Da es sich in diesem Nachtrag bei einer Vielzahl der LV-Positionen um Standzeitverlängerung der bereits durch die beauftragte Firma ausgeführten (Miet-)Leistungen handelt, ist es nicht sinnvoll diese Leistungen durch ein anderes Gewerk ausführen zu lassen.
Bei einer Neuausschreibung würden erhebliche Planungskosten und Zeitverzüge entstehen. Allein eine Neuausschreibung würde einen weiteren mind. zwei monatigen Zeitverzug bedeu-ten. Bei monatlichen Verzugskosten von 110 T€ würde dies mind. 220 T€ Kostenerhöhung bedeuten. Des Weiteren würden Kosten für die Montage und Aufbaupositionen, sowie Werk- und Montageplanung als auch Kosten für die Standsicherheitsnachweise zusätzlich und er-neut anfallen. Neben dem Zeitverlust für die Neuausschreibung entsteht zusätzlich ein zeitli-cher Verzug durch den Abbau und den erneuten Aufbau der Gerüste/des Aufzuges von mind. 2-4 Wochen. In dieser Zeit müssten alle am Standort tätigen Gewerke ruhen. Die erzwungene Unterbrechung könnte auch zu Mehrkosten bei diesen Gewerken führen, die Koordinierung der Arbeiten würde erschwert. Aufgrund der anhaltenden Materialpreissteigerungen und teilweise andauernden Liefereng-pässe ist davon auszugehen, dass die Angebotspreise bei einer Neuausschreibung weit höher ausfallen.