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1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Personenbahnhöfe (Bukr 11)
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: München Hbf - Entkernung rückzubauender Gebäude (SFB, nRB und Karrengang)
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung sind Bauleistungen der Schad- und Störstoffsanierung und Entkernung in dem freizumachenden Baufeld Nord des Münchner Hauptbahnhofes an der Arnulfstraße. Auf die vorbeschriebenen Arbeiten folgt der separat ausgeschriebene Großgeräteabbruch. Parallel zu den Arbeiten laufen separat ausgeschriebene Medienumverlegungsarbeiten im Untergeschoss dieses Baufeldes. Das Baufeld Nord besteht im Wesentlichen aus den folgenden Gebäudeteilen. Starnberger Flügelbahnhof: Das Gebäude, Baujahr 1949/50, unter Denkmalschutz seit 2010, umfasst eine Fläche von ca. 4.000 m². Es wird nicht mehr als Bahnhofsgebäude genutzt. Im Erdgeschoss befanden sich Einzelhandel und Gastronomie, ein Kindermuseum hat sich über alle Etagen erstreckt. Das Untergeschoss diente als Lager- und Technikbereich. Teile wurden in den 1960er Jahren umgebaut und mit einem neuen Bau verbunden. Das Bauwerk ist durch Stahltragwerke gekennzeichnet. Im Süden schließt der nördliche Randbau an das Gebäude an. nördlicher Randbau: Das 6-geschossige Gebäude umfasst 1.200 m². Die Entkernung betrifft u. a. den Rückbau der innenseitigen Fassade in der denkmalgeschützten Gleishalle von 1960. Das Bauwerk ist aus Stahlbeton und Mauerwerk gebaut, mit verschieden gestalteten Decken. Der nördliche Randbau besteht aus einem Stahlbeton-Skelettbau mit Flachdach und diversen Dämmmaterialien. Innen befanden sich Lager- und Technikräume im UG, sowie Büro- und Personalräume und eine Kantine in den Obergeschossen.
Kennung des Verfahrens: ace274a6-37ab-4cbb-94c2-dedd66b17cb5
Interne Kennung: 25FEI80840
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45110000 Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten, 45262660 Asbestbeseitigungsarbeiten, 90740000 Schadstoffrückverfolgung und -überwachung und Sanierung
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 80335
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die interessierten Wirtschaftsteilnehmer müssen dem Auftraggeber mitteilen, dass sie an den Aufträgen interessiert sind; die Aufträge werden ohne spätere Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb vergeben. Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den zuvor genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich: 1. Erklärung, ob und inwieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s) Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG / verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Organen des Bieters und Organen des Ingenieurbüros) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt, dass jedes einzelne Mitglied eine entsprechende Erklärung abzugeben hat. Beauftragte(s) Ingenieurbüro(s): 1. HPC AG, Nördlinger Straße 16, 86655 Harburg (Schwaben) 2. Auer + Weber Assoziierte,Sandstraße 33, 80335 München 3. Schlaich Bergermann Partner, Schwabstraße 43, 70197 Stuttgart 4. Drees & Sommer SE, Obere Waldplätze 13, 70569 Stuttgart 5. ssf Ingenieure AG, Domagkstraße 1a, 80807 München 6. Ingenieurbüro Noori GmbH, Am Obstgarten 5, 85757 Karlsfeld 7. CPC Baulogistik GmbH & Co. KG, Ansbacher Str. 4, 80796 München 8. GreenLean Baulogistik GmbH, Am Inselpark 3a, 21109 Hamburg 9. pde Integrale Planung GmbH, Absberggasse 47, A-1100 Wien, Österreich 10. Lange Engineering GmbH & Co. KG; Geranienweg 48, 99087 Erfurt 11. 08/16 Projektmanagement GmbH, Nymphenburger Straße 156, 80634 München 12. DB Engineering & Consulting GmbH; Richelstraße 3; 80634 München Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten. Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor. Bei Durchführung eines Verhandlungsverfahrens behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Für den Fall, dass die Bieter im Rahmen einer Verhandlung zur Abgabe eines preislich modifizierten Angebots aufgefordert werden, behält das Angebot der 1. Angebotseröffnung einschl. der Nebenangebote weiterhin Gültigkeit. Das gilt sowohl für den Fall, dass der Bieter fristgemäß ein modifiziertes Angebot vorlegt, als auch für den Fall, dass der Bieter ein modifiziertes Angebot nicht oder nicht fristgemäß vorlegt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (des Bestbieters) erteilt. Folgende Erklärungen sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht: - Erklärung über die von ihm ausgeführten Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind: Nennung von mind. 1 Referenzprojekt mit einem Auftragsvolumen i.H.v. mind. 1,5 Mio € netto und vergleichbarer Komplexität in Innenstadtlage und Nähe zu Personenverkehr. - Erklärung über das von ihm für die Leitung und Aufsicht vorgesehene technische Personal mit Angabe ihrer beruflichen Qualifikation und Sprachkenntnisse. Für weisungsbefugter, dauerhafter Ansprechpartner auf der Baustelle mit Sprachniveau mindestens B2, falls nicht Muttersprachler. - Erklärung über die Zahl der bei ihm in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegebenenfalls gegliedert nach Berufsgruppen -Sachkundenachweis nach DGUV R 101-004 (Anhang 6B: Gebäudeschadstoffe) fachlich geeigneter Bauleiter mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung im Bereich der Schadstoffsanierung von Gebäuden. -Zulassung Fachbetrieb für Abbruch- und Sanierungsarbeiten bei Vorhandensein von Asbest in schwach gebundener Form (GefStoffV, Anhang I Nr. 2.4 Absatz 4) -KMF: Sachkundenachweis gem. TRGS 521 -Sachkundenachweis nach TRGS 519 Anlage 3 weisungsbefugte sachkundige Person (GefStoffV, Anhang I Nr. 2.4 Absatz 3) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 v.H. der Auftragssumme Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 3 v.H. der Abrechnungssumme Die Zahlungsbedingungen gelten gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: München Hbf - Entkernung rückzubauender Gebäude (SFB, nRB und Karrengang)
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung sind Bauleistungen der Schad- und Störstoffsanierung und Entkernung in dem freizumachenden Baufeld Nord des Münchner Hauptbahnhofes an der Arnulfstraße. Auf die vorbeschriebenen Arbeiten folgt der separat ausgeschriebene Großgeräteabbruch. Parallel zu den Arbeiten laufen separat ausgeschriebene Medienumverlegungsarbeiten im Untergeschoss dieses Baufeldes. Das Baufeld Nord besteht im Wesentlichen aus den folgenden Gebäudeteilen. Starnberger Flügelbahnhof: Das Gebäude, Baujahr 1949/50, unter Denkmalschutz seit 2010, umfasst eine Fläche von ca. 4.000 m². Es wird nicht mehr als Bahnhofsgebäude genutzt. Im Erdgeschoss befanden sich Einzelhandel und Gastronomie, ein Kindermuseum hat sich über alle Etagen erstreckt. Das Untergeschoss diente als Lager- und Technikbereich. Teile wurden in den 1960er Jahren umgebaut und mit einem neuen Bau verbunden. Das Bauwerk ist durch Stahltragwerke gekennzeichnet. Im Süden schließt der nördliche Randbau an das Gebäude an. nördlicher Randbau: Das 6-geschossige Gebäude umfasst 1.200 m². Die Entkernung betrifft u. a. den Rückbau der innenseitigen Fassade in der denkmalgeschützten Gleishalle von 1960. Das Bauwerk ist aus Stahlbeton und Mauerwerk gebaut, mit verschieden gestalteten Decken. Der nördliche Randbau besteht aus einem Stahlbeton-Skelettbau mit Flachdach und diversen Dämmmaterialien. Innen befanden sich Lager- und Technikräume im UG, sowie Büro- und Personalräume und eine Kantine in den Obergeschossen.
Interne Kennung: f6bd61a7-3950-4e6a-b083-3e6acf5b0315
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45110000 Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten, 45262660 Asbestbeseitigungsarbeiten, 90740000 Schadstoffrückverfolgung und -überwachung und Sanierung
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 80335
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 08/08/2025
Enddatum der Laufzeit: 31/07/2026
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Entfällt
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die Zahlungsbedingungen gelten gemäß Vergabeunterlagen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Personenbahnhöfe (Bukr 11)
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Bundes
6. Ergebnisse
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge: 0,00 EUR
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner:
Offizielle Bezeichnung: Proklima GmbH Gebäudesanierung - & Baulogistik
Angebot:
Kennung des Angebots: 20251053189
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Wert des Angebots: 0,00 EUR
Vergabe von Unteraufträgen: Noch nicht bekannt
Informationen zum Auftrag:
Kennung des Auftrags: CON-0001 - Proklima GmbH Gebäudesanierung - & Baulogistik
Datum der Auswahl des Gewinners: 04/07/2025
Datum des Vertragsabschlusses: 15/07/2025
7. Änderung
7.1.
Änderung
Kennzeichnung der vorherigen Vertragsvergabebekanntmachung: c81405db-e74e-463c-ad37-16334575583f-01
Identifikator des geänderten Vertrags: CON-0001 - Proklima GmbH Gebäudesanierung - & Baulogistik
Grund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Beschreibung: MKA14-Ein Wechsel des Auftragnehmers zur Ausführung der zusätzlichen Transportleistungen ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht möglich. Die Leistungen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den laufenden Entkernungs und Schadstoffsanierungsarbeiten und sind integraler Bestandteil des Bauablaufs. Eine Trennung der Leistungen würde zu erheblichen Schnittstellenproblemen, Koordinationsaufwand sowie Sicherheitsrisiken im laufenden Baustellenbetrieb führen. Durch einrn Wechsel des AN könnten auch die vertraglich vereinbarte Nachweisführung und die Entsorgungskette nicht eingahlten werden. Die Vergabe der zusätzlichen Leistungen an einen Dritten wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und zusätzlichen Kosten verbunden. Insbesondere wären zusätzliche Abstimmungen, Baustelleneinrichtungen sowie Eingriffe in den laufenden Bauablauf erforderlich, die zu Verzögerungen und Ineffizienzen führen würden. Darüber hinaus würden zusätzliche Sicherheits und Koordinationsmaßnahmen erforderlich, wodurch der Gesamtaufwand deutlich steigen würde. Ein Wechsel des Auftragnehmers zur Ausführung der zusätzlichen Transportleistungen ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht möglich. Die Leistungen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den laufenden Entkernungs und Schadstoffsanierungsarbeiten und sind integraler Bestandteil des Bauablaufs. Eine Trennung der Leistungen würde zu erheblichen Schnittstellenproblemen, Koordinationsaufwand sowie Sicherheitsrisiken im laufenden Baustellenbetrieb führen. Durch einrn Wechsel des AN könnten auch die vertraglich vereinbarte Nachweisführung und die Entsorgungskette nicht eingahlten werden. Die Vergabe der zusätzlichen Leistungen an einen Dritten wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und zusätzlichen Kosten verbunden. Insbesondere wären zusätzliche Abstimmungen, Baustelleneinrichtungen sowie Eingriffe in den laufenden Bauablauf erforderlich, die zu Verzögerungen und Ineffizienzen führen würden. Darüber hinaus würden zusätzliche Sicherheits und Koordinationsmaßnahmen erforderlich, wodurch der Gesamtaufwand deutlich steigen würde. Ein Wechsel des Auftragnehmers zur Ausführung der zusätzlichen Transportleistungen ist aus technischen und organisatorischen Gründen nicht möglich. Die Leistungen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den laufenden Entkernungs und Schadstoffsanierungsarbeiten und sind integraler Bestandteil des Bauablaufs. Eine Trennung der Leistungen würde zu erheblichen Schnittstellenproblemen, Koordinationsaufwand sowie Sicherheitsrisiken im laufenden Baustellenbetrieb führen. Durch einrn Wechsel des AN könnten auch die vertraglich vereinbarte Nachweisführung und die Entsorgungskette nicht eingahlten werden. Die Vergabe der zusätzlichen Leistungen an einen Dritten wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und zusätzlichen Kosten verbunden. Insbesondere wären zusätzliche Abstimmungen, Baustelleneinrichtungen sowie Eingriffe in den laufenden Bauablauf erforderlich, die zu Verzögerungen und Ineffizienzen führen würden. Darüber hinaus würden zusätzliche Sicherheits und Koordinationsmaßnahmen erforderlich, wodurch der Gesamtaufwand deutlich steigen würde. MKA15-Ein Wechsel des Auftragnehmers ist aus technischen Gründen nicht möglich, da die Entsorgung belasteter Materialien integraler Bestandteil der laufenden Schadstoffsanierungs- und Rückbauprozesse ist. Die Leistungen sind unmittelbar in die bestehende Entsorgungs- und Nachweisstruktur eingebunden. Eine Trennung dieser durchgängigen Prozesskette ist technisch und rechtlich nicht möglich, sodass die Leistungen ausschließlich durch den bereits beauftragten Auftragnehmer erbracht werden können. Die Vergabe der zusätzlichen Leistungen an einen Dritten würde zu erheblichen Schwierigkeiten und Mehrkosten führen, da eine eigenständige Entsorgungsstruktur inklusive Deklaration, Nachweisführung und Logistik neu aufgebaut werden müsste. Insbesondere wären zusätzliche Genehmigungen, Abstimmungen mit Entsorgungsstellen sowie separate Nachweisverfahren erforderlich. Dadurch würde sich der Gesamtaufwand signifikant erhöhen. MKA16-Ein Wechsel des Auftragnehmers ist aus technischen Gründen nicht möglich, da die beschriebenen Leistungen vollständig in die laufende Schadstoffsanierung unter Schwarzbereichsbedingungen nach TRGS 519 integriert sind.Die Leistungen sind unmittelbar an die laufenden Rückbauprozesse gekoppelt (z. B. kleinteiliges Zerkleinern von belastetem Material, händischer Abtransport aus den Arbeitsbereichen, zusätzliche Rückbauarbeiten an Rabitzverkleidungen). Eine Leistungserbringung durch einen Dritten würde den vollständigen Neuaufbau dieser spezialisierten Arbeits- und Schutzstruktur erfordern und ist daher technisch nicht realisierbar. Die Vergabe der Leistungen an einen Dritten wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und Zusatzkosten verbunden, da die besonderen Randbedingungen (beengte Platzverhältnisse, manuelle Transportketten über mehrere Ebenen) eine exakt abgestimmte und kontinuierliche Leistungserbringung erfordern. Insbesondere der abgestufte Transport stellt eine zusammenhängende Prozesskette dar, die bei einer Aufteilung unterbrochen würde. Darüber hinaus würden zusätzliche Einrichtungen für Transport, Schleusung und Arbeitsschutz erforderlich, wodurch der Aufwand signifikant steigen würde.
7.1.1.
Änderung
Beschreibung der Änderungen: MKA14-Durch die unzureichende Dimensionierung des Bauaufzugs konnte der im Leistungsverzeichnis vorgesehene Materialtransport nicht wie geplant durchgeführt werden. Zur Sicherstellung des Abtransports der Abbruchmaterialien waren zusätzliche Leistungen in Form von erhöhtem Materialumgang, Mehrfachtransporten sowie angepassten logistischen Abläufen erforderlich. Diese Leistungen sind im Vertrags LV nicht vorgesehen und gehen über die ursprünglich kalkulierte Transportlogistik hinaus. MKA15-Im Zuge der Ausführung wurde festgestellt, dass der anfallende Estrich belastet ist und somit nicht den im Leistungsverzeichnis zugrunde gelegten Annahmen entspricht. Für die Entsorgung belasteter Estriche ist im Vertrags LV keine entsprechende Position enthalten. Die erforderliche getrennte Erfassung, Deklaration sowie Entsorgung über spezielle Entsorgungswege stellt eine inhaltlich abweichende und zusätzliche Leistung dar. Diese war zur ordnungsgemäßen und rechtskonformen Entsorgung zwingend erforderlich. MKA16-Im Zuge der Ausführung im Bereich NRB West und NRB Ost wurden zusätzliche Leistungen erforderlich, die im Leistungsverzeichnis nicht enthalten sind. Aufgrund der stark eingeschränkten Platzverhältnisse (u. a. Durchgangsbreite von lediglich 80 cm im Flurbereich) konnten die vorgesehenen Transport- und Verpackungssysteme (insbesondere Big Bags und maschineller Transport mittels Radlader) nicht eingesetzt werden. Die Abbruchmaterialien mussten zunächst kleinteilig zerlegt und händisch per Schubkarrezur Materialschleuse transportiert werden. Darüber hinaus wurden zusätzliche Rückbauleistungen (mechanische Entfernung von Rabitzverkleidungen) erforderlich.Die beschriebenen Leistungen gehen damit über den ursprünglich geschuldeten Leistungsumfang hinaus und stellen eine erforderliche zusätzliche Leistung dar.
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Personenbahnhöfe (Bukr 11)
Registrierungsnummer: a6ceb1fb-e3c6-459d-a608-8a792d7bf449
Postanschrift: Europaplatz 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: FE.EI-S-G
Telefon: +49 8913085189
Fax: +49 69260913730
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: 0a9ea480-08e4-4ab6-bf12-d722d0ad54b6
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 22894990
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Proklima GmbH Gebäudesanierung - & Baulogistik
Registrierungsnummer: 47fc0fdc-6c29-4a68-80ef-2a4a6f37633a
Postanschrift: Nordostpark 76
Stadt: Nürnberg
Postleitzahl: 90411
Land, Gliederung (NUTS): Nürnberg, Kreisfreie Stadt (DE254)
Land: Deutschland
Telefon: +49
Rollen dieser Organisation:
Bieter
Gewinner dieser Lose: LOT-0001
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 811335a9-5b8b-4941-96ed-fb0038d6f414 - 01
Formulartyp: Auftragsänderung
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung der Auftragsänderungen
Unterart der Bekanntmachung: 39
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/09/2026 12:57:54 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 618678-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 173/2026
Datum der Veröffentlichung: 08/09/2026