668144-2021 - ErgebnisDeutschland-Ampfing: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
OJ S 251/2021 27/12/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Pfarrkirchenstiftung St. Mariä Himmelfahrt Rattenkirchen
Postanschrift: St.-Martin-Str. 7
Ort: Ampfing
NUTS-Code: DE21G Mühldorf a. Inn
Postleitzahl: 84539
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Erzbischöfliches Ordinariat München - Abteilung 7.2. - Vergabestelle Bau
E-Mail: pv-ampfing@ebmuc.de
Telefon: +49 863698-220
Fax: +49 8636982-220
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.erzbistum-muenchen.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kirchenstiftung
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Beschaffung von Objektplanungsleistungen (Freianlagen) - LPH 4 bis 9 - für den Neubau des Kindergartens St. Anna in Rattenkirchen
Referenznummer der Bekanntmachung: EOM_Rattenkirchen_Kindergarten_Freianlagen_SUB-129589
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Objektplanungsleistungen (Freianlagen) - LPH 4 bis 9 - für den Neubau des Kindergartens St. Anna in Rattenkirchen
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 46 310,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21G Mühldorf a. Inn
Hauptort der Ausführung: Pfarrkirchenstiftung St. Mariä Himmelfahrt Rattenkirchen St.-Martin-Str. 7 84539 Ampfing
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Auf der Flurnummer 12/4 der Gemarkung Rattenkirchen, Klebinger Strasse 7, sollte der Neubau einer 2-gruppigen Kindertagesstätte (1 Kinderkrippe + 1 Kindergarten-gruppen) errichtet und im Bestand ein bestehendes Gebäude abgerissen werden. Die LPH 3 wurde zum damaligen Planungsstand mit der Kostenberechnung im Februar 2021 abgeschlossen. Die Gemeinde Rattenkirchen hat einen Antrag auf Erweiterung der Kindertagesstäte um einen zusätzlichen Anbau für eine zweite Kindergartengruppe am 26.02.2021 gestellt. Daraufhin wurde eine Projekterweiterung festgestellt. Durch die wesentliche Projektänderung mit Überschreitung der Projektkosten ist eine Neuausschreibung der Planungsleistungen erforderlich.
Die LPH 3 mit der Planung für eine 2-gruppige Kindertagesstätte wurde von allen beteiligten Fachplanern zum Februar 2021 abgeschlossen. Die Erstellung eines Brandschutzkonzepts ist zur LPH 4 vorgesehen. Mit Antrag der Gemeinde Rattenkirchen ist eine bauliche Erweiterung um eine 2. Kindergartengruppe für die Kindertagesstätte mit allen Fachdisziplinen zu planen und die Kostenberechnung zu aktualisieren. Als nächstes Projektziel ist die Vorbereitung und Abgabe der Bauantragsunterlagen (LPH 4) sowie anschließend die Ausführungsplanung (LPH 5) durchzuführen.
Der heutige Freibereich der Kita wird zum überwiegenden Anteil zur Freifläche des Pfarrhauses bzw. durch den Neubau überbaut. Die vorhandenen Spielgeräte sollen - sofern nach dem Ausbau ein Wiedereinbau möglich ist - in der neuen Kindertagesstätte wiederverwendet werden. Der Neubau soll auch für Veranstaltungen genutzt werden soll und als Ganzes frei zugänglich sein. Im Bereich der Kita als auch der Krippe wird vor der Südfassade eine barrierefreie Terrasse angelegt. Diese bietet eine Erweiterung der Nutzung für die Kinder dar. Die Zaunführung zur Trennung der Kita von der Krippe ist so gewählt, dass der Hof nur von der Kita aus zugänglich ist, ansonsten trennt der Zaun die Grünflächen voneinander ab. Auf den Rasenflächen werden die Spielgeräte angeordnet. An der südlichen Grundstücksgrenze werden Bäume und Sträucher gepflanzt. Bei der Dimensionierung der Freifläche wurde die Erweiterung der Kita bereits berücksichtigt.
Die Erweiterung um eine 3. Gruppe ist in Abstimmung mit der Objektplanung und den Fachplanern durchzuführen.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Objektplanungsleistungen (Freianlagen) im Sinne von Teil 3, Abschnitt 2 HOAI - LPH 4 bis 9 - für den Neubau des Kindergartens St. Anna in Rattenkirchen, einschließlich eines Teils der Leistungen der LPH 3, vergütet mit 5 % anstatt 16 % gemäß § 39 Abs. 3 Nr. 3 HOAI.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektteam / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Umsetzungskonzept / Gewichtung: 60
Kostenkriterium - Name: Kalkulatorisches Honorar gemäß Leistungs- und Vergütungskatalog / Gewichtung: 100
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Architektenleistungen werden nach Grundleistungen, nach fest definierten Besonderen Leistungen und nach optionalen Besonderen Leistungen beauftragt.
Besondere Leistungen im Sinne der HOAI werden entsprechend des Vertragsentwurfs im Wesentlichen pauschal vergütet.
Soweit weitere Besondere Leistungen anfallen, werden diese nach Aufwand vergütet:
- Auftragnehmer: 85,- EUR (netto)
- Mitarbeiter (Ingenieur): 68,- EUR (netto)
- Sonst. Mitarbeiter: 50,- EUR (netto)
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes VerfahrenBeschleunigtes VerfahrenBegründung:
Die Leistungen des Objektplaners (Freianlagen) - LPH 4 bis 9 - werden dringend benötigt.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 167-437988
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: HV 129589
Bezeichnung des Auftrags:
Beschaffung von Objektplanungsleistungen (Freianlagen) - LPH 4 bis 9 - für den Neubau des Kindergartens St. Anna in Rattenkirchen
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
12/11/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: SZplan stoesser zeller GbR
Postanschrift: Schopenhauerstr. 71
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80807
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 46 310,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9PRK6K
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
Internet-Adresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/index.html
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die Vergabeplattform) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
22/12/2021