Beschreibung der Beschaffung
Es sollen im Bereich ehem. Feuerwehrfläche die oberen Lagen oberhalb einer durchgehend
vorhandenen Betonplatte ausgehoben und nach Verfahren auf Zwischenlager, dortiger Beprobung und
Deklaration fachgerecht entsorgt werden. In dem Bereich wird kein Bodenaustausch vorgenommen, d. h.
nach Auskofferung der Lagenbis OK Betonplatte bleibt diese ohne zusätzliche Abdeckung vorerst liegen.
Der abzuschiebende Oberboden bzw. der bereichsweise zu erforderliche Erdaushub (Aushubtiefe max.
3,0 m) besteht aus künstlichen Auffüllmateriealien, mit wechselnden Anteilen an Bauschutt und sonst.
Fremdstoffen. Der Bereich ist aufgrund der massiven Anwendung von Löschmitteln stark mit PFAS
belastet. Der komplette Bereich soll bis auf das Niveau einer sich in ca. 0,5 bis 1,8 m Tiefe befindlichen
Betonplatte ausgehoben werden.
Unmittelbar im Anschluss soll die in den 16 Schwindgassen befindlichen künstlichen Auffüllmaterialien
ausgehoben, die Materialien getrennt und die Fraktionen fachgerecht entsorgt werden. Die Schwind-
gassen sind unmittelbar nach Abnahme der jeweiligen Sohle mit bereit stehendem, geeignetem
Erdmaterial aufzufüllen und dieses verdichtet einzubauen.
Die künstlichen Auffüllungen in den Schwindgassen bestehen aus überwiegend schluffig-sandigen
Materialien mit wechselnden Anteilen von Bauschutt, Schlacken- und Aschematerialien sowie
hausmüllähnlichen Abfällen, welche praktisch unverdichtet zum Einbau/zur Verfüllung kamen.
Bereichsweise wurden Metallschrott und -späne mit erhöhten Schwermetallgehalten eingefüllt. Dieses
Material aus den Schwindgassen soll vollständig entfernt und durch Ersatzbaustoffe ersetzt werden.
Der Innenhof ist abflusslos. Daher ist bei allen Arbeiten darauf zu achten, dass nicht mehr
Oberflächenwasser als unvermeidbar in den Sanierungsbereich eingetragen wird. Ggf. ist ein
Pumpensumpf mit Wasserhaltung zu betreiben. Dieses Wasser wäre im Innenhof zu versickern. Eine
Anschlussmöglichkeit in den Kanal besteht nicht.