1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Bexbach
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Objektplanung für den Neubau zweier Feuerwehrgerätehäuser in der Stadt Bexbach
Beschreibung: Die Stadt Bexbach beabsichtigt den Neubau von 2 Feuerwehrgerätehäusern (2 Lose). Der sogenannte Standort "Süd" befindet sich im Stadtteil Bexbach südlich der Straße zum Saarpfalzpark. EFür den Standort Süd wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 eine Machbarkeitsstudie für die Erschließung erstellt. Die Objektplanung soll das Ergebnis nicht abwarten, sondern parallel bereits beginnen. Der Standort "Nord" liegt südlich der Kohlstraße im Stadtteil Frankenholz. Das Grundstück besteht aus zwei Teilen beiderseits einer Straße. Ein Raumprogramm mit Projektbeschreibung (in Anlage 3-Standort und Projektbeschreibung) ist für die beiden Standorte beigefügt. Näheres auch zur groben Kostenschätzung ist Anlage 3 zu entnehmen. Ausgeschrieben werden jeweils die Planungsleistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9 für die beiden Lose. Es erfolgt eine stufenweise Vergabe (gleiches gilt für die Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI, die als Teilleistung des Auftrags für die Objektplanung vergeben wird). Es erfolgt zunächst die Vergabe der Leistungsphasen 1-4. Die Leistungsphasen 5-9 werden optional vergeben. Es besteht kein Anspruch auf die Vergabe weiterer Leistungsphasen ab Leistungsphase 5. Den Anlagen der vorliegenden Ausschreibung sind verschiedene Informationen beigefügt, u.a. Lagepläne der beiden Flächen (Anlagen 5-1 und 5-2), auf denen die Gebäude errichtet werden sollen, sowie die Raumprogramme (Anlagen 3-1 und 3-2). Die Planung für die beiden Baumaßnahmen wird in zwei Teillosen (Standort Süd und Standort Nord) innerhalb der vorliegenden Ausschreibung ausgeschrieben. Es ist möglich einen Teilnahmeantrag bzw. ein Angebot für eines der Lose oder für beide Lose abzugeben. Es ist möglich, dass der Zuschlag auf die beiden Lose ggf. an verschiedene Bieter oder ggf. an einen Bieter geht. Aufgrund der Rahmenbedingungen (baurechtliche Gegebenheiten) für die beiden Projekte Nord und Süd, wird voraussichtlich mit der Planung für den Standort Nord zeitlich etwas versetzt vor Standort Süd begonnen werden. Die Projekte werden voraussichtlich aber nicht vollständig nacheinander geplant und realisiert werden. Ausgeschrieben werden außer der Objektplanung in gesonderten Ausschreibungen ferner die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI und die Planung der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, jeweils auch in 2 Losen.
Kennung des Verfahrens: 8644240c-1246-4735-9383-12217af8a6a6
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bexbach
Postleitzahl: 66450
Land, Gliederung (NUTS): Saarpfalz-Kreis (DEC05)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Standort Süd (Los 1): Stadtteil Bexbach, südlich der Straße zum Saarpfalzpark Standort Nord (Los 2); Stadtteil Frankenholz, südlich der Kohlstraße.
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1) Arbeitssprache ist deutsch. Angebote und Angebotsunterlagen in anderer Sprache werden ausgeschlossen. 2) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in den Vergabeunterlagen auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. 3) Für die Teilnahmeanträge und die Angebotsunterlagen sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter (FB, siehe Anlagen) zu verwenden. Die FB sind um die geforderten Angaben zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers/Bieters an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen sind zulässig, sofern dies in den FB ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben die FB nebst beigefügten Nachweisen, — oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis, vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bewerbergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben. Ein Wechsel der Identität des Bewerbers/Bieters oder der BG ist nicht zugelassen. Die Frist für den Teilnahmewettbewerb ist von den Bewerbern zu beachten. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihr Teilnahmeantrag rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen. In der Zuschlagsphase (nach Aufforderung der ausgewählten Bewerber zur Honorarabgabe) ist für das Honorarangebot das Honorarformblatt (Anlage) zu verwenden. Nach Ablauf der Angebotsfrist eingehende Angebote werden nicht berücksichtigt. Die Bieter haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihr Angebot rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen. 4) Wichtig: Seit dem 18.10.18 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation, die Abgabe der Teilnahmeanträge und die Abgabe der Angebote erfolgt gem. § 53 (1) VgV ausschließlich elektronisch über ein Vergabeportal (im vorliegenden Projekt über das Vergabeportal subreport). Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind auf www.subreport.de frei verfügbar. Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden, ist eine Registrierung beim Vergabeportal erforderlich. Diese ist für die Bewerber/Bieter kostenfrei. Angebote, die nicht über subreport, sondern per E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden ausgeschlossen. Es wird empfohlen, dass sich interessierte Bewerber/Bieter rechtzeitig mit den technischen Anforderungen des Vergabeportals vertraut machen. 5) Datenschutzklausel: Die vom Bewerber/Bieter erbetenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Soweit das Angebot eines Bieters den Zuschlag erhält, werden die übrigen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Bieters, der den Zuschlag erhält, vor Zuschlagserteilung informiert. Der Bewerber erklärt mit Abgabe des Teilnahmeantrags sein Einverständnishiermit. 6) Die Angebote der beiden Lose werden getrennt und unabhängig voneinander gewertet. Losübergreifende Preisnachlässe, Bündelangebote oder Kombinationsrabatte bleiben unberücksichtigt. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 2
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB und die in § 6 VGV genannten Fälle.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Los 1: Objektplanungsleistungen gemäß § 34 HOAI für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses "Süd" im Stadtteil Bexbach
Beschreibung: Es erfolgt eine stufenweise Vergabe. Vergeben werden die Leistungsphasen 1-4: Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung), 2 (Vorplanung), 3 (Entwurfsplanung), 4 (Genehmigungsplanung). Optional vergeben werden: 5 (Ausführungsplanung), 6 (Vorbereitung der Vergabe), 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), 8 Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation), 9 (Objektbetreuung). Es besteht kein Anspruch auf die Vergabe weiterer Leistungen ab der Leistungsphase 5. Als Teilleistung des Auftrages wird die Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI, ebenfalls stufenweise (wie oben gestaffelt) vergeben.
Interne Kennung: LOT-0001 E88591281
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Optional: Vergabe der Leistungsphasen 5-9. Zur optionalen Planung, Beschaffung und Überwachung der Ausstattung (derzeit noch nicht absehbar) siehe Honorarformblatt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bexbach
Postleitzahl: 66450
Land, Gliederung (NUTS): Saarpfalz-Kreis (DEC05)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Stadtteil Bexbach
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Qualifikationsanforderungen gem. § 75 Abs. 1 VgV Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Architekt/Ingenieur/Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft, o.ä.) für die im FB5 bezeichneten Positionen (Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter); Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist. Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jeden Mitbewerber. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die geforderte Berufsqualifikation erfüllt (§ 75 Abs.3 VgV).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. 1. Allgemeine Angaben zum Bewerber/zur Bewerbergemeinschaft (FB-1) 2. Bei Bewerbergemeinschaften: Vollmachtserklärung der Mitbewerber (FB-2) 3. Bei Bewerbergemeinschaften: Verbindliche Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft (FB-2) 4. Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/Mitbewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen (FB-3) 5. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB nicht vorliegen (FB-4-1) 6. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB nicht vorliegen (FB-4-2) 7. Eigenerklärung zu § 43 (1) VgV (FB-5) (auch in Bezug auf die Funktionen innerhalb des Planerteams): Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer (Objektplanung) im Auftragsfall zum Stichtag 01.06.2026, gegliedert in Projektleiter, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter sowie Projektingenieure (u.ä. Qualifikationen), 8. Eigenerklärung über die beabsichtigte Weitergabe des Auftrages oder eines Teiles des Auftrages. (FB-6) 9. Eigenerklärung im Falle der Weiterbeauftragung, die weiteren Leistungsphasen gem. den vorgesehenen Vertragsstufen zu erbringen. (FB-7) 10. Eigenerklärung, dass keine Steuerschulden bestehen. (FB-8) 11. Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung (1.500.000 € Personenschäden, 1.000.000 € sonstige Schäden, einschließlich Nachhaftung von 5 Jahren) besteht bzw. zur Verfügung gestellt wird, wobei die Maximierung der Ersatzleistung je Versicherungsjahr mindestens das 2-fache der Versicherungssumme beträgt. (FB-9) 12. Eigenerklärung zu den EU-Russlandsanktionen (entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576) (FB-10) 13. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung (FB-11).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind Referenzen vom Bewerber/der BG vorzulegen (auszufüllende Formblätter FB 12-13). Die Angaben zu den Referenzen sind in die zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinaus gehendes Material (Planunterlagen, graphische Darstellungen, Broschüren, Referenzblätter, o. ä.) ist nicht erforderlich und wird nicht gewertet. Gefordert sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes Eigenerklärungen. Es gibt ein Auswahlverfahren mit Bewertung der nachfolgenden Eignungs-Kriterien (Punktebewertung). Diejenigen maximal 5 Bieter, die die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zur Abgabe eines Angebots und zur Teilnahme an Verhandlungen aufgefordert. Der Auftraggeber behält sich vor, ggf. den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen (in diesem Fall keine Vergabehandlungen). Kriterien für den Teilnahmewettbewerb (Näheres siehe Anlage1): Nachweis der Eignung für den vorliegenden Auftrag durch Vorlage von Referenzen. Grundsätzliche Anforderungen an alle Referenzen: Um vergleichbar (und grundsätzlich wertbar) zu sein müssen bei allen benannten Referenzen mindestens die Leistungsphasen 2-8 gemäß § 34 HOAI vollständig in dem Zeitraum von August 2016 bis einschließlich August 2026 begonnen, bearbeitet UND abgeschlossen worden sein. Referenzen, bei denen die Angaben zum Realisierungszeitraum nicht zweifelsfrei (einschließlich Monatsangabe) gemacht werden, können nicht gewertet werden. (Sofern bei einem Referenzprojekt keine Genehmigungsplanung erstellt wurde, kann die betreffende Referenz ausnahmsweise wertbar sein, wenn die übrigen Rahmenbedingungen für die Wertbarkeit erfüllt sind und eine entsprechende Begründung zur Nichterforderlichkeit der Genehmigungsplanung in das Formblatt eingetragen wurde.) - Grundsätzlich müssen alle in den Formblättern abgefragten Angaben vollständig, eindeutig und zweifelsfrei zu beurteilen sein, damit die Referenz gewertet werden kann. - In Bezug auf die abgefragten anrechenbaren Kosten der genannten Referenzprojekte zu K-1 und K-2 bedeutet dies, dass nicht die Gesamtbaukosten anzugeben sind, sondern die anrechenbaren Kosten als Netto-Wert, die sich aus den Kosten der Kostengruppen 300 und 400 (DIN 276) ergeben. Die Größenordnung der anrechenbaren Kosten muss mindestens 2.000.000 € (netto) betragen haben, damit die Referenz wertbar ist. - Mehrfachnennungen eines Referenzprojektes bei den Kriterien K-1 und K-2 sind zulässig, wenn die Anforderungen bei den betreffenden Kriterien zutreffen. Die Referenzen, die zum Los 1 zu dem jeweiligen Kriterium K-1 und K-2 genannt werden, dürfen auch bei Los 2 entsprechend genannt werden. - Auch bei einer Bewerbung für beide Lose sind die Formblätter für jedes Los gesondert und VOLLSTÄNDIG auszufüllen. (s.o.) Die Referenzen, die zum Los 1 zu dem jeweiligen Kriterium K-1 und K-2 genannt werden, dürfen auch bei Los 2 entsprechend genannt werden. Siehe auch Anlage 1_Erläuterungen-Zuschlagskiterien. K-1: Mindestanforderung, d. h. mind. 1 wertbare Referenz ist zu benennen, gewertet werden zu K-1 maximal 3 wertbare Referenzen: Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen für vergleichbare Projekte. Als vergleichbar und damit wertbar als Referenz gilt die Objektplanung und Realisierung (Neubau/Umbau) einer Einrichtung mit vergleichbarer Funktionalität. Folgende Funktionen sind vergleichbar und werden wie folgt bepunktet: a) Feuerwachen 15 Punkte je wertbarer Referenz (wertbar sind sowohl öffentliche Feuerwachen wie auch Betriebs-/Werksfeuerwehren, die Mannschaftsräume, Unterstellplätze für Einsatzfahrzeuge sowie Schulungs- und Personalräume enthalten) b) Rettungswachen, sonstige Einrichtungen für Hilfs- und Einsatzkräfte 10 Punkte je wertbarer Referenz c) Bau- und Betriebshöfe, Kasernen sowie polizeiliche oder militärische Einrichtungen, in denen Mannschaftsräume, Unterstellplätze für Einsatzfahrzeuge, sowie Schulungs- und Personalräume enthalten sind. 5 Punkte je wertbarer Referenz. Wenn es sich bei der Referenz vollständig um einen Neubau gehandelt hat, können 10 Punkte je wertbarer Referenz als Zusatzpunkte erzielt werden. Bei K-1 können maximal 75 Punkte erreicht werden. K-2: Keine Mindestanforderung, gewertet werden zu K-1 maximal 2 Referenzen mit je 10 Punkten: Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen für die Objektplanung eines Neubaus in Modulbauweise mit einer Mindestsumme anrechenbarer Kosten (s.o.) 2.000.000 € (brutto). Bei K-2 können maximal 20 Punkte erreicht werden. Insgesamt können bei K1 und K-2 maximal 95 Punkte erreicht werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Inhaltliche Herangehensweise an das Projekt und die spezielle Aufgabenstellung
Beschreibung: Inhaltliche Herangehensweise an das Projekt und die spezielle Aufgabenstellung; Umgang mit der speziellen Planungsaufgabe vor dem Hintergrund der städtebaulichen Situation am Standort und der Funktionalität; Vorstellungen des Bieters zur Integration in das städtebauliche Umfeld, zur Erschließung und zur Anordnung der Funktionsflächen auf dem Grundstück, Gewichtung 30. Siehe auch Anlage 1.
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Vorstellungen des Bieters zur Projektorganisation und zum Ablauf
Beschreibung: Vorstellungen des Bieters zur Projektorganisation und zum Ablauf, zum Umgang mit den anderen am Projekt Beteiligten, geplante interne/externe Kommunikation sowie Maßnahmen zur Kosten- und Terminkontrolle; Gewichtung 20; Siehe auch Anlage 1.
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept der personellen Besetzung
Beschreibung: Konzept der personellen Besetzung des Objektplanungsteams: Projektleiter, Stellvertretender Projektleiter, Bauleiter und deren persönliche Fachkunde, Personaleinsatzplanung, Gewährleistung der Redundanz, Gewichtung 20. Siehe auch Anlage 1.
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorarangebot
Beschreibung: Honorarangebot: Das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Preis bekommt die volle Punktzahl (10). Angebote, deren Gesamtpreis mehr als 75 % über dem niedrigsten Angebot liegen, erhalten 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. Gewichtung 30. Siehe auch Anlage 1.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/10/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: s.o. Zu skizzenhaftem Lösungsansatz zu Zuschlagskriterium 1 siehe Anlage 1 (Kriterium 1).
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Ja
Elektronische Rechnungsstellung: Nicht zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten d. Vorschriften der §§ 97 ff. GWB. Auf die Rügeobliegenheit des Bieters gem. § 160 Abs. 3 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages bei Versäumung der Rügefrist wird ausdrücklich hingewiesen. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Agsta Umwelt GmbH
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: Los 2: Objektplanungsleistungen gemäß § 34 HOAI für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses "Nord" im Stadtteil Frankenholz
Beschreibung: Es erfolgt eine stufenweise Vergabe. Vergeben werden die Leistungsphasen 1-4: Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung), 2 (Vorplanung), 3 (Entwurfsplanung), 4 (Genehmigungsplanung). Optional vergeben werden: 5 (Ausführungsplanung), 6 (Vorbereitung der Vergabe), 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), 8 Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation), 9 (Objektbetreuung). Es besteht kein Anspruch auf die Vergabe weiterer Leistungen ab der Leistungsphase 5. Als Teilleistung des Auftrages wird die Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI, ebenfalls stufenweise (wie oben gestaffelt) vergeben.
Interne Kennung: LOT-0002 E88591281
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Optional: Vergabe der Leistungsphasen 5-9. Zur optionalen Planung, Beschaffung und Überwachung der Ausstattung (derzeit noch nicht absehbar) siehe Honorarformblatt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bexbach
Postleitzahl: 66450
Land, Gliederung (NUTS): Saarpfalz-Kreis (DEC05)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Stadtteil Frankenholz
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Qualifikationsanforderungen gem. § 75 Abs. 1 VgV Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Architekt/Ingenieur/Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft, o.ä.) für die im FB5 bezeichneten Positionen (Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter); Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist. Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jeden Mitbewerber. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die geforderte Berufsqualifikation erfüllt (§ 75 Abs.3 VgV).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. 1. Allgemeine Angaben zum Bewerber/zur Bewerbergemeinschaft (FB-1) 2. Bei Bewerbergemeinschaften: Vollmachtserklärung der Mitbewerber (FB-2) 3. Bei Bewerbergemeinschaften: Verbindliche Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft (FB-2) 4. Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/Mitbewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen (FB-3) 5. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB nicht vorliegen (FB-4-1) 6. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB nicht vorliegen (FB-4-2) 7. Eigenerklärung zu § 43 (1) VgV (FB-5) (auch in Bezug auf die Funktionen innerhalb des Planerteams): Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer (Objektplanung) im Auftragsfall zum Stichtag 01.06.2026, gegliedert in Projektleiter, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter sowie Projektingenieure (u.ä. Qualifikationen), 8. Eigenerklärung über die beabsichtigte Weitergabe des Auftrages oder eines Teiles des Auftrages. (FB-6) 9. Eigenerklärung im Falle der Weiterbeauftragung, die weiteren Leistungsphasen gem. den vorgesehenen Vertragsstufen zu erbringen. (FB-7) 10. Eigenerklärung, dass keine Steuerschulden bestehen. (FB-8) 11. Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung (1.500.000 € Personenschäden, 1.000.000 € sonstige Schäden, einschließlich Nachhaftung von 5 Jahren) besteht bzw. zur Verfügung gestellt wird, wobei die Maximierung der Ersatzleistung je Versicherungsjahr mindestens das 2-fache der Versicherungssumme beträgt. (FB-9) 12. Eigenerklärung zu den EU-Russlandsanktionen (entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576) (FB-10) 13. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung (FB-11).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind Referenzen vom Bewerber/der BG vorzulegen (auszufüllende Formblätter FB 12-13). Die Angaben zu den Referenzen sind in die zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinaus gehendes Material (Planunterlagen, graphische Darstellungen, Broschüren, Referenzblätter, o. ä.) ist nicht erforderlich und wird nicht gewertet. Gefordert sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes Eigenerklärungen. Es gibt ein Auswahlverfahren mit Bewertung der nachfolgenden Eignungs-Kriterien (Punktebewertung). Diejenigen maximal 5 Bieter, die die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zur Abgabe eines Angebots und zur Teilnahme an Verhandlungen aufgefordert. Der Auftraggeber behält sich vor, ggf. den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen (in diesem Fall keine Vergabehandlungen). Kriterien für den Teilnahmewettbewerb (Näheres siehe Anlage1): Nachweis der Eignung für den vorliegenden Auftrag durch Vorlage von Referenzen. Grundsätzliche Anforderungen an alle Referenzen: Um vergleichbar (und grundsätzlich wertbar) zu sein müssen bei allen benannten Referenzen mindestens die Leistungsphasen 2-8 gemäß § 34 HOAI vollständig in dem Zeitraum von August 2016 bis einschließlich August 2026 begonnen, bearbeitet UND abgeschlossen worden sein. Referenzen, bei denen die Angaben zum Realisierungszeitraum nicht zweifelsfrei (einschließlich Monatsangabe) gemacht werden, können nicht gewertet werden. (Sofern bei einem Referenzprojekt keine Genehmigungsplanung erstellt wurde, kann die betreffende Referenz ausnahmsweise wertbar sein, wenn die übrigen Rahmenbedingungen für die Wertbarkeit erfüllt sind und eine entsprechende Begründung zur Nichterforderlichkeit der Genehmigungsplanung in das Formblatt eingetragen wurde.) - Grundsätzlich müssen alle in den Formblättern abgefragten Angaben vollständig, eindeutig und zweifelsfrei zu beurteilen sein, damit die Referenz gewertet werden kann. - In Bezug auf die abgefragten anrechenbaren Kosten der genannten Referenzprojekte zu K-1 und K-2 bedeutet dies, dass nicht die Gesamtbaukosten anzugeben sind, sondern die anrechenbaren Kosten als Netto-Wert, die sich aus den Kosten der Kostengruppen 300 und 400 (DIN 276) ergeben. Die Größenordnung der anrechenbaren Kosten muss mindestens 2.000.000 € (netto) betragen haben, damit die Referenz wertbar ist. - Mehrfachnennungen eines Referenzprojektes bei den Kriterien K-1 und K-2 sind zulässig, wenn die Anforderungen bei den betreffenden Kriterien zutreffen. Die Referenzen, die zum Los 1 zu dem jeweiligen Kriterium K-1 und K-2 genannt werden, dürfen auch bei Los 2 entsprechend genannt werden. - Auch bei einer Bewerbung für beide Lose sind die Formblätter für jedes Los gesondert und VOLLSTÄNDIG auszufüllen. (s.o.) Die Referenzen, die zum Los 1 zu dem jeweiligen Kriterium K-1 und K-2 genannt werden, dürfen auch bei Los 2 entsprechend genannt werden. Siehe auch Anlage 1_Erläuterungen-Zuschlagskiterien. K-1: Mindestanforderung, d. h. mind. 1 wertbare Referenz ist zu benennen, gewertet werden zu K-1 maximal 3 wertbare Referenzen: Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen für vergleichbare Projekte. Als vergleichbar und damit wertbar als Referenz gilt die Objektplanung und Realisierung (Neubau/Umbau) einer Einrichtung mit vergleichbarer Funktionalität. Folgende Funktionen sind vergleichbar und werden wie folgt bepunktet: a) Feuerwachen 15 Punkte je wertbarer Referenz (wertbar sind sowohl öffentliche Feuerwachen wie auch Betriebs-/Werksfeuerwehren, die Mannschaftsräume, Unterstellplätze für Einsatzfahrzeuge sowie Schulungs- und Personalräume enthalten) b) Rettungswachen, sonstige Einrichtungen für Hilfs- und Einsatzkräfte 10 Punkte je wertbarer Referenz c) Bau- und Betriebshöfe, Kasernen sowie polizeiliche oder militärische Einrichtungen, in denen Mannschaftsräume, Unterstellplätze für Einsatzfahrzeuge, sowie Schulungs- und Personalräume enthalten sind. 5 Punkte je wertbarer Referenz. Wenn es sich bei der Referenz vollständig um einen Neubau gehandelt hat, können 10 Punkte je wertbarer Referenz als Zusatzpunkte erzielt werden. Bei K-1 können maximal 75 Punkte erreicht werden. K-2: Keine Mindestanforderung, gewertet werden zu K-1 maximal 2 Referenzen mit je 10 Punkten: Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen für die Objektplanung eines Neubaus in Modulbauweise mit einer Mindestsumme anrechenbarer Kosten (s.o.) 2.000.000 € (brutto). Bei K-2 können maximal 20 Punkte erreicht werden. Insgesamt können bei K1 und K-2 maximal 95 Punkte erreicht werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Inhaltliche Herangehensweise an das Projekt und die spezielle Aufgabenstellung
Beschreibung: Inhaltliche Herangehensweise an das Projekt und die spezielle Aufgabenstellung; Umgang mit der speziellen Planungsaufgabe vor dem Hintergrund der städtebaulichen Situation am Standort und der Funktionalität; Vorstellungen des Bieters zur Integration ins das städtebauliche Umfeld, zur Erschließung und zur Anordnung der Funktionsflächen auf dem Grundstück, Gewichtung 30. Siehe auch Anlage 1.
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Vorstellungen des Bieters zur Projektorganisation und zum Ablauf
Beschreibung: Vorstellungen des Bieters zur Projektorganisation und zum Ablauf, zum Umgang mit den anderen am Projekt Beteiligten, geplante interne/externe Kommunikation sowie Maßnahmen zur Kosten- und Terminkontrolle; Gewichtung 20. Siehe auch Anlage 1.
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept der personellen Besetzung
Beschreibung: Konzept der personellen Besetzung des Objektplanungsteams: Projektleiter, Stellvertretender Projektleiter, Bauleiter und deren persönliche Fachkunde, Personaleinsatzplanung, Gewährleistung der Redundanz, Gewichtung 20. Siehe auch Anlage 1.
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorarangebot
Beschreibung: Honorarangebot: Das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Preis bekommt die volle Punktzahl (10). Angebote, deren Gesamtpreis mehr als 75 % über dem niedrigsten Angebot liegen, erhalten 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. Gewichtung 30. Siehe auch Anlage 1.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 16/10/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: s.o.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Ja
Elektronische Rechnungsstellung: Nicht zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten d. Vorschriften der §§ 97 ff. GWB. Auf die Rügeobliegenheit des Bieters gem. § 160 Abs. 3 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages bei Versäumung der Rügefrist wird ausdrücklich hingewiesen. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Agsta Umwelt GmbH
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Bexbach
Registrierungsnummer: 10045111-5020000001-73
Postanschrift: Dienstgebäude Rathaus II Luitpoldstraße 27
Stadt: Bexbach
Postleitzahl: 66450
Land, Gliederung (NUTS): Saarpfalz-Kreis (DEC05)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Agsta Umwelt GmbH als Beschaffungsdienstleister für die Stadt Bexbach
Telefon: +49 68989339900
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Agsta Umwelt GmbH
Registrierungsnummer: DE 138.374.762
Postanschrift: Haldenweg 24
Stadt: Völklingen
Postleitzahl: 66333
Land, Gliederung (NUTS): Regionalverband Saarbrücken (DEC01)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Agsta Umwelt GmbH als Beschaffungsdienstleister für die Stadt Bexbach
Telefon: +49 68989339900
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales
Registrierungsnummer: 10000000-00108010000001-47
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Stadt: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land, Gliederung (NUTS): Regionalverband Saarbrücken (DEC01)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6815014994
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: ca9e6e47-bc20-49f0-82d6-f85cb47005ed - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/09/2026 16:36:37 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 621340-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 174/2026
Datum der Veröffentlichung: 09/09/2026