Kurze Beschreibung
Die Turnhalle des Martin-von-Cochem-Gymnasiums wurde Anfang der 1960er Jahre als Ein-Feld-Halle in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet. Neben der Nutzung für den Schulsport durch die Schülerschaft des Gymnasiums und der benachbarten Realschule Plus wird sowohl in der Turnhalle als auch im Gymnastiksaal der Breitensport durch Vereine und Gruppen intensiv ausgeübt. Die Nordfassade sollte im Jahre 2020 aufgrund sichtbarer Schäden im Bereich der Stahlbetonstützen und -riegel saniert werden. Materialgutachten auf Basis umfangreicher Prüfungen ergaben, dass eine Sanierung der Stahlbetonkonstruktion technisch grundsätzlich möglich sei. Da jedoch für die nächsten Jahre weitere dringend erforderliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Bereich der Dacheindeckung, Dämmung, Fenster, Fassade, Wand- und Bodenabdichtung, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallation angestanden hätten, sollte ein Konzept erstellt werden, welches die Gebäudesanierung oder ggf. den Neubau unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten beleuchten sollte.
Zudem war zu berücksichtigen, dass die bestehende Turnhalle keine ausreichende Fläche für die z. B bei Ballsportarten vorzuhaltenden Randabstände bietet, d. h. unfallschutzrelevante DIN-Normen sind unter Beibehaltung der bisherigen Hallengröße ggf. nicht möglich.
Im ersten Quartal 2021 wurden von einem Architekturbüro mögliche Varianten der Sanierung und des (Teil-) Neubaus der Halle erarbeitet. Im April 2021 hat der Kreistag des Landkreises Cochem-Zell beschlossen, die bestehende Turnhalle durch den (Teil-) Neubau einer modernen 2-Feld-Sporthalle zu ersetzen und somit die baulichen Rahmenbedingungen für einen zeitgemäßen Schul- und Breitensport zu schaffen. Die Planungsleistungen für die Objektplanungen Gebäude liegen bis zur Leistungsphase 2 weitgehend vor.