65485-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – 302768_Erschließung Baugebiet Reinachweg
OJ S 21/2025 30/01/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungStadtbauamt Friedrichshafen
E-Maila.burst@friedrichshafen.de
Rechtsform des ErwerbersVon einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel302768_Erschließung Baugebiet Reinachweg
Beschreibung3 Lose für die freiberufliche Leistungen - Los 1: Ingenieurbau *** Los 2: Verkehrsanlagen *** Los 3: Koordinator nach BaustellV (SiGeKo)
Kennung des Verfahrense3a016e9-fa56-4101-b61b-7159ac671470
Interne Kennung24-029-000
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71317200 Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit
2.1.2.
Erfüllungsort
StadtFriedrichshafen Ailingen
Postleitzahl88048
Land, Gliederung (NUTS)Bodenseekreis (DE147)
LandDeutschland
Zusätzliche InformationenErschließung Baugebiet Reinachweg - Flurstücke lt. Bebauungsplan
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenBekanntmachungs-ID: CXP4DDL54XM Die in Stufe 2 einzureichenden Unterlagen sind bereits als "Erstangebote" auszuarbeiten, so dass dieses gegebenenfalls bereits zu einem Zuschlag geführt werden kann. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
Korruption
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Betrugsbekämpfung
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Zahlungsunfähigkeit
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Entrichtung von Steuern
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelKoordinator gemäß BaustellV (SiGeKo)
BeschreibungDas Plangebiet liegt im Nordwesten der Ortschaft Ailingen. Im Norden des Plangebietes befindet sich der "Reinachweg". Im Süden grenzen die Gebäude der Straße "Wolfenesch" mit der Hausnummer 10, 12/1, 14/2, 16/2 und 18/2 an. Im Osten grenzen unter anderem die Gebäude Reinachweg 3 sowie Hauptstraße 53/2 an. Im Westen grenzt unter anderem das Gebäude Reinachweg 33 an. Für den Bereich bestehen bisher keine Bebauungspläne. Er wird aber von allen Seiten bereits von Bebauung umgeben, so dass er grundsätzlich dem Innenbereich zuzurechnen ist. Aufgrund der Größe der Fläche ist zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung ein Bebauungsplanverfahren erforderlich. Der Geltungsbereich des neu aufzustellenden Bebauungsplans umfasst die Flurstücke 409, 437/14 und 437/15 sowie Teilflächen des Flurstücks 435/2 (Straße "Reinachweg"), Teilflächen des Flurstücks 437/3 (Straße "Wolfenesch") und Teilflächen des Flurstücks 438/1. Dieser Geltungsbereich ist das Baugebiet des gegenständlichen Vergabeverfahrens (im Folgenden "Baugebiet Reinachweg"). Die ausgeschriebenen und zu vergebenden Leistungen sind im gesamten Baugebiet Reinachweg zu erbringen. Aktuell werden die unbebauten Grundstücke als ein- bis zweischürige Grünlandflächen in einer Siedlungslücke im Innenbereich genutzt. Auf Teilflächen war eine Pferdekoppel angelegt. Auf Flurstück 409 ist ein Wohngebäude vorhanden. Durch die Aufstellung des Bebauungsplans "Reinachweg Süd" beabsichtigt die Stadt Friedrichshafen, in der Ortschaft Ailingen die Ausweisung eines neuen Wohngebiets zu ermöglichen, das der Schaffung von Wohnraum dient. Das Gelände ist annähernd eben und fällt von Nordwesten nach Südosten von 449 m ü NN auf 447 m ü NN ab. Gemäß Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) liegen als bodenkundliche Einheit erodierte Parabraunerde und Rigosol-Parabraunerde aus Geschiebemergel vor. Es handelt sich um tiefgründige fruchtbare Böden, die im Umfeld für Intensivobstanbau genutzt werden. Im Heft 23 der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) werden Lehmböden mit hoher Bodenfruchtbarkeit sowie mit hoher Bedeutung als Ausgleichskörper im Wasserkreislauf und als Schadstofffilter ausgewiesen (Bodenschätzungsdaten: L1a2). Ein Baugrundgutachten inkl. Altlastenuntersuchung wurde erstellt und liegt als Anlage zu den Vergabeunterlagen bei. Über die durchgeführte historisch-genetische Rekonstruktion der Kampfmittelbelastung liegt ein Ergebnisbericht vor, dieser liegt als Anlage zu den Vergabeunterlagen. Seite 3/7 Insgesamt sollen die Baufenster und Festsetzungen so gewählt, dass ca. 9 Einfamilienhäuser, 6 Doppelhaushälften und 9 Mehrfamilienhäuser entstehen können. Die Mehrfamilienhäuser befinden sich im Osten des Geltungsbereichs und grenzen an dort bereits bestehende Mehrfamilienhäuser entlang der Hauptstraße und des Reinachwegs an. Richtung Westen hin schließen sich dann die Doppelhäuser und Einzelhäuser an. Für alle Gebäude sind Flachdächer mit Dachbegrünung vorgesehen. Ein wichtiger Bestandteil des zukünftigen Quartieres ist die relativ zentral gelegene öffentliche Grünfläche, welche als Spielplatz gestaltet werden soll und zudem unterirdisch als Retention fungieren soll. Das geplante Wohngebiet ist über den "Reinachweg" an die "Hauptstraße" angeschlossen. Diese ist als Landesstraße (L 328 a) kategorisiert. Somit ist das Gebiet an das übergeordnete Straßennetz angeschlossen. Die innere Erschließung erfolgt weitgehend über das bestehende Straßensystem und somit über die Straßen "Wolfenesch" und "Reinachweg". Diese werden ggfs. ertüchtigt und teilweise um einen Gehweg ergänzt. Zur verkehrlichen Erschließung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist nur eine untergeordnete zusätzliche Wohnstraße, welche in das Quartier führt, erforderlich. Diese wird aufgrund eines voraussichtlich geringen Verkehrssaufkommens und einer ggfs. vorgesehenen Einbahnstraßenregelung ohne separaten Gehweg geplant. Straßenbegleitend sollen gemäß Planteil zum Bebauungsplan u.a. mehrere Baumscheiben entstehen. Über zwei 2,5 m breite, in Nord-Süd-Richtung verlaufende Fußwegeverbindungen wird das Neubauquartier mit den angrenzenden Wohngebieten verknüpft und auch an das angrenzende Wegenetz zu den Naherholungsgebieten angebunden (z. B. Weilermühle). Die Fußwegeverbindungen schließen somit an geplante bzw. bestehende Gehwege entlang des Reinachwegs und der Hauptstraße an. Eine Verknüpfung an bestehende Wegeverbindungen ist damit gegeben. Der Radverkehr kann die geplante Wohnstraße sowie den Reinachweg mitnutzen, um im Anschluss auf das bestehende Wegenetz zu gelangen. Ailingen ist sehr gut an das ÖPNV-Netz des Stadtverkehrs Friedrichshafen angeschlossen. In fußläufiger Entfernung (ca. 300 m) liegt die Haltestelle "Hauptstraße". Aufgrund der guten ÖPNV-Anbindung ist die Anzahl an öffentlichen PKW-Stellplätzen im Plangebiet reduziert. Im Plangebiet ist eine Fläche für eine Trafostation des Stadtwerks am See vorgesehen. Durch das Ingenieurbüro Pirker&Pfeiffer, Münsingen, wurde bereits eine Machbarkeitsuntersuchung erstellt.
Interne Kennung3
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71317200 Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtFriedrichshafen Ailingen
Postleitzahl88048
Land, Gliederung (NUTS)Bodenseekreis (DE147)
LandDeutschland
Zusätzliche InformationenErschließung Baugebiet Reinachweg - Flurstücke lt. Bebauungsplan
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit2 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium
ArtWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsDas sich einzelbewerbende Unternehmen verpflichtet sich, im Auftragsfall a) das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe der geforderten Mindest-Deckungssummen nachzuweisen, oder b) - im Falle einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit geringerer Versicherungssumme - die Versicherungssummen mindestens bis zu den geforderten Mindest-Deckungssummen anzuheben. Mindestdeckungssumme für Personenschäden: 1,5 Mio. EUR, MIndestdeckungssumme für sonstige Schäden: 0,5 Mio. EUR, jeweils 2-fach maximiert Hinweis: Bei Bietergemeinschaften genügt der kumulative Nachweis der Versicherungssumme.

Kriterium
ArtWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung über den Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren
Beschreibung des EignungskriteriumsBewertet wird der durchschnittliche Umsatz der letzten 3 Jahre je Leistungsbild. Hinweis: Bei Bietergemeinschaften sind die Umsätze kumulativ (für jedes Leistungsbild separat) anzugeben. Geforderter Mindestjahresumsatz für Los 1 und Los 2: 50.000 EUR.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung zu Referenzprojekten
Beschreibung des EignungskriteriumsBewerber haben anhand der folgenden Liste geeignete Referenzen über früher ausgeführte Leistungen nachzuweisen, mit denen Erfahrungswerte bei der Erbringung von Leistungen, die mit den im gegenständlichen Vergabeverfahren ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, belegt werden können. Die Begründung der Vergleichbarkeit der/des Referenzprojekte(s) mit dem ausgeschriebenen Projekt muss erkennbar sein und/oder ist vom Bewerber explizit zu begründen. Die Referenz(en) soll(en) Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistung ermöglichen. Dies bedeutet zwingend, dass die Geeignetheit der Referenz nur dann gegeben ist, wenn jedenfalls ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit zwischen der referenzierten Leistung und der ausgeschriebenen Leistung besteht. Referenzen zu vergleichbaren Leistungen erfordern nicht gleiche oder gar identische Leistungen. Die Leistungen müssen in technischer oder organisatorischer Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad haben. Es genügt, dass die Referenzleistung der ausgeschriebenen Leistung hinsichtlich Art und Umfang so weit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung eröffnet. In der Liste aufgeführte einschlägige Leistungen werden im Rahmen der Eignungsprüfung berücksichtigt, wenn sie in den letzten 3 Jahren erbracht wurden. Der Auftraggeber verzichtet auf eine eigene Definition von Eignungskriterien, indem er allein das Ausfüllen der Referenzliste fordert. Damit ist aus der Sicht eines durchschnittlich erfahrenen Bewerbers zu beurteilen, ob und - wenn ja - welche konkludenten Eignungskriterien mit der Referenzforderung verbunden sind. Bei der Extraktion von Eignungskriterien aus der geforderten Referenz ist seitens der Bewerber der vergaberechtliche Rahmen der Eignungsprüfung mit einzubeziehen.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung über die technischen Fachkräfte oder technischen Stellen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2)
Beschreibung des EignungskriteriumsEs sind Erklärungen über die im Auftragsfall geplante Besetzung der technischen Fachkräfte oder technischen Stellen abzugeben. Dabei ist es unerheblich, ob die technischen Fachkräfte oder die technischen Stellen dem Unternehmen angehören oder nicht. Die geplante Besetzung kann auch beispielsweise durch Nachunternehmer ohne Eignungsleihe angedacht und im Auftragsfall sichergestellt werden. Hinweis: Bei Bietergemeinschaften ist die geplante Besetzung kumulativ (für jedes Leistungsbild separat) anzugeben.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung über die berufliche Qualifikation (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, § 75 Abs. 1 bis 3 VgV)
Beschreibung des EignungskriteriumsDem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise beizufügen: Kopie eines Studien- und Ausbildungsnachweises sowie einer Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens, und bei Architekten- und/oder Ingenieurleistungen: Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten-/Ingenieurkammer und/oder eine Bauvorlageberechtigung und/oder Diplom-/Master-/Bachelorzeugnis und/oder sonstiger gleichwertiger Nachweis.

Kriterium
ArtSonstiges
BezeichnungAuswahlkriterien zur Begrenzung der Bieterauswahl
Beschreibung des Eignungskriteriums>>>>>> Für Los 1: Max. 2 Referenzen, min. eine wertbare Referenz *** je Referenz: Mind. LPH 5 und 8 wurden vollständig erbracht (Ausschlusskriterium); Prozentwert der Summe des Leistungsumfangs nach HOAI dividiert durch 100 und multpliziert mit 20 = max. 9,4 Prozentpunkte; K1: Es handelt sich um ein neu zu erschließendes Baugebiet = 6,0 Prozentpunkte; K2: Bei den Ingenieurbauwerken handelt es sich um Regenwasserkanalisation = 4,0 Prozentpunkte; K3: Bei den Ingenieurbauwerken handelt es sich um Schmutzwasserkanalisation = 4,0 Prozentpunkte; K4: Bei den Ingenieurbauwerken handelt es sich um Maßnahmen der Regenrückhaltung = 4,0 Prozentpunkte; K5: Die örtliche Bauüberwachung war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 6,0 Prozentpunkte; K6: Es wurde bei der Vergabe der Bauleistungen das öffentliche Vergaberecht angewendet = 4,6 Prozentpunkte; K7: Die Erstellung der Bestandsdokumentation war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 4,0 Prozentpunkte; K8: Die Bauleistungen KG 300+400 haben eine Größenordnung, die mit der ausgeschriebenen Größenordnung vergleichbar ist: bis zu 8,0 Prozentpunkte. >>>>>> Für Los 2: Für Los 1: Max. 2 Referenzen, min. eine wertbare Referenz *** je Referenz: Mind. LPH 5 und 8 wurden vollständig erbracht (Ausschlusskriterium); Prozentwert der Summe des Leistungsumfangs nach HOAI dividiert durch 100 und multpliziert mit 20 = max. 10,4 Prozentpunkte; K1: Es handelt sich um ein neu zu erschließendes Baugebiet = 6,0 Prozentpunkte; K2: Bei den Verkehrsanlagen handelt es sich um befestigte Straßen und Wege für den motorisierten Individualverkehr und für Fußgänger und Radfahrer im öffentlichen Straßenbereich = 5,5 Prozentpunkte; K3: Bei den Verkehrsanlagen handelt es sich um Straßenbeleuchtung für den motorisierten Individualverkehr und für Fußgänger und Radfahrer im öffentlichen Straßenbereich = 5,5 Prozentpunkte; K4: Die örtliche Bauüberwachung war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 6,0 Prozentpunkte; K5: Es wurde bei der Vergabe der Bauleistungen das öffentliche Vergaberecht angewendet = 4,6 Prozentpunkte; K6: Die Erstellung der Bestandsdokumentation war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 4,0 Prozentpunkte; K7: Die Bauleistungen KG 300+400 haben eine Größenordnung, die mit der ausgeschriebenen Größenordnung vergleichbar ist: bis zu 8,0 Prozentpunkte. >>>>>> Für Los 3: keine Begrenzung der Anzahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau)100,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungPreisquotientenmethode, wobei als Transformationsformel für die Umwandlung der Euro-Angebotspreise in Preispunkte gilt: Das endgültige Angebot (im Folgenden "Angebot") mit dem niedrigsten Angebotspreis aller wertbaren Angebote dient als Bezugspunkt für die Berechnung der Preispunkte. Dazu wird der Quotient aus dem niedrigsten Angebotspreis aller wertbaren Angebote und dem betrachteten Angebotspreis berechnet und danach mit der maximalen Leistungspunktzahl von 100 Punkten multipliziert. Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält die volle Preispunktzahl von 100.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualität
Beschreibung1. Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams (maximal gewichtete Punktzahl: 40 Punkte) *** 2. Vorgesehene Herangehensweise an das Projekt durch das Projektteam (maximal gewichtete Punktzahl: 35 Punkte) *** 3. Gesamt-Eindruck der Präsentation und der Angebotsunterlagen (maximal gewichtete Punktzahl: 25 Punkte) *** Gewichtete Gesamtsumme 100 Punkte
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl70
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDL54XM/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
NameVergabeportal (Cosinex)
URLhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDL54XM
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDL54XM
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge03/03/2025 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenSofern zulässig, werden Unterlagen nachgefordert. Ein Rechtsanspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadtbauamt Friedrichshafen
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtStadtbauamt Friedrichshafen
BeschaffungsdienstleisterAssmann Beraten + Planen GmbH
TED eSenderDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
5.1.
LosLOT-0002
TitelVerkehrsanlagen
BeschreibungDas Plangebiet liegt im Nordwesten der Ortschaft Ailingen. Im Norden des Plangebietes befindet sich der "Reinachweg". Im Süden grenzen die Gebäude der Straße "Wolfenesch" mit der Hausnummer 10, 12/1, 14/2, 16/2 und 18/2 an. Im Osten grenzen unter anderem die Gebäude Reinachweg 3 sowie Hauptstraße 53/2 an. Im Westen grenzt unter anderem das Gebäude Reinachweg 33 an. Für den Bereich bestehen bisher keine Bebauungspläne. Er wird aber von allen Seiten bereits von Bebauung umgeben, so dass er grundsätzlich dem Innenbereich zuzurechnen ist. Aufgrund der Größe der Fläche ist zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung ein Bebauungsplanverfahren erforderlich. Der Geltungsbereich des neu aufzustellenden Bebauungsplans umfasst die Flurstücke 409, 437/14 und 437/15 sowie Teilflächen des Flurstücks 435/2 (Straße "Reinachweg"), Teilflächen des Flurstücks 437/3 (Straße "Wolfenesch") und Teilflächen des Flurstücks 438/1. Dieser Geltungsbereich ist das Baugebiet des gegenständlichen Vergabeverfahrens (im Folgenden "Baugebiet Reinachweg"). Die ausgeschriebenen und zu vergebenden Leistungen sind im gesamten Baugebiet Reinachweg zu erbringen. Aktuell werden die unbebauten Grundstücke als ein- bis zweischürige Grünlandflächen in einer Siedlungslücke im Innenbereich genutzt. Auf Teilflächen war eine Pferdekoppel angelegt. Auf Flurstück 409 ist ein Wohngebäude vorhanden. Durch die Aufstellung des Bebauungsplans "Reinachweg Süd" beabsichtigt die Stadt Friedrichshafen, in der Ortschaft Ailingen die Ausweisung eines neuen Wohngebiets zu ermöglichen, das der Schaffung von Wohnraum dient. Das Gelände ist annähernd eben und fällt von Nordwesten nach Südosten von 449 m ü NN auf 447 m ü NN ab. Gemäß Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) liegen als bodenkundliche Einheit erodierte Parabraunerde und Rigosol-Parabraunerde aus Geschiebemergel vor. Es handelt sich um tiefgründige fruchtbare Böden, die im Umfeld für Intensivobstanbau genutzt werden. Im Heft 23 der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) werden Lehmböden mit hoher Bodenfruchtbarkeit sowie mit hoher Bedeutung als Ausgleichskörper im Wasserkreislauf und als Schadstofffilter ausgewiesen (Bodenschätzungsdaten: L1a2). Ein Baugrundgutachten inkl. Altlastenuntersuchung wurde erstellt und liegt als Anlage zu den Vergabeunterlagen bei. Über die durchgeführte historisch-genetische Rekonstruktion der Kampfmittelbelastung liegt ein Ergebnisbericht vor, dieser liegt als Anlage zu den Vergabeunterlagen. Seite 3/7 Insgesamt sollen die Baufenster und Festsetzungen so gewählt, dass ca. 9 Einfamilienhäuser, 6 Doppelhaushälften und 9 Mehrfamilienhäuser entstehen können. Die Mehrfamilienhäuser befinden sich im Osten des Geltungsbereichs und grenzen an dort bereits bestehende Mehrfamilienhäuser entlang der Hauptstraße und des Reinachwegs an. Richtung Westen hin schließen sich dann die Doppelhäuser und Einzelhäuser an. Für alle Gebäude sind Flachdächer mit Dachbegrünung vorgesehen. Ein wichtiger Bestandteil des zukünftigen Quartieres ist die relativ zentral gelegene öffentliche Grünfläche, welche als Spielplatz gestaltet werden soll und zudem unterirdisch als Retention fungieren soll. Das geplante Wohngebiet ist über den "Reinachweg" an die "Hauptstraße" angeschlossen. Diese ist als Landesstraße (L 328 a) kategorisiert. Somit ist das Gebiet an das übergeordnete Straßennetz angeschlossen. Die innere Erschließung erfolgt weitgehend über das bestehende Straßensystem und somit über die Straßen "Wolfenesch" und "Reinachweg". Diese werden ggfs. ertüchtigt und teilweise um einen Gehweg ergänzt. Zur verkehrlichen Erschließung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist nur eine untergeordnete zusätzliche Wohnstraße, welche in das Quartier führt, erforderlich. Diese wird aufgrund eines voraussichtlich geringen Verkehrssaufkommens und einer ggfs. vorgesehenen Einbahnstraßenregelung ohne separaten Gehweg geplant. Straßenbegleitend sollen gemäß Planteil zum Bebauungsplan u.a. mehrere Baumscheiben entstehen. Über zwei 2,5 m breite, in Nord-Süd-Richtung verlaufende Fußwegeverbindungen wird das Neubauquartier mit den angrenzenden Wohngebieten verknüpft und auch an das angrenzende Wegenetz zu den Naherholungsgebieten angebunden (z. B. Weilermühle). Die Fußwegeverbindungen schließen somit an geplante bzw. bestehende Gehwege entlang des Reinachwegs und der Hauptstraße an. Eine Verknüpfung an bestehende Wegeverbindungen ist damit gegeben. Der Radverkehr kann die geplante Wohnstraße sowie den Reinachweg mitnutzen, um im Anschluss auf das bestehende Wegenetz zu gelangen. Ailingen ist sehr gut an das ÖPNV-Netz des Stadtverkehrs Friedrichshafen angeschlossen. In fußläufiger Entfernung (ca. 300 m) liegt die Haltestelle "Hauptstraße". Aufgrund der guten ÖPNV-Anbindung ist die Anzahl an öffentlichen PKW-Stellplätzen im Plangebiet reduziert. Im Plangebiet ist eine Fläche für eine Trafostation des Stadtwerks am See vorgesehen. Durch das Ingenieurbüro Pirker&Pfeiffer, Münsingen, wurde bereits eine Machbarkeitsuntersuchung erstellt.
Interne Kennung2
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtFriedrichshafen Ailingen
Postleitzahl88048
Land, Gliederung (NUTS)Bodenseekreis (DE147)
LandDeutschland
Zusätzliche InformationenErschließung Baugebiet Reinachweg - Flurstücke lt. Bebauungsplan
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit2 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium
ArtWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsDas sich einzelbewerbende Unternehmen verpflichtet sich, im Auftragsfall a) das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe der geforderten Mindest-Deckungssummen nachzuweisen, oder b) - im Falle einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit geringerer Versicherungssumme - die Versicherungssummen mindestens bis zu den geforderten Mindest-Deckungssummen anzuheben. Mindestdeckungssumme für Personenschäden: 1,5 Mio. EUR, MIndestdeckungssumme für sonstige Schäden: 0,5 Mio. EUR, jeweils 2-fach maximiert Hinweis: Bei Bietergemeinschaften genügt der kumulative Nachweis der Versicherungssumme.

Kriterium
ArtWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung über den Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren
Beschreibung des EignungskriteriumsBewertet wird der durchschnittliche Umsatz der letzten 3 Jahre je Leistungsbild. Hinweis: Bei Bietergemeinschaften sind die Umsätze kumulativ (für jedes Leistungsbild separat) anzugeben. Geforderter Mindestjahresumsatz für Los 1 und Los 2: 50.000 EUR.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung zu Referenzprojekten
Beschreibung des EignungskriteriumsBewerber haben anhand der folgenden Liste geeignete Referenzen über früher ausgeführte Leistungen nachzuweisen, mit denen Erfahrungswerte bei der Erbringung von Leistungen, die mit den im gegenständlichen Vergabeverfahren ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, belegt werden können. Die Begründung der Vergleichbarkeit der/des Referenzprojekte(s) mit dem ausgeschriebenen Projekt muss erkennbar sein und/oder ist vom Bewerber explizit zu begründen. Die Referenz(en) soll(en) Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistung ermöglichen. Dies bedeutet zwingend, dass die Geeignetheit der Referenz nur dann gegeben ist, wenn jedenfalls ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit zwischen der referenzierten Leistung und der ausgeschriebenen Leistung besteht. Referenzen zu vergleichbaren Leistungen erfordern nicht gleiche oder gar identische Leistungen. Die Leistungen müssen in technischer oder organisatorischer Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad haben. Es genügt, dass die Referenzleistung der ausgeschriebenen Leistung hinsichtlich Art und Umfang so weit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung eröffnet. In der Liste aufgeführte einschlägige Leistungen werden im Rahmen der Eignungsprüfung berücksichtigt, wenn sie in den letzten 3 Jahren erbracht wurden. Der Auftraggeber verzichtet auf eine eigene Definition von Eignungskriterien, indem er allein das Ausfüllen der Referenzliste fordert. Damit ist aus der Sicht eines durchschnittlich erfahrenen Bewerbers zu beurteilen, ob und - wenn ja - welche konkludenten Eignungskriterien mit der Referenzforderung verbunden sind. Bei der Extraktion von Eignungskriterien aus der geforderten Referenz ist seitens der Bewerber der vergaberechtliche Rahmen der Eignungsprüfung mit einzubeziehen.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung über die technischen Fachkräfte oder technischen Stellen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2)
Beschreibung des EignungskriteriumsEs sind Erklärungen über die im Auftragsfall geplante Besetzung der technischen Fachkräfte oder technischen Stellen abzugeben. Dabei ist es unerheblich, ob die technischen Fachkräfte oder die technischen Stellen dem Unternehmen angehören oder nicht. Die geplante Besetzung kann auch beispielsweise durch Nachunternehmer ohne Eignungsleihe angedacht und im Auftragsfall sichergestellt werden. Hinweis: Bei Bietergemeinschaften ist die geplante Besetzung kumulativ (für jedes Leistungsbild separat) anzugeben.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung über die berufliche Qualifikation (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, § 75 Abs. 1 bis 3 VgV)
Beschreibung des EignungskriteriumsDem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise beizufügen: Kopie eines Studien- und Ausbildungsnachweises sowie einer Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens, und bei Architekten- und/oder Ingenieurleistungen: Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten-/Ingenieurkammer und/oder eine Bauvorlageberechtigung und/oder Diplom-/Master-/Bachelorzeugnis und/oder sonstiger gleichwertiger Nachweis.

Kriterium
ArtSonstiges
BezeichnungAuswahlkriterien zur Begrenzung der Bieterauswahl
Beschreibung des Eignungskriteriums>>>>>> Für Los 1: Max. 2 Referenzen, min. eine wertbare Referenz *** je Referenz: Mind. LPH 5 und 8 wurden vollständig erbracht (Ausschlusskriterium); Prozentwert der Summe des Leistungsumfangs nach HOAI dividiert durch 100 und multpliziert mit 20 = max. 9,4 Prozentpunkte; K1: Es handelt sich um ein neu zu erschließendes Baugebiet = 6,0 Prozentpunkte; K2: Bei den Ingenieurbauwerken handelt es sich um Regenwasserkanalisation = 4,0 Prozentpunkte; K3: Bei den Ingenieurbauwerken handelt es sich um Schmutzwasserkanalisation = 4,0 Prozentpunkte; K4: Bei den Ingenieurbauwerken handelt es sich um Maßnahmen der Regenrückhaltung = 4,0 Prozentpunkte; K5: Die örtliche Bauüberwachung war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 6,0 Prozentpunkte; K6: Es wurde bei der Vergabe der Bauleistungen das öffentliche Vergaberecht angewendet = 4,6 Prozentpunkte; K7: Die Erstellung der Bestandsdokumentation war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 4,0 Prozentpunkte; K8: Die Bauleistungen KG 300+400 haben eine Größenordnung, die mit der ausgeschriebenen Größenordnung vergleichbar ist: bis zu 8,0 Prozentpunkte. >>>>>> Für Los 2: Für Los 1: Max. 2 Referenzen, min. eine wertbare Referenz *** je Referenz: Mind. LPH 5 und 8 wurden vollständig erbracht (Ausschlusskriterium); Prozentwert der Summe des Leistungsumfangs nach HOAI dividiert durch 100 und multpliziert mit 20 = max. 10,4 Prozentpunkte; K1: Es handelt sich um ein neu zu erschließendes Baugebiet = 6,0 Prozentpunkte; K2: Bei den Verkehrsanlagen handelt es sich um befestigte Straßen und Wege für den motorisierten Individualverkehr und für Fußgänger und Radfahrer im öffentlichen Straßenbereich = 5,5 Prozentpunkte; K3: Bei den Verkehrsanlagen handelt es sich um Straßenbeleuchtung für den motorisierten Individualverkehr und für Fußgänger und Radfahrer im öffentlichen Straßenbereich = 5,5 Prozentpunkte; K4: Die örtliche Bauüberwachung war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 6,0 Prozentpunkte; K5: Es wurde bei der Vergabe der Bauleistungen das öffentliche Vergaberecht angewendet = 4,6 Prozentpunkte; K6: Die Erstellung der Bestandsdokumentation war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 4,0 Prozentpunkte; K7: Die Bauleistungen KG 300+400 haben eine Größenordnung, die mit der ausgeschriebenen Größenordnung vergleichbar ist: bis zu 8,0 Prozentpunkte. >>>>>> Für Los 3: keine Begrenzung der Anzahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau)100,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungPreisquotientenmethode, wobei als Transformationsformel für die Umwandlung der Euro-Angebotspreise in Preispunkte gilt: Das endgültige Angebot (im Folgenden "Angebot") mit dem niedrigsten Angebotspreis aller wertbaren Angebote dient als Bezugspunkt für die Berechnung der Preispunkte. Dazu wird der Quotient aus dem niedrigsten Angebotspreis aller wertbaren Angebote und dem betrachteten Angebotspreis berechnet und danach mit der maximalen Leistungspunktzahl von 100 Punkten multipliziert. Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält die volle Preispunktzahl von 100.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualität
Beschreibung1. Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams (maximal gewichtete Punktzahl: 40 Punkte) *** 2. Vorgesehene Herangehensweise an das Projekt durch das Projektteam (maximal gewichtete Punktzahl: 35 Punkte) *** 3. Gesamt-Eindruck der Präsentation und der Angebotsunterlagen (maximal gewichtete Punktzahl: 25 Punkte) *** Gewichtete Gesamtsumme 100 Punkte
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl70
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDL54XM/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
NameVergabeportal (Cosinex)
URLhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDL54XM
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDL54XM
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge03/03/2025 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenSofern zulässig, werden Unterlagen nachgefordert. Ein Rechtsanspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadtbauamt Friedrichshafen
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtStadtbauamt Friedrichshafen
BeschaffungsdienstleisterAssmann Beraten + Planen GmbH
TED eSenderDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
5.1.
LosLOT-0003
TitelIngenieurbauwerke
BeschreibungDas Plangebiet liegt im Nordwesten der Ortschaft Ailingen. Im Norden des Plangebietes befindet sich der "Reinachweg". Im Süden grenzen die Gebäude der Straße "Wolfenesch" mit der Hausnummer 10, 12/1, 14/2, 16/2 und 18/2 an. Im Osten grenzen unter anderem die Gebäude Reinachweg 3 sowie Hauptstraße 53/2 an. Im Westen grenzt unter anderem das Gebäude Reinachweg 33 an. Für den Bereich bestehen bisher keine Bebauungspläne. Er wird aber von allen Seiten bereits von Bebauung umgeben, so dass er grundsätzlich dem Innenbereich zuzurechnen ist. Aufgrund der Größe der Fläche ist zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung ein Bebauungsplanverfahren erforderlich. Der Geltungsbereich des neu aufzustellenden Bebauungsplans umfasst die Flurstücke 409, 437/14 und 437/15 sowie Teilflächen des Flurstücks 435/2 (Straße "Reinachweg"), Teilflächen des Flurstücks 437/3 (Straße "Wolfenesch") und Teilflächen des Flurstücks 438/1. Dieser Geltungsbereich ist das Baugebiet des gegenständlichen Vergabeverfahrens (im Folgenden "Baugebiet Reinachweg"). Die ausgeschriebenen und zu vergebenden Leistungen sind im gesamten Baugebiet Reinachweg zu erbringen. Aktuell werden die unbebauten Grundstücke als ein- bis zweischürige Grünlandflächen in einer Siedlungslücke im Innenbereich genutzt. Auf Teilflächen war eine Pferdekoppel angelegt. Auf Flurstück 409 ist ein Wohngebäude vorhanden. Durch die Aufstellung des Bebauungsplans "Reinachweg Süd" beabsichtigt die Stadt Friedrichshafen, in der Ortschaft Ailingen die Ausweisung eines neuen Wohngebiets zu ermöglichen, das der Schaffung von Wohnraum dient. Das Gelände ist annähernd eben und fällt von Nordwesten nach Südosten von 449 m ü NN auf 447 m ü NN ab. Gemäß Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) liegen als bodenkundliche Einheit erodierte Parabraunerde und Rigosol-Parabraunerde aus Geschiebemergel vor. Es handelt sich um tiefgründige fruchtbare Böden, die im Umfeld für Intensivobstanbau genutzt werden. Im Heft 23 der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) werden Lehmböden mit hoher Bodenfruchtbarkeit sowie mit hoher Bedeutung als Ausgleichskörper im Wasserkreislauf und als Schadstofffilter ausgewiesen (Bodenschätzungsdaten: L1a2). Ein Baugrundgutachten inkl. Altlastenuntersuchung wurde erstellt und liegt als Anlage zu den Vergabeunterlagen bei. Über die durchgeführte historisch-genetische Rekonstruktion der Kampfmittelbelastung liegt ein Ergebnisbericht vor, dieser liegt als Anlage zu den Vergabeunterlagen. Seite 3/7 Insgesamt sollen die Baufenster und Festsetzungen so gewählt, dass ca. 9 Einfamilienhäuser, 6 Doppelhaushälften und 9 Mehrfamilienhäuser entstehen können. Die Mehrfamilienhäuser befinden sich im Osten des Geltungsbereichs und grenzen an dort bereits bestehende Mehrfamilienhäuser entlang der Hauptstraße und des Reinachwegs an. Richtung Westen hin schließen sich dann die Doppelhäuser und Einzelhäuser an. Für alle Gebäude sind Flachdächer mit Dachbegrünung vorgesehen. Ein wichtiger Bestandteil des zukünftigen Quartieres ist die relativ zentral gelegene öffentliche Grünfläche, welche als Spielplatz gestaltet werden soll und zudem unterirdisch als Retention fungieren soll. Das geplante Wohngebiet ist über den "Reinachweg" an die "Hauptstraße" angeschlossen. Diese ist als Landesstraße (L 328 a) kategorisiert. Somit ist das Gebiet an das übergeordnete Straßennetz angeschlossen. Die innere Erschließung erfolgt weitgehend über das bestehende Straßensystem und somit über die Straßen "Wolfenesch" und "Reinachweg". Diese werden ggfs. ertüchtigt und teilweise um einen Gehweg ergänzt. Zur verkehrlichen Erschließung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist nur eine untergeordnete zusätzliche Wohnstraße, welche in das Quartier führt, erforderlich. Diese wird aufgrund eines voraussichtlich geringen Verkehrssaufkommens und einer ggfs. vorgesehenen Einbahnstraßenregelung ohne separaten Gehweg geplant. Straßenbegleitend sollen gemäß Planteil zum Bebauungsplan u.a. mehrere Baumscheiben entstehen. Über zwei 2,5 m breite, in Nord-Süd-Richtung verlaufende Fußwegeverbindungen wird das Neubauquartier mit den angrenzenden Wohngebieten verknüpft und auch an das angrenzende Wegenetz zu den Naherholungsgebieten angebunden (z. B. Weilermühle). Die Fußwegeverbindungen schließen somit an geplante bzw. bestehende Gehwege entlang des Reinachwegs und der Hauptstraße an. Eine Verknüpfung an bestehende Wegeverbindungen ist damit gegeben. Der Radverkehr kann die geplante Wohnstraße sowie den Reinachweg mitnutzen, um im Anschluss auf das bestehende Wegenetz zu gelangen. Ailingen ist sehr gut an das ÖPNV-Netz des Stadtverkehrs Friedrichshafen angeschlossen. In fußläufiger Entfernung (ca. 300 m) liegt die Haltestelle "Hauptstraße". Aufgrund der guten ÖPNV-Anbindung ist die Anzahl an öffentlichen PKW-Stellplätzen im Plangebiet reduziert. Im Plangebiet ist eine Fläche für eine Trafostation des Stadtwerks am See vorgesehen. Durch das Ingenieurbüro Pirker&Pfeiffer, Münsingen, wurde bereits eine Machbarkeitsuntersuchung erstellt.
Interne Kennung1
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtFriedrichshafen Ailingen
Postleitzahl88048
Land, Gliederung (NUTS)Bodenseekreis (DE147)
LandDeutschland
Zusätzliche InformationenErschließung Baugebiet Reinachweg - Flurstücke lt. Bebauungsplan
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit2 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium
ArtWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsDas sich einzelbewerbende Unternehmen verpflichtet sich, im Auftragsfall a) das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe der geforderten Mindest-Deckungssummen nachzuweisen, oder b) - im Falle einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit geringerer Versicherungssumme - die Versicherungssummen mindestens bis zu den geforderten Mindest-Deckungssummen anzuheben. Mindestdeckungssumme für Personenschäden: 1,5 Mio. EUR, MIndestdeckungssumme für sonstige Schäden: 0,5 Mio. EUR, jeweils 2-fach maximiert Hinweis: Bei Bietergemeinschaften genügt der kumulative Nachweis der Versicherungssumme.

Kriterium
ArtWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung über den Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren
Beschreibung des EignungskriteriumsBewertet wird der durchschnittliche Umsatz der letzten 3 Jahre je Leistungsbild. Hinweis: Bei Bietergemeinschaften sind die Umsätze kumulativ (für jedes Leistungsbild separat) anzugeben. Geforderter Mindestjahresumsatz für Los 1 und Los 2: 50.000 EUR.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung zu Referenzprojekten
Beschreibung des EignungskriteriumsBewerber haben anhand der folgenden Liste geeignete Referenzen über früher ausgeführte Leistungen nachzuweisen, mit denen Erfahrungswerte bei der Erbringung von Leistungen, die mit den im gegenständlichen Vergabeverfahren ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, belegt werden können. Die Begründung der Vergleichbarkeit der/des Referenzprojekte(s) mit dem ausgeschriebenen Projekt muss erkennbar sein und/oder ist vom Bewerber explizit zu begründen. Die Referenz(en) soll(en) Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistung ermöglichen. Dies bedeutet zwingend, dass die Geeignetheit der Referenz nur dann gegeben ist, wenn jedenfalls ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit zwischen der referenzierten Leistung und der ausgeschriebenen Leistung besteht. Referenzen zu vergleichbaren Leistungen erfordern nicht gleiche oder gar identische Leistungen. Die Leistungen müssen in technischer oder organisatorischer Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad haben. Es genügt, dass die Referenzleistung der ausgeschriebenen Leistung hinsichtlich Art und Umfang so weit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung eröffnet. In der Liste aufgeführte einschlägige Leistungen werden im Rahmen der Eignungsprüfung berücksichtigt, wenn sie in den letzten 3 Jahren erbracht wurden. Der Auftraggeber verzichtet auf eine eigene Definition von Eignungskriterien, indem er allein das Ausfüllen der Referenzliste fordert. Damit ist aus der Sicht eines durchschnittlich erfahrenen Bewerbers zu beurteilen, ob und - wenn ja - welche konkludenten Eignungskriterien mit der Referenzforderung verbunden sind. Bei der Extraktion von Eignungskriterien aus der geforderten Referenz ist seitens der Bewerber der vergaberechtliche Rahmen der Eignungsprüfung mit einzubeziehen.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung über die technischen Fachkräfte oder technischen Stellen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2)
Beschreibung des EignungskriteriumsEs sind Erklärungen über die im Auftragsfall geplante Besetzung der technischen Fachkräfte oder technischen Stellen abzugeben. Dabei ist es unerheblich, ob die technischen Fachkräfte oder die technischen Stellen dem Unternehmen angehören oder nicht. Die geplante Besetzung kann auch beispielsweise durch Nachunternehmer ohne Eignungsleihe angedacht und im Auftragsfall sichergestellt werden. Hinweis: Bei Bietergemeinschaften ist die geplante Besetzung kumulativ (für jedes Leistungsbild separat) anzugeben.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungEigenerklärung über die berufliche Qualifikation (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, § 75 Abs. 1 bis 3 VgV)
Beschreibung des EignungskriteriumsDem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise beizufügen: Kopie eines Studien- und Ausbildungsnachweises sowie einer Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens, und bei Architekten- und/oder Ingenieurleistungen: Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten-/Ingenieurkammer und/oder eine Bauvorlageberechtigung und/oder Diplom-/Master-/Bachelorzeugnis und/oder sonstiger gleichwertiger Nachweis.

Kriterium
ArtSonstiges
BezeichnungAuswahlkriterien zur Begrenzung der Bieterauswahl
Beschreibung des Eignungskriteriums>>>>>> Für Los 1: Max. 2 Referenzen, min. eine wertbare Referenz *** je Referenz: Mind. LPH 5 und 8 wurden vollständig erbracht (Ausschlusskriterium); Prozentwert der Summe des Leistungsumfangs nach HOAI dividiert durch 100 und multpliziert mit 20 = max. 9,4 Prozentpunkte; K1: Es handelt sich um ein neu zu erschließendes Baugebiet = 6,0 Prozentpunkte; K2: Bei den Ingenieurbauwerken handelt es sich um Regenwasserkanalisation = 4,0 Prozentpunkte; K3: Bei den Ingenieurbauwerken handelt es sich um Schmutzwasserkanalisation = 4,0 Prozentpunkte; K4: Bei den Ingenieurbauwerken handelt es sich um Maßnahmen der Regenrückhaltung = 4,0 Prozentpunkte; K5: Die örtliche Bauüberwachung war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 6,0 Prozentpunkte; K6: Es wurde bei der Vergabe der Bauleistungen das öffentliche Vergaberecht angewendet = 4,6 Prozentpunkte; K7: Die Erstellung der Bestandsdokumentation war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 4,0 Prozentpunkte; K8: Die Bauleistungen KG 300+400 haben eine Größenordnung, die mit der ausgeschriebenen Größenordnung vergleichbar ist: bis zu 8,0 Prozentpunkte. >>>>>> Für Los 2: Für Los 1: Max. 2 Referenzen, min. eine wertbare Referenz *** je Referenz: Mind. LPH 5 und 8 wurden vollständig erbracht (Ausschlusskriterium); Prozentwert der Summe des Leistungsumfangs nach HOAI dividiert durch 100 und multpliziert mit 20 = max. 10,4 Prozentpunkte; K1: Es handelt sich um ein neu zu erschließendes Baugebiet = 6,0 Prozentpunkte; K2: Bei den Verkehrsanlagen handelt es sich um befestigte Straßen und Wege für den motorisierten Individualverkehr und für Fußgänger und Radfahrer im öffentlichen Straßenbereich = 5,5 Prozentpunkte; K3: Bei den Verkehrsanlagen handelt es sich um Straßenbeleuchtung für den motorisierten Individualverkehr und für Fußgänger und Radfahrer im öffentlichen Straßenbereich = 5,5 Prozentpunkte; K4: Die örtliche Bauüberwachung war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 6,0 Prozentpunkte; K5: Es wurde bei der Vergabe der Bauleistungen das öffentliche Vergaberecht angewendet = 4,6 Prozentpunkte; K6: Die Erstellung der Bestandsdokumentation war im Auftrag des Bewerbers enthalten = 4,0 Prozentpunkte; K7: Die Bauleistungen KG 300+400 haben eine Größenordnung, die mit der ausgeschriebenen Größenordnung vergleichbar ist: bis zu 8,0 Prozentpunkte. >>>>>> Für Los 3: keine Begrenzung der Anzahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau)100,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungPreisquotientenmethode, wobei als Transformationsformel für die Umwandlung der Euro-Angebotspreise in Preispunkte gilt: Das endgültige Angebot (im Folgenden "Angebot") mit dem niedrigsten Angebotspreis aller wertbaren Angebote dient als Bezugspunkt für die Berechnung der Preispunkte. Dazu wird der Quotient aus dem niedrigsten Angebotspreis aller wertbaren Angebote und dem betrachteten Angebotspreis berechnet und danach mit der maximalen Leistungspunktzahl von 100 Punkten multipliziert. Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält die volle Preispunktzahl von 100.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualität
Beschreibung1. Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams (maximal gewichtete Punktzahl: 40 Punkte) *** 2. Vorgesehene Herangehensweise an das Projekt durch das Projektteam (maximal gewichtete Punktzahl: 35 Punkte) *** 3. Gesamt-Eindruck der Präsentation und der Angebotsunterlagen (maximal gewichtete Punktzahl: 25 Punkte) *** Gewichtete Gesamtsumme 100 Punkte
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl70
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDL54XM/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
NameVergabeportal (Cosinex)
URLhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDL54XM
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDL54XM
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge03/03/2025 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenSofern zulässig, werden Unterlagen nachgefordert. Ein Rechtsanspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadtbauamt Friedrichshafen
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtStadtbauamt Friedrichshafen
BeschaffungsdienstleisterAssmann Beraten + Planen GmbH
TED eSenderDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungStadtbauamt Friedrichshafen
Registrierungsnummert:075412030
PostanschriftCharlottenstraße 12
StadtFriedrichshafen
Postleitzahl88045
Land, Gliederung (NUTS)Bodenseekreis (DE147)
LandDeutschland
KontaktpersonAbteilung Tiefbau
E-Maila.burst@friedrichshafen.de
Telefon+49 7541203-4164
Fax+49 7541203-84164
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungAssmann Beraten + Planen GmbH
Registrierungsnummert:06997784570
PostanschriftFranklinstraße 46
StadtFrankfurt am Main
Postleitzahl60486
Land, Gliederung (NUTS)Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
LandDeutschland
E-Mailwettbewerb@assmann.info
Telefon+49 6997784570
Rollen dieser Organisation
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungVergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer08-A9866-40
PostanschriftDurlacher Allee 100
StadtKarlsruhe
Postleitzahl76137
Land, Gliederung (NUTS)Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon+49 721926-8730
Fax+49 721926-3985
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachungb9748568-9238-4932-b855-c0183c87d52b  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung28/01/2025 18:01:55 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung65485-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe21/2025
Datum der Veröffentlichung30/01/2025