622830-2022 - ErgebnisDeutschland-Plauen: Schauvitrinen
OJ S 218/2022 11/11/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Plauen, Vergabestelle
Postanschrift: Unterer Graben 1
Ort: Plauen
NUTS-Code: DED44 Vogtlandkreis
Postleitzahl: 08523
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@plauen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.plauen.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Fabrik der Fäden Weisbachsches Haus Plauen, Los 1 - Ausstellungsmöbel
Referenznummer der Bekanntmachung: 6031 08/30/23/22/1-01
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
39171000 Schauvitrinen
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Los 1 - Ausstellungsmöbel
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DED44 Vogtlandkreis
Hauptort der Ausführung: Weisbachsches Haus Bleichstraße 1 08527 Plauen
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Fabrik der Fäden - Weisbachsches Haus Plauen - Deutsches Forum für Textil und Spitze Das Weisbachsche Haus in Plauen ist ein denkmalgeschütztes Gebäude-Ensemble, das im Wesentlichen zwischen 1776 und 1830 in der Elsteraue unterhalb der Plauener Altstadt entstand. Es gilt als das älteste noch bestehende Manufakturgebäude Sachsens und als Vorläufer sächsischer Manufakturarchitektur. Im Weisbachschen Haus befand sich eine vom Landesherrn geförderte, genossenschaftlich betriebene Kattundruckerei, die über die Jahre mit einer Färberei, einer Zwirnerei und einer Spinnerei erweitert wurde. Im Laufe seiner Geschichte erlebte die Anlage viele Nutzungswandlungen und wurde schließlich ab den 1990er Jahren bis 2020 in Teilen von Vereinen für Kurse, Ausstellungen und Kunstprojekte genutzt. 2016 erfolgte die Schenkung an die Stadt Plauen und die Planung zur Umgestaltung in die "Fabrik der Fäden". Die Konzeption der Ausstellungsgestaltung im Weisbachschen Haus setzt zum einen auf vielseitige Exponate, die im historischen Kontext und unter Einbindung der ursprünglichen Bausubstanz anschauliche Einblicke in die Geschichte und Entwicklung der vogtländischen Textilindustrie bieten. Anhand der Objekte und Installationen werden in thematisch gegliederten Ausstellungsbereichen Gebiete wie Textilherstellung, Mode, Technologie, Berufe, Firmen- und Personengeschichte, sowie Sozial- und Kulturgeschichte facettenreich abgedeckt. Ein Schwerpunkt der Gestaltung liegt in einem modernen und interaktiven Vermittlungsangebot innerhalb der Dauerausstellung. In jedem Raum sind entsprechende Stationen vorgesehen, die für alle Besuchergruppen Inhalte anschaulich, spannend, verständlich und teilweise auch spielerisch vermitteln sollen. Ein erklärtes Ziel des Museums ist es technikinteressierte Besucher/Innen für die Schönheit der Textilien zu begeistern und modebewusste Besucher/Innen für deren Herstellungsweisen. Die gesamte Einrichtung ist für den physischen und kognitiven Zugang barrierefrei ausgerichtet. Theke 6 Shop-Vitrinen 7 Vitrinen 2 Sofas 9 Möbel-Sitzpodeste Einbaumöbel Leinwand 35 m² Laufsteg Infotafeln Wandbekleidungen
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 172-486523
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:
Fabrik der Fäden Weisbachsches Haus Plauen, Los 1 - Ausstellungsmöbel
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
08/11/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Ladenbau Fuhrmann + Ketzel GmbH & Co. KG
Postanschrift: Dürerstr. 30
Ort: Plauen
NUTS-Code: DED44 Vogtlandkreis
Postleitzahl: 08527
Land: Deutschland
E-Mail: info@fuhrmann-ketzel.com
Telefon: +49 3741406550
Fax: +49 374140655555
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de
Telefon: +49 341-9773800
Fax: +49 341-9771049
Internet-Adresse: https://www.lds.sachsen.de/
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung einesNachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
08/11/2022