Zusätzliche Angaben
Fortsetzung zu II.2.14):
Beispielweise: Das eMP Tool für die elektronische Übermittlung des Medikamentenplans an die Telematik Infrastruktur kommuniziert ausschließlich mit AiD Klinik (Arzneimittel-Katalog mit AMTS Prüfung) und/oder künftig mit dem Tool "Smart Medication" von der Fa. Cerner.
Dabei soll das Gesamtsystem durch funktionale Erweiterungen zum bestehenden KIS eine integrative Lösung mit den genannten Systemen bilden, die folgende übergeordnete Aufgaben abdeckt:
-Medizinisch / pflegerische Dokumentation inkl. den Untersuchungs- und Behandlungsbereichen
-Elektronische Patientenakte
-Kommunikation über alle medizinischen und administrativen Bereiche mit Patientenbezug (Stationskommunikation etc.)
-Terminkoordination / -planung für die Patienten
-Patientenbezogene Leistungserfassung
-Leistungserfassung und -abrechnung ambulant
-Integration von bestehenden und zukünftigen Subsystemen
Die Mindestanforderungen an die Lösung lauten dabei:
-Gesamtlösung ohne Absprünge in Drittsysteme / -lösungen
-vollständig in das KIS i.s.h.med von Cerner integrierbar
-bidirektionale Schnittstelle zu IS-H/i.s.h.med (mit näher bestimmten Leistungsmerkmalen, die sich aus den nachfolgenden Anforderungen ergeben)
-Einheitlichkeit Benutzeroberfläche im Verhältnis zum KIS und den anderen bei der Antragsgegnerin eingesetzten Applikationen
-Verbesserung Behandlungsqualität
-Vermeidung von Mehrfachdokumentationen
-Gewährleistung Vollständigkeit der Dokumentation
-Verringerung manueller Dokumentationsaufwand
-Verringerung / Ausschluss Diktatfehler
-Beschleunigung Dokumentenerstellung unabhängig von der Personalressource
-Medienbrüche im Sinne der Patientensicherheit sektorenübergreifend vermeiden
-Realisierung eines schnellen Informationsaustausch auf Basis anerkannter internationaler Standards
-Optimierung von Patienten- und Medikationssicherheit
-Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit
-Verbesserung der Leistungs-, Kommunikations- und Abstimmungsprozesse zwischen den krankenhausinternen Akteuren sowie den externen Stakeholdern
-Optimierung der Leistungsabrechnung und Leistungserfassung
-Verbesserung der Kommunikation mit dem stationären und ambulanten Bereich
-Effizienzsteigerung der Medikationsbestellprozeduren
-Erhöhung der Verfügbarkeit der Pflege- und Behandlungsdokumentation zur Entlastung des Pflegepersonals in der Pflegeplanung und -Dokumentation erhöhen; dabei müssen die Standards LEP und ePA-AC enthalten sein;
-Begünstigung der Interoperabilität und Erhöhung der Kontinuität der Daten, so dass eine hohe Behandlungsqualität durchgehend auch über die Behandlung im Krankenhaus hinaus sichergestellt werden kann;
-Umsetzung eines closed-loop-medication-Managementsystems
-über eine flexible und zielgruppenorientierte Benutzeroberfläche verfügen; dabei ist insbesondere auch wichtig, dass ausschließlich hausweit einheitliche Befehle, Symbole, Abläufe, Abkürzungen und Farbgebungen eingesetzt werden.
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-über eine Schnittstelle zum hausinternen Fehlermeldesystem verfügen und ortsunabhängig im Krankenhaus verfügbar
-den Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) bzw. den elektronischen Medikationsplan (eMP) umsetzen
-Muss-Kriterien KHZG
-Best Practice Ansatz unter Berücksichtigung Begleitung des umfangreichen Change-Prozesses und damit verbundenen klinischen wie digitalen Transformation
-sofort verfügbare und funktionsfähige Lösung
-Zukunftsfähigkeit
-keine Doppeldokumentation