630792-2022 - ErgebnisDeutschland-Meißen: Funknetz
OJ S 219/2022 14/11/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Meißen, Rechts- und Kommunalamt, Vergabestelle
Postanschrift: Brauhausstraße 21
Ort: Meißen
NUTS-Code: DED2E Meißen
Postleitzahl: 01662
Land: Deutschland
E-Mail: rka.vergabe@kreis-meissen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.kreis-meissen.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Funkkoffer KriKom-Netz
Referenznummer der Bekanntmachung: 2022-04-12.7.1.01
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
32418000 Funknetz
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Der Landkreis Meißen als Auftraggeber (AG) erweitert sein autark Krisenkommunikationsnetz für den Katastrophenschutz 13 weiteren Kommunikations-Koffern des Herstellers KomRe AG Berlin. Das Kommunikationssystem bildet ein von externen Providern völlig unabhängiges digitales Datenfunknetz dar. Die Netzstruktur ergibt sich aus notstromversorgten Standorten und bildet ein vermaschtes Netz, d.h. ein Standort kann immer über verschiedene Nachbarstandorte mit seiner Gegenstelle kommunizieren. Damit kann ein Ausfall von Netzknoten kompensiert werden. Die Vergabe der Leistung zur Ersterrichtung erfolgte im Jahr 2020 (siehe TED Bekanntmachung 2020/S 192-461615).
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 192 835,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DED2E Meißen
Hauptort der Ausführung: Großenhain, DE
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Der Landkreis Meißen als Auftraggeber (AG) erweitert sein autark Krisenkommunikationsnetz für den Katastrophenschutz. Das Kommunikationssystem bildet ein von externen Providern völlig unabhängiges digitales Datenfunknetz dar. Die Netzstruktur ergibt sich aus notstromversorgten Standorten und bildet ein vermaschtes Netz, d.h. ein Standort kann immer über verschiedene Nachbarstandorte mit seiner Gegenstelle kommunizieren. Damit kann ein Ausfall von Netzknoten kompensiert werden. Das Funktionieren des Netzes ist nicht von zentralen Servern zur Authentifizierung o.ä. abhängig. Das Funksystem ist sowohl im urbanen als auch im ländlichen Bereich einsetzbar. Das Verfahren umfasst die Lieferung, die Installation und vollständige Einrichtung der Systembestandteile. Die Standorte werden vom Auftraggeber vorgegeben. Die gesamte Leistung wird als komplettes und betriebsbereites System ausgeschrieben. Das Angebot muss unter Berücksichtigung aller gegebenen Informationen und der aufgestellten Mindestanforderungen erstellt werden. Die Anzahl der erforderlichen Standorte basiert auf der Orts- und Objektkenntnis des Auftraggebers. Vom Bieter wird jedoch ausdrücklich gefordert, dass dieser vor Angebotsabgabe die möglichen Standorte in Bezug auf die Versorgungssicherheit überprüft, bewertet und ggf. Bedenken formuliert. Diese Bedenken sind einschließlich der daraus ggf. resultierenden Änderungsvorschläge schriftlich dem Angebot beizufügen. Für notwendige Antennenanlagen sind die Anforderungs- und Leistungsmerkmale insbesondere auch die geltenden Blitzschutzvorschriften zu beachten. Ausstattung der Communication-Case: Ausstattung mit Datenmodem, USV und Laptop inklusive zu liefernder Kommunikationssoftware, betriebsfertig montiert und konfiguriert. Mit dem Komplettterminal muss eine flexible Einsatzfähigkeit gewährleistet werden.
Eine Nutzung abweichend von vordefinierten KatS-Leuchttürmen kann somit abgebildet werden. Am Gehäuse ist eine VHF-Antenne über HF-Buchse zu befestigten, mit der Möglichkeit die Antenne wahlweise mittels HF-Kabel und Stativ abzusetzen. Dazu ist je Com.-Terminal je ein 15m Antennenkabel, anschlussfertig für die abnehmbare Antenne des Gehäuses zur flexiblen äußeren Anbringung an einen Fenster mitzuliefern. Alle Bestandteile sind an, oder in der Kofferlösung zu integrieren. Ein schadloser Transport muss gegeben sein. Für die Fenster sind Kabeldurchführung zu liefern, welche ein problemloses Schließen der Fenster ermöglicht.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Markterundung als Vorinformation erfolgte mit der Bekanntmachung 2022/S 182-514143 vom 21.09.2022 und Berichtigung der Bekanntmachung 2022/S 185-523872 vom 26.09.2022. Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung 2022/S 209-596073 v. 28.10.2022.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Die Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen können aus folgenden Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden:
    • nicht vorhandener Wettbewerb aus technischen Gründen
Erläuterung:
Es handelt sich um zusätzliche Lieferleistungen des ursprünglichen Auftragnehmers zur Erweiterung bereits erbrachter Leistungen. Vorliegend soll die Stückzahl der bereits vorhandenen Leistung (Kommunikationskoffer) durch zusätzliche baugleiche Kommunikationskoffer erweitert werden, die bei dem ursprünglichen Lieferanten beschafft werden sollen. Diese Erweiterung um zusätzliche baugleiche Funkkoffer ist nur durch den ursprünglichen Auftragnehmer, die Firma KomRe AG (Errichterfirma), möglich.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 209-596073
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 2022-04-12.7.1.01
Bezeichnung des Auftrags:
Funkkoffer KriKom-Netz
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
08/11/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: KomRe AG
Postanschrift: TemplinerStr. 16
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE3 Berlin
Postleitzahl: 10119
Land: Deutschland
E-Mail: thomas.leitert@komre.de
Internet-Adresse: www.komre.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 192 835,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de
Telefon: +49 3419771040
Fax: +49 3419771049
Internet-Adresse: www.ldl.sachsen
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach §160 (3) GWB unzulässig ist, soweit: 1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
09/11/2022