636719-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Neubau Feuerwehrhaus Essingen - Los 4 - Tragwerksplanung
OJ S 187/2025 30/09/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungVerbandsgemeindeverwaltung Offenbach an der Queich
E-Mailvergabestelle@offenbach-queich.de
Rechtsform des ErwerbersVon einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelNeubau Feuerwehrhaus Essingen - Los 4 - Tragwerksplanung
Beschreibung1. Ausgangssituation und Notwendigkeit Das aktuelle Feuerwehrhaus in Essingen ist in die Jahre gekommen und erfüllt nicht mehr die modernen Anforderungen an einen zeitgemäßen Feuerwehrstützpunkt. Die bestehenden Räumlichkeiten sind nicht mehr ausreichend, um die Einsatzbereitschaft, die Ausbildung und die Lagerung der Ausrüstung optimal zu gewährleisten. Auch die gesetzlichen Vorgaben für Sicherheit, Umweltschutz und Barrierefreiheit können in dem bestehenden Gebäude nur schwer oder gar nicht umgesetzt werden. Um die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Essingen langfristig zu sichern und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, ist der Neubau eines Feuerwehrhauses unumgänglich. Der Neubau des Feuerwehrhauses soll in Massivbauweise ausgeführt werden. 2. Projektziele Der Neubau des Feuerwehrhauses hat folgende übergeordnete Ziele: • Sicherung der Einsatzbereitschaft: Schaffung einer modernen Infrastruktur für schnelle Ausrückzeiten und effektive Einsatzabläufe. • Optimale Arbeitsbedingungen: Bereitstellung funktionaler und sicherer Räumlichkeiten für die Einsatzkräfte. • Erfüllung gesetzlicher Vorgaben: Einhaltung aller aktuellen Bau-, Sicherheits-, Umwelt- und Hygienevorschriften. • Zukunftssicherheit: Berücksichtigung zukünftiger Entwicklungen und Anforderungen der Feuerwehr. • Wirtschaftlichkeit: Errichtung eines funktionalen und nachhaltigen Gebäudes unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. 3. Grundlagen der Planung Die Planung des neuen Feuerwehrhauses basiert auf einer umfassenden Machbarkeitsstudie, die in enger Zusammenarbeit mit den aktiven Wehrleuten erstellt und abgestimmt wurde. Diese Studie dient als zentrale Vorgabe für die Raumverteilung und die Funktionsbereiche in den beiden Geschossen des Neubaus. Die spezifischen Bedürfnisse und Abläufe der Freiwilligen Feuerwehr Essingen wurden dabei detailliert berücksichtigt, um ein optimal auf die Anforderungen zugeschnittenes Gebäude zu schaffen. 4. Funktionsbeschreibung des Neubaus Beim geplanten Feuerwehrhaus handelt es sich um einen Funktionsbau, dessen Gestaltung und Raumkonzept primär auf die operativen Anforderungen des Feuerwehrdienstes ausgerichtet sind. Ästhetische Aspekte treten hinter die Funktionalität zurück, ohne die städtebauliche Integration zu vernachlässigen. Das Gebäude wird folgende wesentliche Funktionsbereiche umfassen: Erdgeschoss: • Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen: Die Halle wird ausreichend Platz für drei Feuerwehrfahrzeuge bieten und so dimensioniert sein, dass auch zukünftige Fahrzeugtypen untergebracht werden können. Sie wird über separate Tore verfügen, um schnelle Ausrückzeiten zu gewährleisten. Angegliedert sind Bereiche für Atemschutz und Schlauchpflege. • Schwarz-Weiß-Bereich: Ein klar getrennter Bereich für kontaminierte Einsatzkleidung ("Schwarzbereich") und saubere Umkleiden (Weißbereich"), um die Hygiene und Gesundheit der Einsatzkräfte zu schützen. • Lagerräume: Lagerung von Einsatzmaterialien, Verbrauchsgütern und Putzmitteln. • Sanitäre Anlagen: Duschen und Toiletten für Einsatzkräfte nach Geschlechtern getrennt. • Funkzentrale: Ein separater Bereich für die Koordination von Einsätzen. Untergeschoss: • Schulungs- und Mehrzweckraum: Ein flexibel nutzbarer Raum für Aus- und Weiterbildungen, Besprechungen und Versammlungen der Wehr. • Jugendraum: Separater Raum für die Nutzung der Jugendfeuerwehr. • Küchenbereich: Eine kleine Küche für die Verpflegung bei längeren Einsätzen oder Veranstaltungen. • Lager- und Technikräume: Weitere Lagerflächen und Räume für die Gebäudetechnik. • Sanitär: zusätzlicher WC-Raum im Untergeschoss. Die Machbarkeitsstudie ist den Anlagen beigefügt. Die Planungsleistungen sind so zu erbringen, dass der Abschluss der Leistungsphase 4 bis zum 30.06.2026 sichergestellt ist
Kennung des Verfahrens469d3cbd-a701-480c-a715-21c8b508de4e
Interne Kennung04/2025
VerfahrensartOffenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
StadtEssingen
Postleitzahl76879
Land, Gliederung (NUTS)Südliche Weinstraße (DEB3H)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
KorruptionZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
BetrugZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Geldwäsche oder TerrorismusfinanzierungZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Kinderarbeit und andere Formen des MenschenhandelsZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Beteiligung an einer kriminellen VereinigungZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen AktivitätenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Verstoß gegen umweltrechtliche VerpflichtungenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche VerpflichtungenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Verstoß gegen sozialrechtliche VerpflichtungenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des WettbewerbsZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Schwerwiegendes berufliches FehlverhaltenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem VerfahrenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem VergabeverfahrenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des VergabeverfahrensZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare SanktionenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten VerpflichtungenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von SozialversicherungsbeiträgenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von SteuernZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Einstellung der gewerblichen TätigkeitZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
ZahlungsunfähigkeitZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen InsolvenzverwalterZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler RechtsvorschriftenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123, bis 126 GWB. Eine Eigenerklärung liegt den Vergabeunterlagen als Vorlage bei.
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelNeubau Feuerwehrhaus Essingen - Los 4 - Tragwerksplanung
Beschreibung1. Ausgangssituation und Notwendigkeit Das aktuelle Feuerwehrhaus in Essingen ist in die Jahre gekommen und erfüllt nicht mehr die modernen Anforderungen an einen zeitgemäßen Feuerwehrstützpunkt. Die bestehenden Räumlichkeiten sind nicht mehr ausreichend, um die Einsatzbereitschaft, die Ausbildung und die Lagerung der Ausrüstung optimal zu gewährleisten. Auch die gesetzlichen Vorgaben für Sicherheit, Umweltschutz und Barrierefreiheit können in dem bestehenden Gebäude nur schwer oder gar nicht umgesetzt werden. Um die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Essingen langfristig zu sichern und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, ist der Neubau eines Feuerwehrhauses unumgänglich. Der Neubau des Feuerwehrhauses soll in Massivbauweise ausgeführt werden. 2. Projektziele Der Neubau des Feuerwehrhauses hat folgende übergeordnete Ziele: • Sicherung der Einsatzbereitschaft: Schaffung einer modernen Infrastruktur für schnelle Ausrückzeiten und effektive Einsatzabläufe. • Optimale Arbeitsbedingungen: Bereitstellung funktionaler und sicherer Räumlichkeiten für die Einsatzkräfte. • Erfüllung gesetzlicher Vorgaben: Einhaltung aller aktuellen Bau-, Sicherheits-, Umwelt- und Hygienevorschriften. • Zukunftssicherheit: Berücksichtigung zukünftiger Entwicklungen und Anforderungen der Feuerwehr. • Wirtschaftlichkeit: Errichtung eines funktionalen und nachhaltigen Gebäudes unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. 3. Grundlagen der Planung Die Planung des neuen Feuerwehrhauses basiert auf einer umfassenden Machbarkeitsstudie, die in enger Zusammenarbeit mit den aktiven Wehrleuten erstellt und abgestimmt wurde. Diese Studie dient als zentrale Vorgabe für die Raumverteilung und die Funktionsbereiche in den beiden Geschossen des Neubaus. Die spezifischen Bedürfnisse und Abläufe der Freiwilligen Feuerwehr Essingen wurden dabei detailliert berücksichtigt, um ein optimal auf die Anforderungen zugeschnittenes Gebäude zu schaffen. 4. Funktionsbeschreibung des Neubaus Beim geplanten Feuerwehrhaus handelt es sich um einen Funktionsbau, dessen Gestaltung und Raumkonzept primär auf die operativen Anforderungen des Feuerwehrdienstes ausgerichtet sind. Ästhetische Aspekte treten hinter die Funktionalität zurück, ohne die städtebauliche Integration zu vernachlässigen. Das Gebäude wird folgende wesentliche Funktionsbereiche umfassen: Erdgeschoss: • Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen: Die Halle wird ausreichend Platz für drei Feuerwehrfahrzeuge bieten und so dimensioniert sein, dass auch zukünftige Fahrzeugtypen untergebracht werden können. Sie wird über separate Tore verfügen, um schnelle Ausrückzeiten zu gewährleisten. Angegliedert sind Bereiche für Atemschutz und Schlauchpflege. • Schwarz-Weiß-Bereich: Ein klar getrennter Bereich für kontaminierte Einsatzkleidung ("Schwarzbereich") und saubere Umkleiden (Weißbereich"), um die Hygiene und Gesundheit der Einsatzkräfte zu schützen. • Lagerräume: Lagerung von Einsatzmaterialien, Verbrauchsgütern und Putzmitteln. • Sanitäre Anlagen: Duschen und Toiletten für Einsatzkräfte nach Geschlechtern getrennt. • Funkzentrale: Ein separater Bereich für die Koordination von Einsätzen. Untergeschoss: • Schulungs- und Mehrzweckraum: Ein flexibel nutzbarer Raum für Aus- und Weiterbildungen, Besprechungen und Versammlungen der Wehr. • Jugendraum: Separater Raum für die Nutzung der Jugendfeuerwehr. • Küchenbereich: Eine kleine Küche für die Verpflegung bei längeren Einsätzen oder Veranstaltungen. • Lager- und Technikräume: Weitere Lagerflächen und Räume für die Gebäudetechnik. • Sanitär: zusätzlicher WC-Raum im Untergeschoss. Die Machbarkeitsstudie ist den Anlagen beigefügt. Die Planungsleistungen sind so zu erbringen, dass der Abschluss der Leistungsphase 4 bis zum 30.06.2026 sichergestellt ist
Interne KennungLOT-0001 04/2025
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtEssingen
Postleitzahl76879
Land, Gliederung (NUTS)Südliche Weinstraße (DEB3H)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere LaufzeitUnbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsBerechtigung über die Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder die Berechtigung nach den EU-Richtlinien in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsMind. drei vergleichbare Referenzen deren Fertigstellung bis maximal ins Jahr 2020 zurückreichen (Stichtag 01.01.2020). Vergleichbar sind Referenzen, wenn es sich um einen erfolgreich abgeschlossenen Planungsauftrag handelt. Ein Planungsauftrag gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn dieser bis einschließlich der Leistungsphase 6 fertiggestellt wurde. Ferner muss die Referenz über den Schwierigkeitsgrad derselben Honorarzone (hier: Honorarzone III) und über ein vergleichbares Auftragsvolumen verfügen (KG 300+400 mind. 650.000 €).

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsBeibringung eines geeigneten Nachweises, dass der Bewerber über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung verfügt, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1,5 Mio. € und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 500.000 € beträgt. Eine Bescheinigung der Versicherung, dass der entsprechende Schutz bei Auftragserteilung gewährt wird ist ausreichend.

KriteriumSpezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsJahresumsatz mind. 50.000 €.

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsSonstige Eignungsnachweise: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien nach § 123 GWB, Eigenerklärung zu § 124 GWB und §§ 19, 21 Mindestlohngesetz (MiLoG), Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen, Bewerbergemeinschaftserklärung, Eigenerklärung - Bezug zu Russland, Eigenerklärung - Scientology-Schutzerklärung, Mustererklärung 1 LTTG, Mustererklärung 3 LTTG und Erklärung nach dem Schwarzarbeitergesetz Eigenerklärung über den Gesamtumsatz bzw. über den Umsatz für entsprechende Leistungen des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren, Eigenerklärung, der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und deren Ausbildung (inkl. Führungskräfte), Eigenerklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient - Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung sowie ihrer Berufserfahrung genannt werden, Erklärung über Stellvertretung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungGewichtung in Höhe von 30 %
BeschreibungHonorar/Preis (30 %) Die Gesamthonorarsumme mitsamt Kalkulation ist verbindlich in das Angebotsschreiben und in das Preisblatt einzutragen. Folgende Stundensätze sind in das Preisblatt einzutragen: • 20 Stunden Geschäftsführer/Partner der Gesellschaft/Inhaber • 20 Stunden angestellte Architekten/Ingenieure/Dipl.Ingenieure/M.Sc./B.Sc. • 20 Stunden Technische Zeichner/sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Preis der Leistung“ erhält das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis 10 Punkte und damit die maximale Punktzahl. Die Honorarangebote werden zueinander in Beziehung gesetzt und anschließend wird ermittelt, um wie viel Prozent sich die Angebots preise (=Hi) vom niedrigsten Angebotspreis (=Hmin) unterscheiden. Dabei erhält der Quotient Hmin:Hmin=1 für das beste Preisverhältnis 10 Wertungspunkte.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungGewichtung in Höhe von 45 %
BeschreibungQualität der Zusammenarbeit im Planungsteam (45 %) Beurteilt wird die geplante Organisation und Qualität der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb des Planungsteams, insbesondere mit der Objektplanung, den Fachplanungen (z. B. TGA), dem Prüfingenieur sowie dem Auftraggeber. Im Fokus stehen: • Struktur und Ablauf der Zusammenarbeit, • Kommunikations- und Abstimmungsprozesse, • Schnittstellenmanagement, • Umgang mit Planungsänderungen und Konflikten, • Einsatz unterstützender digitaler Tools (z. B. BIM, Projektplattformen). 9–10 Punkte: Sehr gut durchdachtes, detailliert beschriebenes Konzept zur Zusammenarbeit mit klaren Strukturen, definierten Kommunikationswegen, aktivem Schnittstellenmanagement und überzeugendem Einsatz digitaler Hilfsmittel; konkrete Maßnahmen und ggf. anschauliche Beispiele aus bisherigen Projekten. 6–8 Punkte: Schlüssige Beschreibung mit erkennbaren Strukturen und Abläufen; Einsatz von Koordinationsinstrumenten vorgesehen; jedoch weniger detailliert oder ohne konkrete Umsetzungsbeispiele. 3–5 Punkte: Nur allgemein gehaltene Darstellung; Schnittstellenmanagement und Kommunikationsprozesse nicht klar beschrieben; digitale Werkzeuge nicht konkret benannt. 0–2 Punkte: Keine oder unzureichende Angaben zur Zusammenarbeit im Planungsteam. Nachweis: Kurze, projektbezogene Beschreibung (max. 1–2 Seiten) zur geplanten Zusammenarbeit und Kommunikation im interdisziplinären Planungsteam. Darstellung der internen Organisation, Abläufe und eingesetzten Werkzeuge.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl45
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungGewichtung in Höhe von 25 %
BeschreibungErfahrung des Projektteams (25 %) Punktevergabe: Hinsichtlich des Wertungskriteriums „Erfahrung des Projektteams“ wird die gesamte Erfahrung des Projektteams (Projektleiter, Stellvertreter, Bauzeichner, Koordination) in Jahren bewertet. Bitte beachten Sie, dass maximal die ersten vier zur Leistungserbringung vor gesehenen Personen (siehe "Eignungsbogen“) bewertet werden. Ab einer gemeinsamen Berufserfahrung von 10 Jahren werden 2 Punkte vergeben. Die Bewertung einer gemeinsamen Berufserfahrung unterhalb von 10 Jahren erfolgt mit 0 Punkten. Ab einer Berufserfahrung von 10 Jahren erfolgt eine Bewertung innerhalb von 10-Jahres Schritten. Für jeden 10-Jahres-Schritt werden zusätzliche zwei Punkte vergeben. Es können maximal 10 Punkte erreicht werden. Bsp.: X > 10 Jahre Berufserfahrung 0 Punkte 10 Jahre Berufserfahrung 2 Punkte 20 Jahre Berufserfahrung 4 Punkte 30 Jahre Berufserfahrung 6 Punkte 40 Jahre Berufserfahrung 8 Punkte ab und über 50 Jahre Berufserfahrung 10 Punkte
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.subreport.de/E81871195
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.subreport.de/E81871195
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote30/10/2025 09:45:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss62 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenNur Unterlagen, die aus rechtlichen Gründen nicht nachgefordert werden dürfen, werden nicht nachgefordert
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin30/10/2025 09:45:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ort des EröffnungsterminsVerbandsgemeinde Offenbach an der Queich Konrad-Lerch-Ring 6 56877 Offenbach
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNoch nicht bekannt
Elektronische RechnungsstellungZulässig
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertrage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungVerbandsgemeindeverwaltung Offenbach an der Queich
RegistrierungsnummerLeitweg-ID 073375007000-001-89
PostanschriftKonrad-Lerch-Ring 6
StadtOffenbach an der Queich
Postleitzahl76877
Land, Gliederung (NUTS)Südliche Weinstraße (DEB3H)
LandDeutschland
E-Mailvergabestelle@offenbach-queich.de
Telefon0 63 48 98 61 59
Internetadressehttp://www.offenbach-queich.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Registrierungsnummer07-0001801100000-05
StadtMainz
Postleitzahl55116
Land, Gliederung (NUTS)Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon06131162113
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungFSI-KomBera GmbH
RegistrierungsnummerORG-0003
PostanschriftWiesenstraße 2
StadtIdelberg
Postleitzahl57612
Land, Gliederung (NUTS)Altenkirchen (Westerwald) (DEB13)
LandDeutschland
Rollen dieser Organisation
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0004
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung778ee95a-e142-4564-b7cb-4df2eea0159e  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung28/09/2025 10:37:34 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung636719-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe187/2025
Datum der Veröffentlichung30/09/2025