637852-2022 - ErgebnisDeutschland-Dortmund: Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung
OJ S 223/2022 18/11/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund
Postanschrift: Viktoriastraße 15
Ort: Dortmund
NUTS-Code: DEA52 Dortmund, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 44135
Land: Deutschland
E-Mail: ddettmar@stadtdo.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.dortmund.de
I.2.
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Planungsleistungen Brückenneubau Lange Straße
Referenznummer der Bekanntmachung: F034/22
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Im Zuge dieses Auftrags sollen Planungen in den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung erstellt werden.
Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Bestandsbrücke wurde durchgeführt. Das Bauwerk ist spannungsrissgefährdet. Bei der Untersuchung wurden die Varianten "Neubau" und "Verstärkung für 20 Jahre, dann Neubau" betrachtet und das eindeutige Ergebnis ist, dass sich der Neubau als wirtschaftlichste Variante darstellt.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 348 739,50 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA52 Dortmund, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund Viktoriastraße 15 44135 Dortmund
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Im Zuge dieses Auftrags sollen Planungen in den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung erstellt werden.
Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Bestandsbrücke wurde durchgeführt. Das Bauwerk ist spannungsrissgefährdet. Bei der Untersuchung wurden die Varianten "Neubau" und "Verstärkung für 20 Jahre, dann Neubau" betrachtet und das eindeutige Ergebnis ist, dass sich der Neubau als wirtschaftlichste Variante darstellt.
Bei dem Bauwerk handelt es um die Überführung der Straße "Lange Straße" in Dortmund West über die Gleise der DB Strecke 2801 und 2103. Der Überbau wurde im Jahr 1960 errichtet, die Widerlager stammen aus dem Jahr 1909. Die Brücke ist im Aufriss gerade und der Überbau ist im Grundriss schiefwinklig (die Schiefwinkligkeit beträgt ca. 12°).
Die Spannweite des einfeldrigen Überbaus beträgt 26,84 m. Der Überbau hat dabei eine Breite von 15,36 m bzw. 12,0 m zwischen den Geländern. Die Breite zwischen den Schrammborden beträgt 9,00 m.
Der Querschnitt besteht aus einer Reihe von acht Längsträgern mit I-Querschnitt. Die Querschnittshöhe beträgt in der Brückenlage konstant 1,16 m. Die Stegbreiten der im Abstand von 1,50 m angeordneten Stege betragen im Feld 15 cm und werden im Bereich der Widerlagerachsen aufgeweitet. Durch die Verbindung der einzelnen Obergurte sowie Untergurte der I-Träger untereinander mittels Querspanngliedern handelt es sich hier um eine Trägerrosthohlplatte. Der Überbau ist in Längs- und Querrichtung beschränkt vorgespannt.
Die Gründung der Widerlager und Flügel erfolgte als Flachgründung.
Die gesamte Baumaßnahme muss "unter Betrieb" der DB Strecke 2801 und 2103 erfolgen, dies ist unter Berücksichtigung der verschiedenen Bauphasen der Verkehrsanlagen, insbesondere bei der Erstellung der Brückenbauwerke zu beachten.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Interpretation des Projektes durch das vorgesehene Personal / Gewichtung: 30
Kostenkriterium - Name: Angebotspreis / Gewichtung: 30
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 109-308030
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: F034/22
Bezeichnung des Auftrags:
Planungsleistungen Brückenneubau Lange Straße
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
04/11/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH
Postanschrift: Dieselstraße 11
Ort: Enger
NUTS-Code: DEA Nordrhein-Westfalen
Postleitzahl: 32130
Land: Deutschland
E-Mail: ausschreibung@bockermann-fritze.de
Telefon: +49 0522497370
Internet-Adresse: http://www.bockermann-fritze.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 348 739,50 EUR
Niedrigstes Angebot: 207 613,39 EUR / höchstes Angebot: 344 045,95 EUR das berücksichtigt wurde
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen - Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung - vom 20.08.2014 - IR 12.02.2002-Nr. 3.1 und 3.3 gebunden.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften zur Bestätigung der Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYFDCH1
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
Telefon: +49 2514111691
Fax: +49 2514112165
Internet-Adresse: www.bezreg-muenster.de
VI.4.2.
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: s.o.
Ort: Münster
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird
(§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: s.o.
Ort: Münster
Land: Deutschland
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
15/11/2022