647499-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Umbau und Erweiterung der Montessori-Schule - TGA-Fachplanung ELT + FT (ALG 4-6) - LPH 1-9
OJ S 190/2025 03/10/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungMontessori Fördergemeinschaft Passau und Umgebung e. V.
E-Mailvgv@hsp-projekt.de
Rechtsform des ErwerbersÖffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersBildung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelUmbau und Erweiterung der Montessori-Schule - TGA-Fachplanung ELT + FT (ALG 4-6) - LPH 1-9
BeschreibungStadt Passau - Umbau und Erweiterung der Montessori-Schule - Leistungen der TGA-Fachplanung ELT + FT (Anlagengruppe 4-6) gem. §§ 53 ff HOAI - Leistungsphasen 1-9
Kennung des Verfahrens21f7d1c1-0f6b-4608-838e-2a973a599d4f
Interne Kennung503 MOPA_VgV_ELT + FT
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Passau, Kreisfreie Stadt (DE222)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenDas Risiko für den rechtzeitigen Eingang des Teilnahmeantrags liegt beim Bewerber. Abgabe des Teilnahmeantrags, sowie die vollständige Kommunikation während des Verfahrens erfolgt ausschließlich digital über die Vergabeplattform. Per Post, Kurier, per Nachricht an die Vergabestelle, direkt oder anderweitig elektronisch (E-Mail etc.) übermittelte Teilnahmeanträge und sonstige Unterlagen/Bieterfragen werden nicht berücksichtigt und können sogar zum Ausschluss führen. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag sowie die geforderten Unterlagen zum Verhandlungsverfahren sind in Textform nach § 126b BGB einzureichen. Teilnahmeanträge und Angebote in Textform müssen nicht handschriftlich signiert werden. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform sind der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird das Angebot ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich gem. § 56 VgV das Recht vor, Nachweise und Erklärungen bzw. fehlende oder unvollständige Unterlagen nachzufordern. Aus dem Vorbehalt ergibt sich kein Anspruch der Bieter bzw. Bewerber. Im Falle der Eignungsleihe hat der Bewerber oder Bieter eine unterzeichnete und verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen werden (§ 47 Abs. 1 VgV). Das Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, muss folgende Erklärungen vorlegen: a) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gem. § 123 oder § 124 GWB und Russlandbezug nicht vorliegen, b) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, in Bezug auf die Eignungskriterien entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Erfüllt ein Unternehmen diejenigen Eignungskriterien nicht, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der Auftraggeber vorschreiben, dass der Bewerber oder Bieter das entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs. 2 VgV). Nimmt der Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV). Bewerber/Bieter dürfen bei der Öffnung der Teilnahmeanträge und Angebote nicht anwesend sein (§ 55 Abs. 2 Satz 2 VgV). Es wird vorausgesetzt, dass die im Teilnahmeantrag genannten und vorgesehenen Projektleiter sowie Stellvertreter am Vorstellungs-/Verhandlungstermin teilnehmen und die jeweiligen Präsentationspunkte je nach Zuständigkeit eigenverantwortlich vorstellen. Dies kann sich in der Bewertung widerspiegeln. Nur vollständig ausgefüllte Teilnahmeanträge mit vollständigen Nachweisen und Anlagen werden berücksichtigt. Bewerbungen mit fehlenden Angaben bei Pflichtfeldern (grün schattiert) werden nicht berücksichtigt oder es erfolgt Punktabzug. Änderungen, Abweichungen und Nichteinhaltungen sind zu kommentieren. Gewertet werden 2 Referenzen aus dem Referenzformular, welche die Mindestanforderungen erfüllen und die höchste Punktzahl gemäß der veröffentlichten Kriterien erreichen. Wurden Referenzen im Rahmen einer ARGE, oder als/mit Nachunternehmer erbracht, so ist dies und der auf den Bewerber entfallene Auftragsumfang anzugeben. Referenzangaben sind gemäß § 46 VgV einzureichen, hierfür ist ein Formblatt „Liste Referenzen“ bereitgestellt. Zusätzliche Referenzpräsentationen, Bilder oder dgl. werden nicht berücksichtigt. Die eingereichten personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Verfahrens verarbeitet und gespeichert. Die Angaben sind Voraussetzung für die Wertung der Bewerbung. Bei einer Beteiligung am Verfahren wird die Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern zum Verhandlungsverfahren: Bewertung lt. veröffentlichten Kriterien. Erfüllen mehrere Bewerber an einem Teilnahmewettbewerb mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird durch das Losverfahren gem. § 75 (6) VgV entschieden. Der Auftraggeber behält sich gem. § 56 VgV das Recht vor, Nachweise und Erklärungen bzw. fehlende oder unvollständige Unterlagen nachzufordern. Aus dem Vorbehalt ergibt sich kein Anspruch der Bewerber und Bieter. Voraussichtlicher Vorstellungs-/Verhandlungstermin: KW 04/2026. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bieter/Bietergemeinschaften, die mit ihren Erstangeboten auf den ersten Plätzen liegen, aufzufordern, weitere Folgeangebote abzugeben und weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. Für die Abgabe etwaiger Folgeangebote gelten die gleichen Wertungskriterien, die gleichen Gewichtungen und die gleiche Wertungsformel, wie für die Abgabe der Erstangebote. Aus Platzgründen sind die Zuschlagskriterien im Bekanntmachungstext nur komprimiert dargestellt, die vollständigen Zuschlagskriterien mit Unterpunkten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Korruption
Betrug
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Zahlungsunfähigkeit
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelUmbau und Erweiterung der Montessori-Schule - TGA-Fachplanung ELT + FT (ALG 4-6) - LPH 1-9
BeschreibungDie Montessori-Schule befindet sich in der Spitalhofstraße 37 in 94032 Passau auf einem Grundstück mit einer Gesamtfläche von rund 7.000 m². Der Bestand umfasst aktuell ein sechsgeschossiges Schulgebäude (Bauteil A), das über einen zweigeschossigen Verbindungsbau (Bauteil C) mit einem weiteren viergeschossigen Schulgebäude (Bauteil B) verbunden ist. Diese Gebäude wurden 1960 als Teil der damaligen Berufsschule Passau errichtet, die ursprünglich aus vier Baukörpern bestand. 1964 erfolgte eine Erweiterung durch den Neubau sogenannter „Schwerer Werkstätten“ mit zwei zusätzlichen Gebäudeteilen. In den Folgejahren wurden einzelne Sanierungen an den Fassaden vorgenommen sowie auf Bauteil B eine Photovoltaikanlage installiert. Im Jahr 2001 wurden drei Gebäudeteile – darunter die Werkstätten und die Hausmeisterwohnung – abgebrochen. Im selben Jahr zog die Montessorischule in den verbliebenen Gebäudekomplex ein. Die Gebäudetechnik entspricht größtenteils noch dem ursprünglichen Altbestand. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Biomasseanlage, die bei Überschreiten der Grundlast durch die bestehende Ölheizung unterstützt wird. Für eine detaillierte Bewertung der technischen Gebäudeausrüstung wird auf die Projektunterlagen verwiesen. Eine Brandmeldeanlage ist derzeit nicht vorhanden. Brandschutztechnisch besteht umfassender Sanierungsbedarf, der im Zuge eines Neubaus bzw. Umbaus/Sanierung umgesetzt werden soll. Da die Gebäude weder den aktuellen technischen Standards noch den heutigen Nutzungsanforderungen entsprechen, ist eine grundlegende bauliche Neustrukturierung erforderlich. Im Vorfeld wurde eine Schadstoffuntersuchung durchgeführt, die Belastungen mit den seinerzeit üblichen Baustoffen dokumentiert. Auf Grundlage dieser o. g. Untersuchungen wurde eine Wirtschaftlichkeitsprüfung erstellt, die die Kosten einer Generalsanierung den Kosten eines Ersatzneubaus gegenüberstellt. Die neue Konzeptionierung sieht vor, den Bauteil B weiter zu nutzen und die Bauteile A und C zurückzubauen. Das bestehende Schulgebäude Bauteil B wird durch den Neubau einer Aula und einen Gebäuderiegel zur Straße erweitert. Die Regierung von Niederbayern hat im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsprüfung einem Ersatzneubau grundsätzlich zugestimmt, da die Kosten einer Generalsanierung über 80% der Neubaukosten betragen würden. Die bauplanungsrechtliche Umsetzbarkeit des Konzepts wurde im Zuge einer Bauvoranfrage bei der Stadt Passau geprüft und positiv beschieden. Für das vorliegende Bauvorhaben werden die Leistungen der TGA-Fachplanung ELT + FT (ALG 4-6) gem. §§ 53 ff HOAI – Leistungsphasen 1-9 benötigt.
Interne Kennung0001
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Passau, Kreisfreie Stadt (DE222)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns22/02/2026
Enddatum der Laufzeit31/12/2031
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDieser Auftrag kann verlängert werden. Die genaue Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden und ist abhängig von Terminplanung Planung und Bau sowie von Förderung/Finanzierung. Vorgesehen ist die stufenweise (Stufen jeweils: LPH 1+2, LPH 3+4, LPH 5-7, LPH 8+9) Beauftragung der Leistungen. Ein Anspruch auf (Weiter-)Beauftragung besteht nicht.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums- Basisinformation des Bewerbers. - Bei Bietergemeinschaften: Vorlage der Eigenerklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung. Bei der Abgabe der Eigenerklärungen ist das den Vergabeunterlagen beigelegte Formular zu verwenden. Der Auftraggeber kann Unternehmen auffordern, die vorgelegten Bescheinigungen zu vervollständigen oder zu erläutern. - Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Nachweis des besonderen Berufsstandes, § 75 (1) und (3) VgV: Natürliche Personen erfüllen die fachlichen Anforderungen, wenn sie über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für die Planung der Technischen Ausrüstung der vorliegend ausgeschriebenen Leistung verfügen, dessen Anerkennung den Vorgaben und Berufsqualifikationen entspricht, die berechtigen in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur/in, Meister/in oder vergleichbare Qualifikation tätig zu werden. Juristische Personen sind nur zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und teilnahmeberechtigt sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums- Mitarbeiterstruktur: 3-Jahresdurchschnitt (Jahre 2023 bis 2025) Mitarbeiter der für die ausgeschriebene Planungsleistung relevanten Abteilungen ohne freiberufliche Mitarbeiter: ≥6 = 2 Pkt.; <6 und ≥4= 1 Pkt.; <4 = 0 Pkt. (Gewichtung x 1)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums- Berufsjahre Projektleitung Planung: ≥10 Jahre = 2 Pkt.; <10 und ≥5 Jahre = 1 Pkt.; <5 Jahre = 0 Pkt. (Gewichtung x 2), - Berufsjahre stellv. Projektleitung: ≥5 Jahre = 1 Pkt.; <5 Jahre = 0 Pkt. (Gewichtung x 2), - Berufsjahre Projektleitung Objektüberwachung: ≥10 Jahre = 2 Pkt.; <10 und ≥5 Jahre = 1 Pkt.; <5 Jahre = 0 Pkt. (Gewichtung x 2)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsNachweis über bestehende Haftpflichtversicherung für Personenschäden mind. 1,0 Mio. EUR je Versicherungsfall, für sonstige Schäden mind. 1,0 Mio. EUR je Versicherungsfall. Es ist eine aktuelle Deckungsbestätigung - nicht älter als 1 Jahr - einzureichen. Weiter ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Erfüllt die bestehende Haftpflichtversicherung die geforderten Summen nicht, kann auch eine Erklärung der Versicherungsgesellschaft/des Versicherungsmaklers abgegeben werden, dass die bestehende Versicherung im Auftragsfall an die Höhe der geforderten Summen angepasst wird. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied eine ausreichende Versicherungsdeckung nachweisen oder eine Bestätigung durch die Versicherung einreichen, dass die Deckungssummen im Auftragsfall angepasst werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsBüroreferenzen: Es sollen max. 3 Referenzen eingereicht werden. Gewertet werden die beiden Referenzen, welche die Mindestanforderungen erfüllen und die höchste Punktzahl gemäß der nachfolgenden Kriterien erreichen. Wertungsparameter 1: - Referenzprojekt vergleichbarer Umfang (Fläche/Kubatur): BGF Bearbeitungsfläche ≥3.000 m² = 1 Pkt.; <3.000 m² = 0 Pkt. (Gewichtung x 3), - Referenzprojekt mit vergleichbarem Projektrahmen: Kostenfeststellung KGR 400 netto (bezogen auf ALG 4-6) ≥1,0 Mio. EUR = 1 Pkt.; <1,0 Mio. EUR = 0 Pkt. (Gewichtung x 3). Wertungsparameter 2: - Referenzprojekt vergleichbarer Umfang (Fläche/Kubatur): BGF Bearbeitungsfläche ≥1.500 m² = 1 Pkt.; <1.500 m² = 0 Pkt. (Gewichtung x 3), - Referenzprojekt mit vergleichbarem Projektrahmen: Kostenfeststellung KGR 400 netto (bezogen auf ALG 4-6) ≥0,5 Mio. EUR = 1 Pkt.; <0,5 Mio. EUR = 0 Pkt. (Gewichtung x 3). Zusatzpunkte: - Bei mind. einer der eingereichten und wertbaren Referenzprojekten handelt es sich um eine bauliche Erweiterungsmaßnahme mit Bestandsanbindung: Ja = 1 Pkt.; Nein = 0 Pkt. (Gewichtung x2). Mindestanforderungen: - Leistungsinhalt: Öffentlich zugängliches Gebäude (z. B. Bürogebäude, Verwaltungsbau) bzw. Gebäude einer öffentlichen Einrichtung (z. B. Schule, Krankenhaus, usw.) und Sonderbau nach Landesbauordnung. - Referenzzeitraum: Referenzen werden nur gewertet, wenn die Leistungsphase 8 im vorgegebenen Zeitraum 2019 bis zur Abgabefrist Teilnahmeantrag abgeschlossen wurde. - Mind. die Leistungsphasen 2-8 Fachplanung ELT + FT (ohne LPH 4) sind beauftragt nachzuweisen. Bei einer ARGE müssen die jeweiligen Referenzen mindestens die Leistungsphasen nachweisen, welche im Auftragsfall durch den jeweiligen ARGE-Partner erbracht werden. Bei Arbeitsgemeinschaften muss die ARGE in dieser Konstellation ein durchgehendes Leistungsbild gem. der Mindestanforderungen (LPH 2-8) nachweisen. Dabei darf jeder ARGE-Partner bis zu drei voneinander unabhängige Referenzprojekte einreichen. Aus den Referenzen sollen mindestens die im Auftragsfall durch den jeweiligen ARGE-Partner zu erbringenden Leistungsphasen hervorgehen. Je ARGE-Partner wird dabei mindestens eine Referenz gewertet. Gewertet werden die beiden Referenzen, welche unter Berücksichtigung der Mindestanforderungen die höchstmögliche Punktzahl erreichen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualitätskriterium
Beschreibung1. Vorgesehene Projektorganisation, Projektteam, Kapazitätsplanung und Präsenz
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualitätskriterium
Beschreibung2. Vorstellung, Projekterfahrung, Fachkunde der vorgesehenen Projektleiter
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualitätskriterium
Beschreibung3. Projekteinschätzung und Darstellung der vorgesehenen planerischen Herangehensweise an die Projektaufgabe und Planungsmethoden
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualitätskriterium
Beschreibung4. Darstellung der geplanten Herangehensweise zur Kostenplanung sowie zur Kosten- und Termineinhaltung in der Ausführungsvorbereitung / Ausführung
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl10
Kriterium
ArtKosten
BezeichnungKostenkriterium
Beschreibung5. Honorar gem. Unterkriterien und bes. Leistungen: Honorarzone, Honorarsatz, Leistungsbild, etc.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/21f7d1c1-0f6b-4608-838e-2a973a599d4f
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung24/11/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/21f7d1c1-0f6b-4608-838e-2a973a599d4f
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge03/11/2025 10:30:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenBitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsErklärung, dass Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1-3, Abs. 4 Satz 1, § 124 GWB nicht vorliegen sowie betreffend Russlandbezug.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetnein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleRegierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltMontessori Fördergemeinschaft Passau und Umgebung e. V.
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtMontessori Fördergemeinschaft Passau und Umgebung e. V.
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungMontessori Fördergemeinschaft Passau und Umgebung e. V.
Registrierungsnummer14617
PostanschriftSpitalhofstraße 37
StadtPassau
Postleitzahl94032
Land, Gliederung (NUTS)Passau, Kreisfreie Stadt (DE222)
LandDeutschland
E-Mailvgv@hsp-projekt.de
Telefon+49 8631166630
Internetadressehttps://www.deutsche-evergabe.de
Profil des Erwerbershttps://www.deutsche-evergabe.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungRegierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Registrierungsnummerc1ee1f44-d17f-4577-90a1-5a2757581d89
PostanschriftMaximilianstraße 39
StadtMünchen
Postleitzahl80538
Land, Gliederung (NUTS)Passau, Kreisfreie Stadt (DE222)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon+49 8921762411
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung21f7d1c1-0f6b-4608-838e-2a973a599d4f  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung02/10/2025 10:39:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung647499-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe190/2025
Datum der Veröffentlichung03/10/2025