661457-2022 - ErgebnisDeutschland-München: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
OJ S 229/2022 28/11/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge – Sektoren
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: SWM Services GmbH
Postanschrift: Emmy-Noether-Straße 2
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80287
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): EL-BI-HB, Katrin Marr
E-Mail: Marr.Katrin@swm.de
Telefon: +49 892361-4802
Fax: +49 892361-704802
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.swm.de
I.6.
Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Neubau eines Geothermieheizwerkes am Michaelibad (München), Tragwerksplanung Baugrube und Gebäude
Referenznummer der Bekanntmachung: SV-CMÜ-220426-001
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Tragwerksplanung Baugrube und Gebäude
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Neubau eines Geothermieheizwerkes am Michaelibad (München)
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Leistungen der Tragwerksplanung für den Neubau eines Gebäudes für ein Geothermie-Heizwerk, im folgenden Wärmestationsgebäude genannt, sowie des dazugehörigen Baugrubenverbaus. Standort: Michaelibad, Heinrich-Wieland-Straße 24, 81735 München. Das Wärmestationsgebäude beinhaltet die gesamte Anlagentechnik des Heizwerks. Dies umfasst u.a. die Anlagentechnik zur Erzeugung von Fernwärme basierend auf 8 tiefengeothermischen Bohrungen und die Anlagentechnik eines Großwärmepumpensystems.
Eine durchgeführte Konzeptstudie kam zu folgenden vorläufigen Gebäudedimensionen: Länge ca. 50,5 m, Breite ca. 37,0 m, Gesamthöhe 27,4 m, Baugrubentiefe 16,4 m. Ein Großteil des Gebäudekörpers wird sich voraussichtlich Unterflur in Bereichen von drückendem Grundwasser befinden.
Die Größe, Form und Aufteilung des Gebäudes ergeben sich aus den Ergebnissen der Fachplanung (insbesondere Anlagentechnik), sowie aus den zu berücksichtigenden baurechtlichen Vorgaben, beispielsweise hinsichtlich Architektur sowie Immissionswerte und folgen dem „form follows function“-Ansatz.
Das Gebäude berücksichtigt den Platzbedarf für die umfangreiche Anlagentechnik sowie die dazugehörige Elektro- und Leittechnik, sodass mit vielen Durchdringungen und einer Vielzahl von technischen Komponenten, auch im Außenbereich, wie z.B. einer Photovoltaikanlage, sowie deren entsprechenden Lasten zu rechnen ist.
Bereiche im und am Gebäude bedürfen einer Ex-Schutz-fähigen Ausbildung, sodass zur besseren Handhabung dieses Explosionsschutzes teilweise verfahrenstechnischen Komponenten in nach außen offenen Räumen und/oder Dachbereich platziert werden.
Für die Gebäudeerrichtung sowie für BE-/Lager-/Aufstellflächen stehen nur sehr begrenzt Flächen zur Verfügung.
Die Tragwerksplanung arbeitet eng mit dem Objektplaner Gebäude sowie dem Objektplaner Baugrubenverbau sowie weiteren Fachplanern zusammen. Es fallen u.a. in Leistungsphase 8 Besondere Leistungen an.
Kosten Baukonstruktion (Gebäude): 16.200.000 €
Kosten Baukonstruktion (Baugrube): 3.800.000 €
Kosten TGA Gebäude (vertraglich pauschaliert): 3.000.000 €
Kosten TGA Baugrube (vertraglich pauschaliert): 50.000 €
Die Kosten für die Anlagen-/Maschinen-/Verfahrenstechnik ist nicht anrechenbar. Die Kosten für die Technischen Anlagen (des Gebäudes und der Baugrube) werden aufgrund ihrer überdurchschnittlichen Hochwertigkeit durch den Auftraggeber vertraglich pauschal fixiert. Aus einer Reduzierung/Erhöhung der Kosten für TA findet somit keine Honorarreduzierung/-mehrung statt. Es bleibt dem Bewerber/Bieter offen dies bei seinen Zu-/Abschlägen des späteren Honorarangebots zu berücksichtigen.
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Leistungen in folgenden Planungsstufen: Planungsstufe I: Lph 1 bis 2; Planungsstufe II: Lph 3 bis 4 (optional); Planungsstufe III: Lph 5 bis 6 (optional); Planungsstufe IV: Lph 7 bis 8 (optional)
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 084-228192
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer regelmäßigen nichtverbindlichen Bekanntmachung

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 4500258194
Bezeichnung des Auftrags:
Neubau eines Geothermieheizwerkes am Michaelibad (München), Tragwerksplanung Baugrube und Gebäude
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
05/10/2022
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: m4 Ingenieure GmbH
Postanschrift: Augustenstraße 10
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80333
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
V.2.6.
Für Gelegenheitskäufe gezahlter Preis

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Die Einreichung der Teilnahmeanträge sowie der späteren Angebote erfolgt elektronisch in Textform über das Lieferantenportal der SWM. Schriftliche Teilnahmeanträge und Angebote sind ausgeschlossen. Für das Vergabeverfahren werden die Vergabeunterlagen unter der in Ziffer I.3 genannten URL zum freien Download zur Verfügung gestellt. Der freie Download dient jedoch nur einer ersten Ansicht der Vergabeunterlagen. Voraussetzung für die elektronische Einreichung der Teilnahmeanträge ist eine Freischaltung der Vergabeunterlagen im Lieferantenportal. Diese ist mit Angabe der Referenznummer gemäß Ziffer II.1.1 nach einem System-Login über das Portal anzufordern. Erst nach Freischaltung werden teilnehmende Unternehmen während der Teilnahmefrist auch über etwaige Änderungen an den Vergabeunterlagen oder Antworten auf Bewerberfragen aktiv durch den Auftraggeber informiert. Für einen System-Login ist gegebenenfalls eine Erstregistrierung unter der in Ziffer I.3 genannten URL zum Erhalt eines passwortgeschützten Zugangs erforderlich.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt über eine Prüfung und Bewertung der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise im Bezug zu den in Ziffer III.1 angegebenen Teilnahmebedingungen. Unbeschadet der Regelungen zu den vergaberechtlichen Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB ist Voraussetzung für die Berücksichtigung eines Teilnahmeantrages dessen fristgerechte Einreichung, dessen Vollständigkeit sowie der Nachweis einer ausreichenden Fachkunde und Leistungsfähigkeit (grundsätzliche Eignung) für eine vertragsgerechte Leistungserbringung.
Der Auftraggeber behält sich im Rahmen des Verhandlungsverfahrens das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung (elektronisch oder per Fax) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass der Antragsteller die geltend gemachten Vergabeverstöße, soweit diese vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt wurden, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, soweit die Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe, gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 3 GWB).
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
23/11/2022