kantinen: Koch- und Essgelegenheiten zur Verpflegung. Technische und administrative Räume: Putzmittelräume, Lagerräume oder kleine Büros. Einsatzbereiche Betriebe und Baustellen: Auf Werksgeländen für die gewerblichen Mitarbeiter. Öffentliche und kommunale Einrichtungen: zB an Bau-höfen. Bei dem Begriff "vergleichbare Referenzprojekte" handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der anhand des Wortlauts der Vergabeunterlagen und von Sinn und Zweck der geforderten Angaben unter Be-rücksichtigung des Wettbewerbs- und Gleichbehandlungsgrundsatzes auszulegen ist. Dabei bedeutet die For-mulierung "vergleichbar" nicht "gleich" oder gar "identisch", sondern, dass die Leistungen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad hatten (OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 8. April 2014, 11 Verg 1/14, NZBau 2015, 51 Rn. 58, Senatsbeschluss v0m 26. November 2008, VII-Verg 54/08, BeckRS 2009, 5998). Die Referenzaufträge müssen der ausgeschriebenen Leistung so-weit ähneln, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung eröffnet (OLG Frankfurt a. M., Beschluss vom 8. April 2014, 11 Verg 1/14, NZBau 2015, 51 Rn. 58). Der Auftraggeber überprüft die Eignung der Bewerber und der Nachunternehmer anhand der nach § 122 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen festgelegten Eignungskriterien und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen sowie gege-benenfalls Maßnahmen des Bewerbers zur Selbstreinigung nach § 125 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen und schließt gegebenenfalls Bewerber vom Vergabeverfahren aus. Der Auftrag wird an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben, die nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind. Ein Unternehmen ist geeignet, wenn es die durch den öffentlichen Auftraggeber im Einzelnen zur ordnungs-gemäßen Ausführung des öffentlichen Auftrags festgelegten Kriterien (Eignungskriterien) erfüllt. Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 GWB erfolgt durch Eigenerklärungen. Über Eigenerklärungen hinausgehende Unterlagen werden im Verlauf des Verfahrens nur von aussichtsreichen Bewerbern oder Bietern verlangt. Der Nachweis kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden. Die Eignungskriterien und geforderten Eignungsnachweise stehen mit dem Auftragsgegenstand in Verbin-dung und zu diesem sowie dem Auftragswert in einem angemessenen Verhältnis. Der Grundsatz der Verhält-nismäßigkeit nach § 97 Absatz 1 Satz 2 GWB wird gewahrt. Der Auftraggeber fordert die Unternehmen auf, mit der Bewerbung die Teile des Auftrags, die sie im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben beabsichtigen, sowie die vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Auftraggeber verlangt von den Bewerbern, die Unterauftragnehmer zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel dieser Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen. Weitere Ausführungen s. Dokument Eignungsanforderungen Referenzen

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsStudien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens

KriteriumTechniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist

KriteriumAnteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsBerufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in bestimmter geeigneter Höhe

KriteriumAllgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über den Gesamtumsatz

KriteriumSpezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags

KriteriumEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsBewerber müssen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats nachweisen oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.

KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsBewerber müssen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats nachweisen oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungProjektorganisation & Schlüsselpersonal
Beschreibung• Verfügbarkeit: Verfügbarkeit des GP-Teams für die Projektlaufzeit (5%). Insbesondere: Ist die Aufgabenverteilung zwischen Projektleiter, Stellvertreter und den Fachbereichsleitern (TGA, Tragwerk) logisch? Bringt das konkret benannte Team Erfahrung aus vergleichbaren Projekten mit? Sind die personellen Kapazitäten (Verfügbarkeit in %) für die kritischen Projektphasen plausibel dargelegt? Sind die personellen Kapazitäten (Verfügbarkeit in %) für die kritischen Projektphasen plausibel dargelegt? • Angaben auf 1 Seite Arial 11-er Schrift: Sehr gute 4 gute 3 befriedigende 2 Punkte ausreichende 1 Punkt mangelhafte/ungenügende Ausschluss des Angebotes, Gesamt max 20 Punkte • Kommunikationsmatrix: Struktur der Schnittstellen zwischen Architekten, Fachplanern (TGA, Statik) und dem Bauherrn (5%). Insbesondere: Regelt die Kommunikationsmatrix verbindlich, wer wann welche Informationen an wen über-mitteln muss? Bringt sie Schnittstellenminimierung beim Generalplaner (GP), da der GP als einziger Vertragspartner des Bauherrn alle Fachplaner (Statik, TGA, Bauphysik etc.) intern koordinieren muss? • Angaben auf 1 Seite Arial 11-er Schrift: Sehr gute 4 gute 3 befriedigende 2 Punkte ausreichende 1 Punkt mangelhafte/ungenügende Ausschluss des Angebotes, Gesamt max 20 Punkte • Stellvertretungskonzept: Absicherung bei Personalausfällen im Generalplanerteam (5%). Insbesondere: Wie wird garantiert, dass bei plötzlichem Ausfall des Projektleiters kein Informationsverlust entsteht? Wie steuert der GP den Informationsfluss und die Planfreigaben zwischen den verschiedenen Fach-planern (Schnittstellenminimierung)? • Angaben auf 1 Seite Arial 11-er Schrift: Sehr gute 4 gute 3 befriedigende 2 Punkte ausreichende 1 Punkt mangelhafte/ungenügende Ausschluss des Angebotes, Gesamt max 20 Punkte
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungMethodik & Projektabwicklung
Beschreibung• Kosten- und Terminkontrolle: Darstellung der Werkzeuge und Prozesse zur Einhaltung des Budgets (5%). Insbesondere: Welche konkreten Werkzeuge (z. B. Meilensteintrendanalysen) nutzt der GP zur Budgetüber-wachung? Wie reagiert der GP im Konzept auf drohende Terminverzögerungen (Pufferplanung)? Wird ein nachvollziehbarer Prozess zum Nachtragsmanagement der bauausführenden Firmen aufgezeigt? • Angaben auf 1 Seite Arial 11-er Schrift: Sehr gute 4 gute 3 befriedigende 2 Punkte ausreichende 1 Punkt mangelhafte/ungenügende Ausschluss des Angebotes, Gesamt max 20 Punkte • Qualitätsmanagement: Methoden zur Planprüfung und Fehlervermeidung zwischen den Gewerken (5%). Insbesondere: Wie läuft die interne Planprüfung (Kollisionsprüfung) vor der Übergabe an den Bauherrn ab? • Angaben auf 1 Seite Arial 11-er Schrift: Sehr gute 4 gute 3 befriedigende 2 Punkte ausreichende 1 Punkt mangelhafte/ungenügende Ausschluss des Angebotes, Gesamt max 20 Punkte • Risikomanagement: Strategien zum Umgang mit unvorhergesehenen Planungsänderungen oder In-solvenzen von Subplanern (5%). Insbesondere: Änderungen während der Planung sind der Regelfall. Wie strukturiert und transparent geht der GP damit um? Der Ausfall eines Fachplaners (z. B. für TGA oder Statik) gefährdet sofort den Zeitplan. Weist der GP nach, wie er dieses Risiko minimiert? • Angaben auf 1 Seite Arial 11-er Schrift: Sehr gute 4 gute 3 befriedigende 2 Punkte ausreichende 1 Punkt mangelhafte/ungenügende Ausschluss des Angebotes, Gesamt max 20 Punkte
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungNachhaltigkeit & Innovation
BeschreibungLebenszykluskosten: Ansätze zur Reduzierung von späteren Betriebs- und Wartungskosten (10%). Der Generalplaner muss nachweisen, wie er durch intelligente Planung das Gebäude über 30 bis 50 Jahre wirtschaftlich optimiert. Bauliche und konstruktive Ansätze, technische und energetische Ansätze (TGA), Standardisierung der Hau-stechnik, Energieeffizienz und Eigenversorgung Digitale und prozessuale Ansätze BIM-to-FM (Facility Ma-nagement) Prädiktive Instandhaltung (Predictive Maintenance) Reinigungs- und bewirtschaftungsgerechte Planung • Angaben auf 1 Seite Arial 11-er Schrift: Sehr gute 4 gute 3 befriedigende 2 Punkte ausreichende 1 Punkt mangelhafte/ungenügende Ausschluss des Angebotes, Gesamt max 40 Punkte • Umweltkriterien: Erfahrung mit Zertifizierungen (z. B. DGNB) und kreislauffähigem Bauen (10%) Der Generalplaner muss nachweisen, dass Nachhaltigkeitsziele nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben, son-dern rechtssicher und messbar in die Planung einfließen. Nachweis von Zertifizierungskompetenz (z. B. DGNB, LEED, BREEAM) Der Generalplaner muss nachweisen, wie er den komplexen Zertifizierungsprozess ohne Reibungsverluste steuert. Integrierte Auditoren-Leistung DGNB-Pre-Check in Leistungsphase 2 Dokumentations-Management: Ein etablierter Prozess zur fortlaufenden, prüfgerechten Sammlung aller Materialnachweise und Datenblät-ter während der Planungs- und Bauphase (verhindert Datenverlust beim Einreichen). Ansätze für Kreislauffähiges Bauen (Circular Economy) Hier zeigt sich die Innovationskraft des Planers. Es geht darum, das Gebäude als "Materiallager" für die Zukunft zu begreifen. Material Passports (Gebäuderesourcenpass) Design for Disassembly (Rückbaufreundlichkeit) Schadstofffreies Bauen (Cradle-to-Cradle) Urban Mining / Re-Use • Angaben auf 1 Seite Arial 11-er Schrift: Sehr gute 4 gute 3 befriedigende 2 Punkte ausreichende 1 Punkt mangelhafte/ungenügende Ausschluss des Angebotes, Gesamt max 40 Punkte
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungHonorar (50 % Gewichtung) Angebotspreis: Das geforderte Honorar für die Kernleistungen - inklusive GP-Zuschlag, - Nebenkosten, - Nachlässe Um den Preis in Punkte umzurechnen, wird die lineare Interpolation (Interpolationsmethode) genutzt. Dadurch führt das günstigste Angebot zur vollen Punktzahl (200).
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl50
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1a05da9dfb5-104e9c385ba87807
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung12/10/2026
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungZulässig
Adresse für die Einreichunghttps://www.had.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge01/10/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDer Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Zu beachten ist allerdings, dass vorgelegte Eignungsnachweise die zwar vollständig sind, nicht aber den inhaltlichen Anforderungen gemäß der Auftragsbekanntmachung entsprechen, nicht nachgebessert und deshalb auch nicht nachgefordert werden können.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungZulässig
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltMWB Gießen - Mittelhessische Wasserbetriebe
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtAx Vergaberecht
8. Organisationen
8.1.
ORG-7001
Offizielle BezeichnungMWB Gießen - Mittelhessische Wasserbetriebe
Registrierungsnummer0641 3062650
PostanschriftLahnstraße 218
StadtGießen
Postleitzahl35398
Land, Gliederung (NUTS)Gießen, Landkreis (DE721)
LandDeutschland
Kontaktpersonthomas.becker2@giessen.de; steffen.herbert@giessen.de
E-Mailsabine.rhiel@giessen.de
Telefon0641 3062650
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-7002
Offizielle BezeichnungAx Vergaberecht
Registrierungsnummer0049 6223 868 86 13
PostanschriftL 7, 7 a
StadtMannheim
Postleitzahl68161
Land, Gliederung (NUTS)Mannheim, Stadtkreis (DE126)
LandDeutschland
Rollen dieser Organisation
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-7004
Offizielle BezeichnungVergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Registrierungsnummert:06151126603
PostanschriftWilhelminenstraße 1-3
StadtDarmstadt
Postleitzahl64283
Land, Gliederung (NUTS)Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer@rpda.hessen.de
Telefon+49 6151-126603
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung30a36e48-1668-4b34-ae57-242d4c858148  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung01/09/2026 19:11:20 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung606842-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe170/2026
Datum der Veröffentlichung03/09/2026