64914-2026 - Ergebnis
Deutschland – Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten – Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Ergänzungsbau Grundschule Pliensauschule Esslingen a. N.
OJ S 20/2026 29/01/2026
Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Bauleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Esslingen
E-Mail: stadt@esslingen.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Ergänzungsbau Grundschule Pliensauschule Esslingen a. N.
Beschreibung: Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Planung und schlüsselfertige Erstellung eines Ergänzungsbaus für eine Grundschule in der Pliensauvorstadt in Esslingen.
Kennung des Verfahrens: a5a9aabc-093b-4f24-846d-ea05206ca280
Interne Kennung: 1208_2024_PSE
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45200000 Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten, 45220000 Ingenieur- und Hochbauarbeiten, 45214100 Bauarbeiten für Kindergärten
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Esslingen am Neckar
Postleitzahl: 73728
Land, Gliederung (NUTS): Esslingen (DE113)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9PMMGR# Anhand der nachfolgenden genannten Auswahlkriterien wird der Auftraggeber fünf Bewerber auswählen, die er für das Verhandlungsverfahren auf Basis der Vergabeunterlagen zur Abgabe von Erstangeboten auffordert (vgl. § 3b EU Abs. 3 Nr. 3 i.V.m. Abs. 2 Nr. 3 VOB/A). Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Unter den Bewerbern wird anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Dies erfolgt nach den folgenden Kriterien: Die Bewertung erfolgt folgendermaßen: Kriterium Gebäudeart a) Gegenstand der Referenz war ein Universitätsgebäude 1 Punkt b) Gegenstand der Referenz war eine berufliche Schule 2 Punkte c) Gegenstand der Referenz war eine allgemeinbildende Schule 3 Punkte Gewertet werden drei Referenzen. Es können maximal 9 Punkte bei diesem Kriterium erreicht werden. Kriterium Auftragswert des Referenzgebäudes brutto (KG 200 ? 700 nach DIN 276, ohne KG 600) Bauvolumen a) Projektvolumen der Referenz (KG 200 - 700 nach DIN 276, ohne KG 600) 5-7 Mio. EUR brutto 1 Punkte b) Projektvolumen der Referenz (KG 200 - 700 nach DIN 276, ohne KG 600) zwischen 7,0 Mio. EUR und 9,0 Mio. brutto 2 Punkte c) Projektvolumen der Referenz (KG 200 - 700 nach DIN 276, ohne KG 600) > 9,0 Mio. EUR brutto 3 Punkte Gewertet werden drei Referenzen. Es können maximal 9 Punkte bei diesem Kriterium erreicht werden. Kriterium Auftragswert des Referenzgebäudes brutto (KG 200 - 400 nach DIN 276) Planungsvolumen a) Projektvolumen der Referenz (KG 200 - 400 nach DIN 276) 5-7 Mio. EUR brutto 1 Punkte b) Projektvolumen der Referenz (KG 200 - 400 nach DIN 276) zwischen 7,0 Mio. EUR und 9,0 Mio. brutto 2 Punkte c) Projektvolumen der Referenz (KG 200 - 400 nach DIN 276) > 9,0 Mio. EUR brutto 3 Punkte Gewertet werden drei Referenzen. Es können maximal 9 Punkte bei diesem Kriterium erreicht werden. Insgesamt können maximal 27 Punkte erzielt werden. Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgewählt, die eine aktuellere Referenz vorlegen kann.
Rechtsgrundlage: 
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Ergänzungsbau Grundschule Pliensauschule Esslingen a. N.
Beschreibung: Die Stadt Esslingen plant den Ergänzungsbau für die Grundschule Pliensauschule Esslingen a. N. Das Baufeld schließt östlich des Schulhofs an und umfasst die derzeit noch bebauten Grundstücke Weilstraße 17 und 15 sowie Uhlandstraße 18. Für diese wird im Vorfeld zum geplanten Bauvorhaben von Seiten des AG die Baufreiheit hergestellt. Da die Stadt Esslingen zum aktuellen Zeitpunkt des Verfahrens vor dem sozialpolitischen Hintergrund die Auflösung von funktionierendem Wohnraum im Gebäude Uhlandstraße 18 prüft, besteht noch keine Klarheit darüber, ob die favorisierte Variante der Gebäudeanordnung in Nord-Süd-Ausrichtung, entlang der Uhlandstraße, realisiert werden kann. Aus diesem Grund ist seitens des AN eine Optionsvariante auszuarbeiten, welche die Gebäudeausrichtung entlang einer Ost-West-Achse, parallel zur Weilstraße vorsieht. Der AG beabsichtigt eine Entscheidung zugunsten einer Variante zum Ende des Teilnahmewettbewerbs zu forcieren. Der Stadt Esslingen steht für das ausgeschriebene Vorhaben derzeit ein vom Gemeinderat gewährtes Budget von maximal 10 Mio. Euro zur Verfügung. Es wird gebeten, dies bei der Kalkulation zu berücksichtigen.
Interne Kennung: 1208_2024_PSE
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45200000 Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45000000 Bauarbeiten, 45220000 Ingenieur- und Hochbauarbeiten, 45214100 Bauarbeiten für Kindergärten
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Esslingen am Neckar
Postleitzahl: 73728
Land, Gliederung (NUTS): Esslingen (DE113)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/10/2025
Enddatum der Laufzeit: 09/09/2028
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Architektur und Funktionalität
Beschreibung: Architektur und Funktionalität Der Bieter soll mit seinem Entwurf eine standortadäquate, städtebauliche Einbindung erreichen. Die Vermittlung zwischen der nachbarschaftlichen Wohnbebauung und den großmaßstäblichen Baukörpern der Schule soll durch den Entwurf hergestellt werden. Im Dialog mit dem Bestand soll ein neuer Baustein entstehen, der eine gute Anbindung zu den bestehenden Baukörpern aufweist, durch die Einrahmung der Schulhoffläche eine campusähnliche Situation schafft und gleichzeitig eine eigene Identität aufweist. Die Qualität der äußeren Erschließung und Orientierung, die Gestaltung der Eingangssituation und Einbindung der bestehenden Verkehrswege insbesondere im Schulhofbereich sind Bestandteil der Bewertung. Im Zuge der Planung sind ganzheitliche und gewerkeübergreifende Lösungen zu erarbeiten. Dazu zählt auch die technische und energetische Gebäudeversorgung hinsichtlich der bestehenden Grundstückssituation, Gebäudeausrichtung und Erschließung. Der Auftraggeber erwartet eine qualitätsvolle Gestaltung im Inneren des Gebäudes sowie in Bezug auf die äußere Gestaltung und Formgebung. Letzteres wird in Bezug auf die Ausbildung des Baukörpers, die Strukturierung der Fassade und deren Gestaltungsvariabilität betrachtet. Die innenräumliche Zonierung und Positionierung müssen eine sinnvolle Raumabfolge ergeben und den Nutzerbedarfen Rechnung tragen. Die im Raumprogramm vorgegebenen Flächen sind herzustellen. Eingang in die Bewertung findet ebenfalls eine wirtschaftliche Bauweise in Bezug auf das Verhältnis von Nutzfläche zu BGF. Die Qualität der Hauptkonstruktion und das Materialkonzept werden hinsichtlich ihrer Haltbarkeit und in Bezug auf deren bauphysikalische Eigenschaften betrachtet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 22
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Energie-/ Haustechnikkonzept und Nachhaltigkeit
Beschreibung: Energie-/ Haustechnikkonzept und Nachhaltigkeit Der Auftraggeber erwartet städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe, die auf den Prinzipien des energieoptimierten und nachhaltigen Bauens basieren und die Anforderungen des Kriteriensystems "Nachhaltiges Bauen in Baden-Württemberg" (NBBW) erfüllen. Aspekte wie Ressourcenschonung, Anwendung energieeffizienter Systeme, eine Energieerzeugung auf Grundlage erneuerbarer Energien und Zeiteffizienz in puncto Abwicklung des Bauablaufs stehen insbesondere im Fokus. Es wird eine Lösung erwartet, welche einen effizienten Temperaturhaushalt und ein optimales Raumklima aufzeigt. Dabei wird Wert gelegt auf Lösungen zu einem sinnvollen Umgang mit dem Energiebedarf von Heizung und Kälte, mit dem Ziel den thermischen Komfort zu erhöhen als auch den Energieverbrauch / CO2-Ausstoß zu reduzieren. Wichtiger Teilaspekt ist eine effiziente und optimierte Wartungsmöglichkeit der konstruktiven als auch technischen Anlagen. Das Konzept muss die Anforderungen des derzeit gültigen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllen und im Falle von Gesetzesänderungen ist dieses weiterzuentwickeln. Zusätzlich sollen die mit dem Konzept erreichbaren Energieeffizienzstandards dargestellt werden und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie diese erreicht werden können. In der Beschreibung zum Entwurfskonzept soll darauf eingegangen werden, wie Schadstoffe vermieden werden können, wie die Nutzung von Tageslicht integriert werden kann, wie eine langlebige Konstruktion sicherzustellen ist sowie die Maximierung des PV-Flächenanteils und die Möglichkeit von begrünten Flächen Eingang finden können. In den Ausführungen soll der ökologische Ansatz der Gebäudeherstellung, Nutzung und Entsorgung dargelegt werden. Welche Maßnahmen bestehen, um Transportwege über den Lebenszyklus betrachtet möglichst gering zu halten? Wie kann sichergestellt werden, dass Baumaterialien möglichst klimagerecht eingesetzt werden (Zertifizierungen von Holz, Zertifizierungen von Beton, klimafreundliche Dämmstoffe etc.)? Lässt es die vorgesehene Konstruktion zu, ressourcenschonend rückgebaut zu werden? Sind die einzelnen Bestandteile sortenrein trennbar und erfüllen diese ein hohes Maß an Recyclingfähigkeit? Der Entwurf soll durch die Auswahl der Baustoffe und die energetische Konzeption im Ergebnis ein gutes Verhältnis zwischen Investitions- und Betriebskosten aufweisen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Terminablauf und -sicherung
Beschreibung: Terminablauf und -sicherung Der Auftraggeber fordert die konzeptionelle Darlegung, wie die Komplexität der Bauaufgabe in der Planung, Arbeitsvorbereitung, Vorfertigung und Ausführung umgesetzt wird. Die Aufgabe der Bieter ist es Lösungen für den Planungs-, Produktions- und Bauablauf sowie die Bauabfolge zu erarbeiten. Der Auftraggeber erwartet eine schlüssige Darstellung des Planungs-, Produktions- und Bauablaufs sowie Bauabfolge, die die Rahmentermine einhält. Eine schematische Darstellung des Bauablaufs, der die Planung integriert und diese gleichzeitig nach dem Bauprozess in übersichtliche Pakete gliedert, die Überschneidungen von Planung/Bau darstellt und aufzeigt sowie die Prüfzeiten des AGs berücksichtigt und realisierbar macht, wird positiv gewertet. Der Bieter soll darlegen, wie die Qualität der Ausführung bei Einhaltung der Geometrie ständig überwacht und so sichergestellt wird. Ebenso zu berücksichtigen sind Qualitätsbegehungen mit dem AG zur Prüfung der Qualität an Schlüsselstellen (repräsentative Bereiche). Die Leistungen erfolgen im Umfeld des normalen Schulbetriebs. Daher soll der Bieter darstellen, wie er mit etwaigen Einwirkungen auf den Schulbetrieb und etwaige damit zusammenhängende Gefahren am Baufeld und den Zufahrtstraßen umgehen will. Das Konzept wird umso besser bewertet, je geringer die Einwirkungen sind und je überzeugender der Bieter darstellen kann, dass er Gefahren vorausschauend entgegenwirkt. Hierzu ist die Planung der Baustelleneinrichtung und der Baulogistik zu entwerfen. Der AG erwartet eine möglichst genaue Erläuterung der Umsetzung der Sicherheit der Baustelle, unter Berücksichtigung auch des Lieferkettenmanagements sowie der Anlieferlogistik. Je schlüssiger der AG darstellt, dass die Sicherheit der Baustelle gewährleistet wird, desto besser wird sein Konzept bewertet. Dabei sind Angaben bspw. Zugangskontrollen, Zugangsregelungen, Bewachung während der Arbeitszeiten und nach Feierabend zu machen. Mit den optimierten Planungs- und Bauabläufen sollen auch die damit zusammenhängenden Nachteile und Risiken in dem Konzept dargestellt werden, ebenso das Vorgehen bei der Planung des Bieters, wie er mit diesen umgeht.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 4
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Team und Organisation
Beschreibung: Team und Organisation Das auftragsbezogene Konzept hat in Textform darzustellen, welche organisatorischen Dispositionen vom Bieter im Auftragsfall zur Umsetzung der vorliegend ausgeschriebenen Leistung getroffen werden. Die vorzulegende Konzeptdarstellung hat auf folgende Aspekte einzugehen: Organigramm des Bieters: Interne Projektorganisation des Bieters (inklusive Subunternehmer / Mitglieder einer Bietergemeinschaft) in Form eines Organigramms, mit Angabe der Zuständigkeiten, Funktionen, Namen der Mitarbeiter (inkl. Vertretung), bezogen auf die einzelnen Beauftragungsblöcke. Dabei soll der Bieter eine schnittstellenarme und klare Organisation darstellen. Konzept für Projektstartphase: Darstellung des Planungsablaufs mit Terminkonzept unter Berücksichtigung der internen und externen Planungsleistungen. Die Vergabestelle erwartet ein schlüssiges Konzept, wie am besten der Austausch der Vertragspartner und die Herangehensweise erfolgen soll. Bei der Darstellung der Projektstartphase soll insbesondere eine Auseinandersetzung mit der vorliegenden Zielplanung erfolgen, die einen Rahmen und eine Orientierung bietet. Dabei erwartet der Auftraggeber, auch über den Rahmen hinausgehend, eine Darstellung der Chancen und Risiken sowie Vor- und Nachteilen bei der Umsetzung dieser Zielplanung. Die Bieter sollen in groben Zügen (und ggfls. mit Skizzen) erläutern, mit welchen Maßnahmen etwaig von ihnen erkannte Risiken und/oder Nachteile der Zielplanung entgegengewirkt werden kann und zu welchen Konsequenzen (in Bezug auf Kosten, Qualitäten, Zeit, Betrieb) dies führen kann. Für den Auftraggeber ist es wichtig, dass der vom Auftragnehmer eingesetzte Gesamtprojektleiter über eine solche Qualifikation und Erfahrung verfügt, dass er die Kosten sowie den vom Auftraggeber noch vorzugegebenen Fertigstellungstermin sowie die Herstellung einer mängelfreien Baumaßnahme sicherstellen wird (Zielvorstellung des Auftraggebers). Bewertet wird daher auf der Grundlage der eingereichten Unterlagen die Qualifikation und Erfahrung des Gesamtprojektleiters sowie der Fachprojektleiter. Hierbei wird bewertet, inwieweit diese Eigenschaften (Qualifikation und Erfahrung) Gewähr dafür bieten, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft im Auftragsfall die beschriebenen Kosten sowie den vom Auftraggeber noch vorzugegebenen Fertigstellungstermin einhalten sowie die Herstellung einer mängelfreien Baumaßnahme sicherstellen wird. Der Bieter/die Bietergemeinschaft soll Unterlagen vorlegen, aus denen die (Qualifikation und Erfahrung des Gesamtprojektleiters und der Fachprojektleiter beurteilt werden kann. Erforderlich ist eine Erfahrung in berufsspezifischer Tätigkeit bei vergleichbaren Projekten von mindestens 10 Jahre.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 4
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: 
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: 
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierungspräsidium - Karlsruhe Vergabekammer Baden-Württemberg
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Esslingen
6. Ergebnisse
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge: 7 471 000,00 EUR
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
Status der Preisträgerauswahl: Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner: 
Offizielle Bezeichnung: Rommel SF-Bau GmbH & Co.KG
Angebot: 
Kennung des Angebots: Letztangebot
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Wert des Angebots: 7 471 000,00 EUR
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variante: nein
Vergabe von Unteraufträgen: Nein
Informationen zum Auftrag: 
Kennung des Auftrags: 1208
Titel: Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Ergänzungsbau Grundschule Pliensauschule Esslingen a. N.
Datum der Auswahl des Gewinners: 09/10/2025
Datum des Vertragsabschlusses: 17/11/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge: 
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote auf elektronischem Wege eingereicht
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
Art der eingegangenen Einreichungen: Teilnahmeanträge
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 8
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote von Bietern, die in anderen Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums registriert sind als dem Land des Beschaffers
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
Bandbreite der Angebote: 
Wert des niedrigsten zulässigen Angebots: 7 471 000,00 EUR
Wert des höchsten zulässigen Angebots: 8 439 088,32 EUR
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Esslingen
Registrierungsnummer: DE145340173
Postanschrift: Ritterstraße 17
Stadt: Esslingen am Neckar
Postleitzahl: 73728
Land, Gliederung (NUTS): Esslingen (DE113)
Land: Deutschland
E-Mail: stadt@esslingen.de
Telefon: 0711 35120
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: LUTZ | ABEL Rechtsanwalts PartG mbB
Registrierungsnummer: DE308463027
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70174
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
E-Mail: matulke@lutzabel.com
Telefon: 0711 2825890-0
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium - Karlsruhe Vergabekammer Baden-Württemberg
Registrierungsnummer: DE811469974
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de
Rollen dieser Organisation: 
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Rommel SF-Bau GmbH & Co.KG
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Mittleres Unternehmen
Registrierungsnummer: HRA 11271
Postanschrift: Von-Pistorius-Str.14
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70188
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
E-Mail: kalkulation_sfb@gottlob-rommel.de
Telefon: 0711 25565-0
Fax: 0711 25565-14
Internetadresse: http://www.gottlob-rommel.de/
Rollen dieser Organisation: 
Bieter
Wirtschaftlicher Eigentümer: 
Staatsangehörigkeit des Eigentümers: Deutschland
Gewinner dieser Lose: LOT-0001
8.1.
ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation: 
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 2ad754d7-a342-488b-a8ff-d900cb6ceb55  -  01
Formulartyp: Ergebnis
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/01/2026 17:57:38 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 64914-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 20/2026
Datum der Veröffentlichung: 29/01/2026