640831-2023 - ErgebnisDeutschland-München: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
OJ S 204/2023 23/10/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke München GmbH
Postanschrift: Emmy-Noether-Straße 2
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: D-80287
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): EL-BI-HB, Horst Wiedmeyer
E-Mail: wiedmeyer.horst@swm.de
Telefon: +49 892361-2223
Fax: +49 892361-702223
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.swm.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kommunale Eigengesellschaft
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
P+R Anlage Aidenbachstraße in München, Objektplanung Ingenieurbau sowie Tragwerksplanung Ingenieurbau und Gebäude
Referenznummer der Bekanntmachung: SV-APE-230206-004
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Objektplanung Ingenieurbau sowie Tragwerksplanung Ingenieurbau und Gebäude
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Planungsleistungen der Objektplanung Ingenieurbau mit Tragwerksplanung Gebäude und Ingenieurbau der Leistungsphasen 1-9 HOAI mit stufenweiser Beauftragung für den Neubau einer Park+Ride- (P&R-)Anlage mit Kunstrasenspielfeld auf dem Dach.
Mit Realisierung der Tram-Westtangente (eigenes Projekt) wird an der U-Bahn-Station Aidenbachstraße eine P+R-Anlage für insgesamt 400 Pkw-Stellplätze mit einem für den Schulsport geeigneten Kunstrasenspielfeld auf dem Dach der Anlage errichtet.
Das der Oberfläche naheliegende Sperrengeschoss der U-Bahn sowie die U-Bahnröhre sind von zusätzlichen Lasteintragungen aus den darüber liegenden Geschossen freizuhalten. Die Lastabtragung soll über einen Trägerrost erfolgen. Der Trägerrost selbst gründet auf Bohrpfählen, außerhalb der U-Bahnröhre, die über einen Kopfbalken verbunden sind.
Infolge der projektspezifischen Anforderungen ist ein erhöhter Koordinationsaufwand mit Dritten (wie z. B. Trambahn, Tiefbau/U-Bahn, Hochbau) erforderlich. Des Weiteren ist bei dem Projekt die bestmögliche Umwelt- und Klimaverträglichkeit sowie der Einsatz langfristig wirtschaftlicher, einfacher, energieeffizienter, und nachhaltiger Baukonstruktionen und Materialien der Planung zu Grunde zu legen sowie die Belange des Wasserrechtes und die Altlastensituation zu beachten.
Um die für die jeweilig getrennt voneinander vorgesehene Finanzierung von P+R-Anlage und Kunstrasenspielfeld notwendige Kostentransparenz zu schaffen, soll bis zum Vorentwurf Leistungsphase 2 HOAI eine Planungsalternative als P+R-Anlage ohne Sportplatz geplant werden.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Auftragsbezogenes Konzept zur Organisation der Leistungserbringung / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Auftragsbezogenes Konzept zur Herangehensweise bei der Leistungserbringung / Gewichtung: 40 %
Preis - Gewichtung: 40 %
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Leistungen in folgenden Planungsstufen:
Vertrag Objektplanung Ingenieurbau:
Planungsstufe I: Lph 1 bis 2; Planungsstufe II: Lph 3 bis 4 (optional); Planungsstufe III: Lph 5 bis 7 (optional); Planungsstufe IV: Lph 8 (optional); Planungsstufe 5: Lph 9 (optional); In einzelnen Leistungsphasen werden Teilleistungen durch den Auftraggeber selbst erbracht.
Vertrag Tragwerksplanung:
Planungsstufe I: Lph 1 bis 2; Planungsstufe II: Lph 3 bis 4 (optional); Planungsstufe III: Lph 5 bis 6 (optional); In einzelnen Leistungsphasen werden Teilleistungen durch den Auftraggeber selbst erbracht.
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2023/S 030-084431
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 4500267237
Bezeichnung des Auftrags:
P+R Anlage Aidenbachstraße in München, Objektplanung Ingenieurbau sowie Tragwerksplanung Ingenieurbau und Gebäude
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
04/07/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Werner Consult Ziviltechniker GmbH
Postanschrift: Leithastrasse 10
Ort: Wien
NUTS-Code: AT130 Wien
Postleitzahl: 1200
Land: Österreich
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Die Einreichung der Teilnahmeanträge sowie der späteren Angebote erfolgt elektronisch in Textform über das Lieferantenportal der SWM. Schriftliche Teilnahmeanträge und Angebote sind ausgeschlossen. Für das Vergabeverfahren werden die Vergabeunterlagen unter der in Ziffer I.3 genannten URL zum freien Download zur Verfügung gestellt. Der freie Download dient jedoch nur einer ersten Ansicht der Vergabeunterlagen. Voraussetzung für die elektronische Einreichung der Teilnahmeanträge ist eine Freischaltung der Vergabeunterlagen im Lieferantenportal. Diese ist mit Angabe der Referenznummer gemäß Ziffer II.1.1 nach einem System-Login über das Portal anzufordern. Erst nach Freischaltung werden teilnehmende Unternehmen während der Teilnahmefrist auch über etwaige Änderungen an den Vergabeunterlagen oder Antworten auf Bewerberfragen aktiv durch den Auftraggeber informiert. Für einen System-Login ist gegebenenfalls eine Erstregistrierung unter der in Ziffer I.3 genannten URL zum Erhalt eines passwortgeschützten Zugangs erforderlich.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt über eine Prüfung und Bewertung der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise im Bezug zu den in Ziffer III.1 angegebenen Teilnahmebedingungen. Unbeschadet der Regelungen zu den vergaberechtlichen Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB ist Voraussetzung für die Berücksichtigung eines Teilnahmeantrages dessen fristgerechte Einreichung, dessen Vollständigkeit sowie der Nachweis einer ausreichenden Fachkunde und Leistungsfähigkeit (grundsätzliche Eignung) für eine vertragsgerechte Leistungserbringung.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
VI.4.2.
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: keine Angabe
Ort: keine Angabe
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung (elektronisch oder per Fax) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass der Antragsteller die geltend gemachten Vergabeverstöße, soweit diese vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt wurden, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, soweit die Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe, gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 3 GWB).
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
18/10/2023