612126-2022 - ErgebnisDeutschland-Fürstenfeldbruck: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
OJ S 213/2022 04/11/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: U-Bahn Martinsried Projektmanagement GmbH & Co. KG
Postanschrift: Bullachstraße 18
Ort: Fürstenfeldbruck
NUTS-Code: DE21C Fürstenfeldbruck
Postleitzahl: 82256
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@baustein.com
Telefon: +49 8964249980
Fax: +49 89642499890
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.deutsche-evergabe.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: PROJEKTGESELLSCHAFT
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: PROJEKTGESELLSCHAFT U6 VERLÄNGERUNG NACH MARTINSRIED

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
U-Bahnverlängerung Martinsried: Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung
Referenznummer der Bekanntmachung: VE9320/ VE9420
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen, raumbildender Ausbau; Objektplanung LPh 6-7 raumbildender Ausbau
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 3 499 564,42 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21H München, Landkreis
Hauptort der Ausführung: in den Vergabeunterlagen aufgeführt
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Verlängerung der U6 Martinsried bezeichnet eine ca. 1 km lange Neubaustrecke der U-Bahn (BOStrab Bauwerk) als Verlängerung der bestehenden U6 Klinikum Großhadern.  Das neu zu errichtende Bauwerk der U6 Verlängerung umfasst den Neubau eines U-Bahntunnels, welcher den Streckentunnel inklusive einer Abstellanlage für zwei Züge, den Bahnhof Martinsried, die Notausgangsbauwerke und das Pumpwerk beinhaltet. Der Abschnitt erstreckt sich über eine Länge von ca. 972 m. Das Baugebiet befindet sich am Stadtrand von München. Das Projektgebiet gliedert sich in drei Bereiche. Westlich der Straße Am Klopferspitz befinden sich nördlich und südlich des geplanten U-Bahnhofs das Lehr- und Forschungsareal der Ludwig-Maximilians-Universität, des Max-Planck-Instituts und des Innovations- und Gründerzentrums für Biotechnologie. Östlich angrenzend liegen im Süden ein Bannwald sowie im Norden ein Biotop, die die Stadt München von der Gemeinde Planegg abgrenzen. Im Osten an der Elisabeth-Stoeber-Straße liegt das Klinikum Großhadern. Die Errichtung des Ingenieurbauwerkes erfolgt überwiegend in offener Bauweise mit tlw. ausgesteiften bzw. rückverankerten Bohrpfahlverbau und Innenschale. Der Bahnhof Martinsried wird in Sichtbetonqualität errichtet. Vergeben werden Planungs- und Überwachungsleistungen (LPh 6-9) der Objektplanung raumbildender Ausbau gem. § 34 HOAI 2021 für den U-Bahnhof Martinsried und Überwachungsleistungen (LPh 8-9) der Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen gem. § 43 bzw. § 47 HOAI 2021 für den Bahnhof und Tunnel der Verlängerung der U6 Martinsried sowie den Umbau der bestehenden Abstelllanlage Klinikum Großhadern.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Auftragsbezogenes Konzept zur Organisation der Leistungserbringung / Gewichtung: 30
Preis - Gewichtung: 70
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 128-364742
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
27/10/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: RICHTER-Steinbrecher Ingenieurgesellschaft mbH
Ort: Ottensoos
NUTS-Code: DE259 Nürnberger Land
Postleitzahl: 91242
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 3 499 564,42 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
01/11/2022