Beschreibung der Beschaffung
Die Biotoptypenkartierung gliedert sich in eine Gebiets- und eine Feinbiotopkartierung.
a) Biotopkartierung 1:10000
Der AN führt eine Biotoptypenkartierung für den gesamten Untersuchungsraum2 im Maßstab 1:10000 durch. Diese flächendeckende Kartierung geschieht durch Luftbildauswertung mit ergänzenden stichpunktartigen Überprüfungen vor Ort mit Fokus auf Flächen entlang der Hauptverkehrswege (Korridor von 250m links und rechts des Verkehrsträgers).
b) Feinbiotopkartierung 1:500
Im Untersuchungsraum sind ferner vom AN in Absprache mit dem AG Teilgebiete für detailliertere Biotoptypenkartierungen festzulegen. Der Biotoptypenschlüssel der Bundesanstalt für Gewässerkunde wird verwendet. In diesen Teilgebieten erfolgt durch den AN eine Biotoptypenkartierung der Verkehrsnebenflächen im Maßstab 1:500.
c) Erfassung geschützter und gefährdeter Pflanzen, Neophytenerfassung
Alle erfassten Biotoptypen müssen (ggf., wenn auftretend), durch den Zusatz „neophytenreich“ mit Angabe der vorhandenen Neobiota ergänzt werden (qualitativ). Analog werden geschützte und gefährdete Sippen (ggf., wenn dort gelistet: gemäß lokaler, regionaler, Landes- bzw. Bundeslisten, potenziell Invasive gemäß BfN/Floraweb, Warnliste Deutschland sowie Invasive gemäß Verordnung (EU) 2016/1141) bei Auffinden vermerkt.
d) Auswertung
Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind durch den AN auszuwerten im Hinblick auf:
1. die relative Häufigkeit und räumliche Kontinuität der ermittelten Biotoptypen
2. das Auftreten von Biotoptypen mit Gefährdungs- und/oder Schutzstatus (ggf. gemäß regionaler, Landes- und Bundeslisten)
3. den Beeinflussungsgrad der an Verkehrsträgern und anderen linearen Landschaftsstrukturen auftretenden Biotoptypen durch Neophyten
Die ausführliche Beschreibung der zu erbringenden Leistungen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen