Beschreibung der Beschaffung
Im Rahmen des „Sanierungsprogramms Step 2“ soll eine Sanierungsplanung mit dem Schwerpunkt Brandschutz und Erneuerung Haustechnik zur Sicherung des Gebäudebetriebes eine umfassende Ertüchtigung des Bauwerks erfolgen, bei der auch eine Modernisierung von Teilbereichen berücksichtigt wird.
Das Forum am Schlosspark ist eine etablierte und weit über die Region hinaus bekannte Kultur- und Kongressstätte und neben der Arena und der Musikhalle eine der drei Veranstaltungsstätten des Eigenbetriebs „Tourismus & Events Ludwigsburg".
Herzstücke des Hauses sind Theater- und Bürgersaal, die eine multifunktionale Nutzung ermöglichen. Der Theatersaal mit Vollbühne umfasst rd. 1.250 Zuschauerplätze.
Der Bürgersaal kann in Abhängigkeit der Bestuhlung und Foyer-Nutzung bis zu 1.700 Besucher aufnehmen. Zwei kleine Säle, Seminarräume und ein Gastronomiebereich mit Vollküche und Lagerräumen runden das Angebot ab. Das Haus bietet sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Besucherinnen und Besucher der Stadt ein breites Angebot. Für die Ludwigsburger Schlossfestspiele und das städtische Kulturprogramm stellt das Forum am Schlosspark eine essenzielle Grundlage dar. Über die kulturellen Veranstaltungen hinaus, sind es vor allem Kongresse, Messen und Tagungen, die entscheidenden Anteil an den Erlösen des Betriebes haben. Das Gebäude wurde im Jahr 1987 errichtet und 1988 in Betrieb genommen. Das Bauwerk ist in 4 Bauteile gegliedert und weist über alle 5 Geschossebenen insgesamt rd. 17.500 m2 Nettogrundfläche auf. Für die Instandhaltung des Bauwerks (KG 300 + 400) ist der städtische Fachbereich Hochbau und Gebäudewirtschaft betraut. Der Betrieb und die Wartung und Erneuerung der Veranstaltungstechnik wird vom Eigenbetrieb gesteuert.
Als Veranstaltungsstätte unterliegt das Gebäude regelmäßigen Prüfungen des Brandschutzes. Grundlage der Bewertung sind die ursprünglich genehmigten Planungen sowie Neubewertungen durch Nutzungsänderungen oder neuen Auflagen. Seit Bestehen des Forums am Schlosspark gab es bis auf den altersbedingten Austausch einiger Brandschutzklappen und den Einbau zusätzlicher Notausgänge aus dem Theaterfoyer bis zum Jahr 2019 keine größeren, durch den Brandschutz bedingten bauliche Eingriffe.