632938-2021 - ErgebnisDeutschland-Salzgitter: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
OJ S 240/2021 10/12/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Nationale Identifikationsnummer: DE152353730
Postanschrift: Willy-Brandt-Straße 5
Ort: Salzgitter
NUTS-Code: DE912 Salzgitter, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 38226
Land: Deutschland
E-Mail: ausschreibungen@bfs.de
Telefon: +49 30-183331523
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bfs.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
3621S32220 - Validierung genetischer Loci, die das Lungenkrebsrisiko in Abhängigkeit von der Radonexposition beeinflussen - genetische Typisierung
Referenznummer der Bekanntmachung: Z4/AG-R-08313/3621S32220 (2)
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Validierung genetischer Loci, die das Lungenkrebsrisiko in Abhängigkeit von der Radonexposition beeinflussen - genetische Typisierung
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Niedrigstes Angebot: 250 316,56 EUR / höchstes Angebot: 250 316,56 EUR das berücksichtigt wurde
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21H München, Landkreis
Hauptort der Ausführung: Neuherberg - DE21H
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Lungenkrebs ist eine schwere Erkrankung, die durch ionisierende Strahlung, insbesondere Inhalation von Radon und Radonfolgeprodukten, ausgelöst werden kann. Radon ist neben Rauchen der zweitgrößte Risikofaktor für Lungenkrebsentstehung. Das strahleninduzierte Lungenkrebsrisiko ist individuell unterschiedlich. Genetische Faktoren, die z.B. die DNA-Reparatur beeinflussen, modifizieren das Risiko. Eigene Studien und Studien aus der Literatur konnten genetische Faktoren ermitteln, die im Zusammenhang mit Strahlung das Risiko erhöhen oder erniedrigen.
In diesem Projekt sind genetische SNP-Marker in 10 bereits ausgewählten Kandidatengenen zu untersuchen. Als Untersuchungsmaterial steht bereits isolierte degradierte (<500 bp) DNA aus normalem Formalin-fixiertem Paraffin-eingebettetem (FFPE) Lungengewebe von 600 Uran Bergarbeitern zur Verfügung. Der Forschungsnehmer muss hierfür eine Technik auswählen, die für dieses Material und für die Fragestellung geeignet ist. Mittels Array Techniken kann dieses Material nachgewiesenermaßen nicht untersucht werden. Eine sehr gut geeignete Technik ist die Sequenomtechnik, aber auch andere Techniken wie gezielte Sequenzierung kleiner PCR-Amplifikationsprodukte (100-300 bp) können möglicherweise genutzt werden. Aufgabe des Forschungsnehmers ist, eine Multiplexmethode zu etablieren, die nur geringe DNA Mengen benötigt und geeignet ist degradierte DNA aus FFPE Material valide zu genotypisieren. Im Anschluß sind 500 Proben mit dieser Technik zu analysieren.
Die genetischen Daten zur statistischen Validierungsanalyse gehen in ein parallel laufendes Projekt ein, welches auch die Qualität der Typisierung überprüft.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 75
Preis - Gewichtung: 25
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 128-339763
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z4/AG-R-08313/3621S32220 (2)
Bezeichnung des Auftrags:
3621S32220 - Validierung genetischer Loci, die das Lungenkrebsrisiko in Abhängigkeit von der Radonexposition beeinflussen - genetische Typisierung
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
29/11/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Universitätsklinikum Tübingen
Ort: Tübingen
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 1,00 EUR
Niedrigstes Angebot: 250 316,56 EUR / höchstes Angebot: 250 316,56 EUR das berücksichtigt wurde
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren des Bundes ist das Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn. Gemäß §160 Abs. 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften spätestens innerhalb von zehn Kalendertagen bei der Vergabestelle des Auftraggebers gerügt werden. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, vergl. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
07/12/2021