Die Incidents werden durch die Verkehrsmeldungsdatenbank der VMZ in das Mobilitätsportal integriert. Die Umsetzung der Beschaffung setzt den Zugriff auf die bestehende Verkehrsmeldungsdatenbank der VMZ voraus. Ein Zugriff eines Externen auf die Verkehrsmeldungsdatenbank der VMZ für das Mobilitätsportal ist nicht möglich. Die Editierung der Meldungen in einem Drittsystem ist grundsätzlich möglich, würde allerdings zusätzliche Schnittstellen und Lizenzen erfordern. Die Verarbeitung und Editierung der Meldungen in einem Drittsystem würde zudem dazu führen, dass die Meldungen, die im Routing verwendet werden, von drei verschiedenen Systemen verarbeitet würden. Für die Integration der Meldungen zur grafischen Darstellung im Mobilitätsportal wären sogar vier Systeme beteiligt. Die Komplexität des Gesamtsystems würde sich erheblich erhöhen, die Fehleranfälligkeit steigen. Die Behebung und Ursachenfindung von Fehlern würde erheblichen Aufwand verursachen, da vier verschiedene Beteiligte einbezogen werden müssten. Ausfälle des Routings würden die Grundfunktionalität des Portals massiv einschränken. Insbesondere sind schnellere Verfügbarkeit und Einsatzfähigkeit des Systems sowie Systemsicherheit unter Ausschluss von Risikopotential, Vermeidung des Risikos von Fehlfunktionen anerkannte Gründe für eine wettbewerbseinschränkende Leistungsbestimmung. Bei dem Verkehrsmeldeclient der VMZ handelt es sich um eine Teilentwicklung einer gesamten Entwicklung dadurch ist eine konsistente Software gegeben und die Wahrscheinlichkeit der Fehleranfälligkeit sinkt weiter. Durch die Nutzung der bereits bestehenden Verkehrsmeldungsdatenbank ohne weitere neue Schnittstellen sowie ohne Einbeziehung weiterer Dritter werden die sachlichen und auftragsbezogenen Gründe erfüllt. Die Einfachheit des Systems, geringere Fehleranfälligkeit sowie die Einheitlichkeit der Datengrundlage sind mit der Beschaffung erfüllt.