1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Rottweil - Abteilung 4.1 Stadtplanung
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Flächenplanungsleistungen LGS-Kerngebiet in 78628 Rottweil
Beschreibung: Die Stadt Rottweil hat im Jahr 2018 den Zuschlag zur Durchführung der Landesgartenschau Baden-Württemberg 2028 im Rahmen des Landesprogramms "Natur in Stadt und Land" erhalten. Auf Basis einer Weiterentwicklung der Bewerbungsunterlagen wurden anschließend die Machbarkeiten geprüft und abgestimmt. Als Ergebnis dieses Prozesses wurde der "Rahmenplan Landes-gartenschau Rottweil 2028" erstellt und am 21.04.2021 durch den Gemeinderat der Stadt Rottweil verabschiedet. Zur Umsetzung des Rahmenplans und des sich aktuell in Bearbeitung befindlichen Entwurfes müssen große Teile des Kerngebietes der Landesgartenschau bauplanungsrechtlich abgesichert werden. Zu diesem Zweck vergibt die Stadt Rottweil Planungsleistungen nach dem HOAI-Leistungsbild Bebauungsplan. Hinzu kommen weitere Beauftragungen von Flächenplanungen, die gesondert nach dem sog. 20 %-Kontingent nicht europaweit ausgeschrieben werden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen des Leistungsbildes Bebauungsplan gemäß § 19 HOAI für die Flächenplanung der Landesgartenschau 2028 (nach aktuellem Stand 3 bis 4 Bebauungspläne) sowie Besondere und zusätzliche Leistungen im näher definierten Umfang. Beauftragt werden die Leistungsphasen 1 bis 3. Es findet eine gestufte Beauftragung statt. Es findet ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, europaweiten Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 74, 17 Abs. 2 VgV statt. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch in Textform unter Angabe der Person des Erklärenden, aber ohne elektronische Signatur, als pdf-Dokument mit den geforderten Unterlagen und Dokumenten auf der Vergabeplattform hochzuladen. Die Vergabestelle behält sich vor, zur näheren Überprüfung die Einreichung von Originalen zu verlangen. Auch nachgeforderte Unterlagen können nur über die Vergabeplattform eingereicht werden. Die Einreichung per E-Mail oder Post etc. führt dazu, dass diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden. Dies gilt auch für die gesamte weitere Kommunikation mit der Vergabestelle. Es werden nur die dem Angebotsvordruck beigefügten Formulare zur Verfügung gestellt (Teil E); weitere Formulare stellt die Vergabestelle nicht zur Verfügung. Im Teilnahmewettbewerb wird zunächst ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft. Angaben zum Ablauf des VgV-Verfahrens, auch des Teilnahmewettbewerbs, entnehmen Sie bitte auch Teil A. Verfahrensbedingungen. Die auf der Internetseite eingestellten weiteren Ausschreibungsunterlagen (Teil B. Leistungsbeschreibung samt Anlagen, Teil C. Vertragsentwurf, Teil D. Preisblatt und Teil E. Angebotsvordruck) sind vornehmlich für die zweite Stufe des Verfahrens, mithin die Angebots- und Verhandlungsphase, bestimmt. Diese Unterlagen haben für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb, in dem ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft wird noch keine inhaltliche Bedeutung. Den Bewerbern steht es selbstverständlich frei, sich über diese Unterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, schon jetzt weitere Informationen zu dem ausgeschriebenen Projekt einzuholen. Die Vergabestelle behält sich vor, den Zuschlag auf das erste Angebot zu erteilen.
Kennung des Verfahrens: 2477491d-8245-4ac2-b802-9bac020ebb5c
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Zentrale Elemente des Verfahrens: Das Ausschreibungsverfahren erfolgt zweistufig als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die Vergabestelle überprüft zunächst die Teilnahmeanträge auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit sowie auf vergaberechtliche Ausschlussgründe. Bei den nach dieser Prüfung verbleibenden Bewerbern wird in einem zweiten Schritt geprüft, ob sie die unter unten III.1 und III.2 geforderten Angaben und Mindeststandards (Mindestbedingungen) einhalten. Bewerber, die diese Anforderungen nicht erfüllen, scheiden aus. Das Büro FSP-Stadtplanung Fahle Stadtplaner Partnerschaft ist für das Verhandlungsverfahren gesetzt. Weist das Büro FSP-Stadtplanung Fahle Stadtplaner Partnerschaft im hiesigen Teilnahmewettbewerb seine Eignung nach, wird es in jedem Fall zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert. Unter den verbleibenden Bewerbern findet ein Losverfahren nach § 75 Abs. 6 VgV statt. Die Vergabestelle hat ausführlich geprüft, bis zu welchem Grad eine Ausdifferenzierung der Eignungsanforderungen möglich und sinnvoll ist. Im Ergebnis ist die Vergabestelle der Auffassung, dass eine weitere Differenzierung, etwa durch ein Punktesystem, bei dem hier anstehenden Projekt keine weiteren Erkenntnisse zur Eignung der Bewerber erbringen würde. Können mehr als vier Bewerber ihre Eignung nachweisen, findet unter den dann noch verbleibenden Bewerbern eine Auswahl durch Los statt.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Rottweil
Postleitzahl: 78628
Land, Gliederung (NUTS): Rottweil (DE135)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hauptort der Ausführung: Rottweil
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Bekanntmachungs-ID: CXP4YYC6TT6 Die Kommunikation erfolgt in allen Phasen des Vergabeverfahrens ausschließlich über die Vergabeplattform. Teilnahmeanträge, die postalisch oder per E-Mail eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt und vom Verfahren ausgeschlossen. Es werden keine Kosten für die Verfahrensteilnahme erstattet. Bitte stellen Sie Rückfragen möglichst frühzeitig über die Vergabeplattform.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Konkurs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vergleichsverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Betrugsbekämpfung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Flächenplanungsleistungen LGS-Kerngebiet in 78628 Rottweil
Beschreibung: Die Stadt Rottweil hat im Jahr 2018 den Zuschlag zur Durchführung der Landesgartenschau Baden-Württemberg 2028 im Rahmen des Landesprogramms "Natur in Stadt und Land" erhalten. Auf Basis einer Weiterentwicklung der Bewerbungsunterlagen wurden anschließend die Machbarkeiten geprüft und abgestimmt. Als Ergebnis dieses Prozesses wurde der "Rahmenplan Landes-gartenschau Rottweil 2028" erstellt und am 21.04.2021 durch den Gemeinderat der Stadt Rottweil verabschiedet. Zur Umsetzung des Rahmenplans und des sich aktuell in Bearbeitung befindlichen Entwurfes müssen große Teile des Kerngebietes der Landesgartenschau bauplanungsrechtlich abgesichert werden. Zu diesem Zweck vergibt die Stadt Rottweil Planungsleistungen nach dem HOAI-Leistungsbild Bebauungsplan. Hinzu kommen weitere Beauftragungen von Flächenplanungen, die gesondert nach dem sog. 20 %-Kontingent nicht europaweit ausgeschrieben werden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen des Leistungsbildes Bebauungsplan gemäß § 19 HOAI für die Flächenplanung der Landesgartenschau 2028 (nach aktuellem Stand 3 bis 4 Bebauungspläne) sowie Besondere und zusätzliche Leistungen im näher definierten Umfang. Beauftragt werden die Leistungsphasen 1 bis 3. Es findet eine gestufte Beauftragung statt. Es findet ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, europaweiten Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 74, 17 Abs. 2 VgV statt. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch in Textform unter Angabe der Person des Erklärenden, aber ohne elektronische Signatur, als pdf-Dokument mit den geforderten Unterlagen und Dokumenten auf der Vergabeplattform hochzuladen. Die Vergabestelle behält sich vor, zur näheren Überprüfung die Einreichung von Originalen zu verlangen. Auch nachgeforderte Unterlagen können nur über die Vergabeplattform eingereicht werden. Die Einreichung per E-Mail oder Post etc. führt dazu, dass diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden. Dies gilt auch für die gesamte weitere Kommunikation mit der Vergabestelle. Es werden nur die dem Angebotsvordruck beigefügten Formulare zur Verfügung gestellt (Teil E); weitere Formulare stellt die Vergabestelle nicht zur Verfügung. Im Teilnahmewettbewerb wird zunächst ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft. Angaben zum Ablauf des VgV-Verfahrens, auch des Teilnahmewettbewerbs, entnehmen Sie bitte auch Teil A. Verfahrensbedingungen. Die auf der Internetseite eingestellten weiteren Ausschreibungsunterlagen (Teil B. Leistungsbeschreibung samt Anlagen, Teil C. Vertragsentwurf, Teil D. Preisblatt und Teil E. Angebotsvordruck) sind vornehmlich für die zweite Stufe des Verfahrens, mithin die Angebots- und Verhandlungsphase, bestimmt. Diese Unterlagen haben für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb, in dem ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft wird noch keine inhaltliche Bedeutung. Den Bewerbern steht es selbstverständlich frei, sich über diese Unterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, schon jetzt weitere Informationen zu dem ausgeschriebenen Projekt einzuholen. Die Vergabestelle behält sich vor, den Zuschlag auf das erste Angebot zu erteilen.
Interne Kennung: #1
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Rottweil
Postleitzahl: 78628
Land, Gliederung (NUTS): Rottweil (DE135)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Hauptort der Ausführung: Rottweil
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Es findet eine gestufte Beauftragung statt. Einzelheiten hierzu ergeben sich aus den Beschaffungsunterlagen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium:
Art: Eignung zur Berufsausübung
Bezeichnung: Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen: a) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der aktuellen Fassung vorliegen. Die Eigenerklärungen sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und (im Falle einer Eignungsleihe) für die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen; b) ggf. (soweit beabsichtigt) Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben; c) ggf. (soweit eine Eignungsleihe beabsichtigt ist) Nachunternehmererklärung, aus der sich ergibt, dass der Nachunternehmer im Auftragsfall verbindlich für die Ausführung der Nachunternehmerleistung zur Verfügung steht; d) betrifft die Eignungsleihe die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, so muss der Nachunternehmer erklären, dass er im Umfang der Eignungsleihe für die Auftragsdurchführung haftet; e) Eigenerklärung Russland-Embargo f) Eigenerklärung zu Bieterinformationen Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Bitte berücksichtigen Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch für die Darlegung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Maßgabe von III.1.2, III.1.3 und III.2.2 gelten.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Höchstanzahl erfolgreicher Angebote: 4
Kriterium:
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es wird kein Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gefordert.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Höchstanzahl erfolgreicher Angebote: 4
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Vergabestelle fordert zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit a) Angaben zur grundsätzlichen personellen Ausstattung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft, insbesondere Angaben über die Zahl der beschäftigten Kräfte, gegliedert nach Berufsgruppen und zur Verfü-gung stehendem, qualifizierten Fachpersonal. b) die Vorlage einer Eigenerklärung mit inhaltlichen Erläuterungen zu Re-ferenzen für vergleichbare Projekte. Geforderte Mindeststandards: a) Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl in den letzten 3 Jahren von 20 sozial-versicherungspflichtig fest beschäftigten Mitarbeitern, ggf. inklusive Büroinhabern. Freie Mitarbeiter werden nicht berücksichtigt. Von diesen 20 Mitarbeitern müssen mindestens sechs Personen über einen berufsqualifizierten Hochschulabschluss in Stadtplanung verfü-gen und konkret in diesem Bereich tätig sein. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die geforderte Mit-arbeiterzahl haben. Eine Addition ist nicht möglich. b) Die Vergabestelle fordert den Nachweis von erbrachten Referenzen mit folgenden Eigenschaften: - Mindestens ein Projekt, in dem die Planung von Gewässern 1. Ord-nung berücksichtigt werden musste. Die Erstellung eines Flächen-nutzungsplans reicht zum Nachweis der geforderten Referenz nicht aus. - Mindestens ein Projekt über Leistungen einer Umweltprüfung im Sinne von § 1 Abs. 6., Nr.7 und § 1a BauGB sowie der Anlage 1. - Mindestens ein Projekt, bei dem artenschutzrechtliche Bestimmun-gen nach § 44 BNatschG berücksichtigt werden mussten. - Mindestens ein Projekt, bei dem ein Bebauungsplan oder mehrere Bebauungspläne für eine Gartenschau (Bundesgartenschau, Interna-tionale Gartenbauausstellung, Landesgartenschau, Gartenschau) er-arbeitet wurden. Für alle Referenzen gilt: - Die Projekte müssen alle Leistungsphasen der HOAI-Leistungsbilder nach § 19 HOAI umfassen. - Alle Projekte müssen nach dem 01.10.2013 begonnen haben. Ausgenommen hiervon sind Projekte für Gartenschauen. Diese müssen nach dem 01.10.2003 begonnen haben. - Ist der Nachweis eines Bebauungsplans gefordert, muss mindes-tens die Leistungsphase 2 begonnen sein. - Im Übrigen ist keine vollständige Fertigstellung der Leistungen gefordert. - Es ist möglich, dass ein Projekt mehrere der o.g. Referenzanforde-rungen erfüllt. Maßgeblich ist allein, dass alle nachfolgenden Kri-terien inhaltlich erfüllt sind. - Bei Bewerbergemeinschaften und/oder beim Einsatz von Nachun-ternehmern können die geforderten Referenzen insgesamt, also durch Addition der Projekte, nachgewiesen werden
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Höchstanzahl erfolgreicher Angebote: 4
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 27/11/2023 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 4 $name_timeperiod.MONTHS_PLURAL_deu
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Spätester Eingang nachgeforderter Unterlagen: 05.12.2023
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin — Beschreibung: Die Öffnung der ersten Angebote wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen, auch die Öffnung der Teilnahmeanträge.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags ergeben sich insbesondere aus der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen (Teil B) und dem Entwurf des Vertrages (Teil C).
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg
Informationen über die Überprüfungsfristen: Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auch nur auf Antrag einleitet und ein Antrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit (1.) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages anerkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, (2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, (3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, (4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Rottweil - Abteilung 4.1 Stadtplanung
TED eSender: Beschaffungsamt des BMI
8. Organisationen
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Beschaffungsamt des BMI
Registrierungsnummer: 994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Rottweil - Abteilung 4.1 Stadtplanung
Registrierungsnummer: 08325049-A9135-64
Postanschrift: Bruderschaftsgasse 4
Stadt: Rottweil
Postleitzahl: 78628
Land, Gliederung (NUTS): Rottweil (DE135)
Land: Deutschland
Telefon: +49 741494-392
Fax: +49 741494-5392
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721926-3985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 5f2b0045-3235-4d08-acee-be8f3f603bb7 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 26/10/2023 11:33:41 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 658034-2023
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 208/2023
Datum der Veröffentlichung: 27/10/2023