5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71353200 Vermessungsdienste, 71353000 Oberirdische Vermessung, 71322200 Planung von Rohrleitungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Saarpfalz-Kreis (DEC05)
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium:
Art: Eignung zur Berufsausübung
Bezeichnung: Berufsbezeichnung "Ingenieur" (Mindestbedingung)
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" (gem. § 75 Abs. 1 VgV). Nachweis erfolgt über die Mitgliedschaft in der entsprechenden Kammer oder über vergleichbaren Nachweis (bspw. Kopie Urkunde). Erforderlich ist, dass nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht die Berechtigung besteht, die Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Hinweis: Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Betriebsangehörigen benennen, der die oben genannte Berufsqualifikation erfüllt.
Kriterium:
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Versicherung (Mindestbedingung)
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestes 5 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden und, dass die Deckungssummen im Auftragsfall exklusiv für die Laufzeit des Auftrags zur Verfügung stehen (projektbezogene Deckung). Maximierung im Schadenfall mindestens zweifach. oder Eigenerklärung, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird und der Abschluss vor Zuschlagserteilung nachgewiesen wird, bei der die Deckungssummen im Auftragsfall exklusiv für die Laufzeit des Auftrags zur Verfügung stehen (projektbezogene Deckung). Maximierung im Schadenfall mindestens zweifach. UND Eigenerklärung, dass spätestens mit Abgabe des Erstangebots hierüber der Nachweis (gem. § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV) erbracht wird oder ein dementsprechendes Bestätigungsschreiben der Versicherung für den Auftragsfall vorgelegt wird. Ein entsprechender Nachweis oder ein Bestätigungsschreiben der Versicherung können auch bereits mit Teilnahmeantrag vorgelegt werden.
Kriterium:
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Umsatz (Mindestbedingung)
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz (netto( im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den Jahren 2020 bis 2022. In den Jahren 2020 bis 2022 muss jährlich mindestens ein Umsatz (netto( in Höhe von 400.000 EUR nachgewiesen werden. Bei Bewerbergemeinschaften und im Falle einer Eignungsleihe werden die Umsätze pro Jahr addiert.
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Referenzprojekte (Mindestbedingungen)
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzprojekt 1: Planung einer Gashochdruckleitung (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften durch mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die Leistungsphasen 2 - 6 HOAI für den Neubau mindestens einer planfeststellungspflichtigen Gashochdruckleitung vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 4 HOAI bis zu 10 Jahre zurückliegt. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Planung einer Gashochdruckleitung (Neubau) - Vollständig erbrachte Planungsleistungen, mindestens Lph. 2 - 6 HOAI für die Objekt- und Fachplanung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Planungsgegenstand: Neubau einer Gashochdruckleitung (mind. DN 300, im Anwendungsbereich des EnWG, der GasHDrLtgV und des DVGW-Regelwerks oder im Anwendungsbereich vergleichbarer Rechtsverordnungen und Vorschriften in einem EU-Mitgliedsstaat, mind. > DP 16) mit mindestens einer Molchschleuse - Mindestlänge der Gashochdruckleitung: 5 km Referenzprojekt 2: Planfeststellungverfahren für eine Linienbauwerk im Leitungsbereich (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften durch mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die Leistungsphasen 2 - 4 HOAI für den Neubau mindestens ein planfeststellungspflichtigen Linienbauwerks vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 6 HOAI bis zu 10 Jahre zurückliegt. Maßgebend hierfür ist das Datum der Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Planung eines Linienbauwerks im Leitungsbereich mit Erstellung der Planfeststellungsunterlagen und Begleitung des Planfeststellungsverfahrens - vollständig erbrachte Planungsleistungen, mindestens Lph. 2 - 4 HOAI für die Objekt- und Fachplanung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses auf Grundlage der vom Bewerber / der Bewerbergemeinschaft erstellten Planfeststellungsunterlagen: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Planungsgegenstand: Neubau eines Linienbauwerks im Leitungsbereich Referenzprojekt 3: Planung einer HDD-Bohrung für eine Stahlrohrleitung (min. DN 300) (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften durch mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die Leistungsphasen 2 - 6 HOAI für mindestens eine HDD-Bohrung vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 6 HOAI bis zu 10 Jahre zurückliegt. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Planung einer HDD-Bohrung für eine Stahlrohrleitung - Vollständig erbrachte Planungsleistungen, mindestens Lph. 2 - 6 HOAI für die Objekt- und Fachplanung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Planungsgegenstand: Verlegung einer Stahlrohrleitung in geschlossener Bauweise mittels des Spülbohrverfahrens ("HDD-Verfahren") für ein Stahlrohr mit mind. DN 300. - Mindestlänge der HDD-Bohrung: 300 m Referenzprojekt 4: Planung einer Gasdruckregel- und -messanlage (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften durch mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die Leistungsphasen 2 - 6 HOAI für eine Gasdruckregel- und -messanlage vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 6 HOAI bis zu 10 Jahre zurückliegt. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Planung einer Gasdruckregel- und -messanlage (Neubau) für eine Gashochdruckleitung - Vollständig erbrachte Planungsleistungen, mindestens Lph. 2 - 6 HOAI für die Objekt- und Fachplanung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Planungsgegenstand: Neubau einer Gasdruckregel- und -messanlage für Eingangsdrücke > 16 bar im Anwendungsbereich der GasHDrLtgV oder vergleichbarer Rechtsverordnungen und Vorschriften in einem anderen EU-Mitgliedsstaat Referenzprojekt 5: Vermessung (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die topographische Geländeaufnahme für mindestens ein Linienbauwerk im Leitungsbereich vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der erfolgreiche Abschluss der Bearbeitung bis zu 10 Jahre zurückliegt. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Vermessungsleistungen (topographische Geländeaufnahme) für ein Linienbauwerk im Leitungsbereich - Vollständig erbrachte Leistung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Mindestlänge des Linienbauwerks im Leitungsbau: 5 km Diese Mindestbedingungen können in vier verschiedenen Projekten oder auch in drei, zwei oder nur einem Referenzprojekt nachgewiesen werden.
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Berufserfahrung Mitarbeiter- und Referenzprojekte (Auswahlkriterien)
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Verhandlungsverfahren werden maximal drei Bewerber /Bewerbergemeinschaften zugelassen. Gibt es nur drei oder weniger Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und bei denen ein formell ordnungsgemäßer und den Mindestbedingungen entsprechender Teilnahmeantrag vorliegt, werden nur diese zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren zugelassen. Sollten die genannten Voraussetzungen bei mehr als drei Bewerbern/Bewerbergemeinschaften vorliegen, werden die drei Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Verhandlungsverfahren zugelassen, die die höchste Punktzahl gemäß den nachfolgenden und in der Teilnehmerinformation im Detail beschriebenen Auswahlkriterien des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft erzielen. Insgesamt können hierbei bis zu 150 Punkte in den Kriterien "Berufserfahrung Mitarbeiter" (30 Punkte) und "Referenzprojekte" (40 Punkte je Referenzprojekt, insgesamt 120 Punkte für drei Referenzprojekte) erzielt werden. Bei Punktegleichstand zwischen dem auf dem 3. Rang liegenden Bewerber/Bewerbergemeinschaft und dem auf dem 4. Rang und nachfolgenden Rängen liegenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften werden zusätzlich zu den auf den Rängen 1 bis 3 liegenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften alle Bewerber/Bewerbergemeinschaften zugelassen, die dieselbe Punktzahl haben wie der/die auf dem 3. Rang liegende Bewerber/Bewerbergemeinschaft. Für die Wertung der Auswahlkriterien (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) sind durch jeden Bewerber / jede Bewerbergemeinschaft Angaben zu Anzahl und Berufserfahrung der in der Trassierung und Planung vergleichbarer Projekte tätigen Mitarbeiter zu machen sowie drei Referenzprojekte in der "Eigenerklärung zur Eignung" anzugeben, bei denen Planungsleistungen für den Neubau von Gashochdruckleitungen erbracht wurden. Die Referenzprojekte, die zum Nachweis der Mindestbedingungen angegeben werden, können auch bei den Auswahlkriterien angegeben werden. "Berufserfahrung Mitarbeiter" Vom Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ist die Anzahl der qualifizierten Mitarbeiter nach Berufserfahrung in Jahren anzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der jeweiligen Mitarbeiterzahl der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft anzugeben. Bei Nachunternehmern im Falle der Eignungsleihe für den Leistungsbereich Trassierung und Planung sind deren jeweiligen Mitarbeiterzahlen ebenfalls zu berücksichtigen Es dürfen in der jeweils angegebenen Anzahl nur Mitarbeiter berücksichtigt werden, für die die Berufserfahrung nach Jahren in mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Trassierungs- und Planungsleistungen zutrifft. - In der Kategorie "A) Berufserfahrung: über 10 Jahre" werden für 0 Mitarbeiter 0 Punkte vergeben, für 1 - 2 Mitarbeiter 5 Punkte und für 3 und mehr Mitarbeiter 10 Punkte - In der Kategorie "B) Berufserfahrung: über 5 Jahre" werden für 0 Mitarbeiter 0 Punkte vergeben, für 1 - 3 Mitarbeiter 5 Punkte und für 4 und mehr Mitarbeiter 10 Punkte - In der Kategorie "C) Berufserfahrung: min. 3 Jahre" werden für 0 Mitarbeiter 0 Punkte vergeben, für 1 - 4 Mitarbeiter 5 Punkte und für 5 und mehr Mitarbeiter 10 Punkte Mitarbeiter werden dabei in jeder Kategorie gezählt, für die die Berufserfahrung nach Jahren der Tätigkeit in mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Trassierungs- und Planungsleistungen zutrifft. Insgesamt können für das Kriterium Berufserfahrung 30 Punkte erzielt werden. "Referenzprojekte" Es werden nur Referenzprojekte gewertet, bei denen mindestens die Erbringung der Lph. 2 bis 4 für den Neubau einer Gashochdruckleitung (Anwendungsbereich EnWG, GasHDrLtgV und des DVGW-Regelwerks oder im Anwendungsbereich vergleichbarer Rechtsverordnungen und Vorschriften in einem EU-Mitgliedsstaat) innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge erbracht wurden und für die ein Planfeststellungsverfahren oder ein vergleichbares öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren in einem anderen EU-Mitgliedsstaat durchgeführt wurde. Es werden auch Projekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 4 bis zu 10 Jahre zurückliegt. Maßgebend hierfür ist, das Datum der Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses oder der vergleichbar öffentlich-rechtlichen Genehmigung in einem anderen EU-Mitgliedsstaat im Zeitraum 01.01.2023 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge. Punkte können nach Maßgabe der Matrix in der Teilnehmerinformation erzielt werden (max. 40 Punkte je Referenzprojekt, max. 120 Punkte für bis zu drei mögliche Referenzprojekte des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft) für öffentliche Auftraggeber, Rohrdurchmesser, Leitungslänge, Sonderbauwerke (Dükerbauwerk, Rohrpressung, Bahnkreuzung, Molchschleuse, HDD-Bohrungen, Verlegung in Hanglage), Ausstattung und Ausrüstung (KKS, GDRMA, Armaturen), erbrachte Leistungsbilder (Trassierung, Objekt- und Fachplanung, Vermessungsleistungen, Generalplaner), Aktualität und zusätzlich erbrachte Leistungsphasen HOAI für mindestens ein Leistungsbild.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 150,00
Kriterium:
Art: Sonstiges
Bezeichnung: Ausschlussgründe (Bedingungen für den Auftrag)
Beschreibung des Eignungskriteriums: Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben: - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen. - Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). - Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB bestätigt wurde. - Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). - Angaben zur Liquidation und Einstellung der Tätigkeit i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB. - Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB) - Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). - Eigenerklärung, dass kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann (§ 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB). - Eigenerklärung, dass keine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann (§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB). - Eigenerklärung, dass das Unternehmen keine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat (§ 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB). - Eigenerklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien keine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln (§ 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB). - Eigenerklärung, dass das Unternehmen - nicht versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, - nicht versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder - nicht fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln (§ 124 Abs. 1 Nr. 9 GWB). - Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegt.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Kriterium 1: Trassierung und Planung einschl. Technische Ausrüstung / Stationen Kriterium 2: Vermessung Kriterium 3: Zeithonorare Punktevergabe gemäß den in der Teilnehmerinformation angegebenen Kriterien.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 35
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualifikation
Beschreibung: Kriterium 4: Qualifikation und Erfahrung Planungsleiter Punktevergabe für Qualifikation und Berufserfahrung der benannten Planungsleiter gem. den in der Teilnehmerinformation angegebenen Kriterien.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 12
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektreferenzen
Beschreibung: Kriterium 5: Referenzprojekte der Planungsleiter 5.1 Leiter Trassierung und Planung 5.2 Leiter Vermessungsleistungen 5.3 Leiter Technische Ausrüstung / Stationen Punktevergabe für Referenzprojekte der Planungsleiter gem. den in der Teilnehmerinformation angegebenen Kriterien.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Bearbeitungskonzepte
Beschreibung: Kriterium 6: Planungskonzept Kriterium 7: Terminkonzept Planung Punktevergabe für Planungs- und Terminkonzepte gem. den in der Teilnehmerinformation angegebenen Kriterien.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 23
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5% des Nettoauftragswertes, Mängelanspruchsbürgschaft in Höhe von 5% des Nettoauftragswertes. Der Bürge übernimmt für den Auftragnehmer unter Verzicht auf die Einrede der Vorausklage (§ 771 BGB) die selbstschuldnerische Bürgschaft nach deutschem Recht für sämtliche Ansprüche gegenüber dem Auftragnehmer aus Ansprüchen auf Mängelbeseitigung einschließlich Schadensersatz, Ansprüchen wegen Hinzuziehung von Sachverständigen und/oder Rechtsanwälten sowie auf Ersatz von Verfahrenskosten. Weiterhin erstreckt sich die Bürgschaft auf die Rückzahlung von Überzahlungen einschließlich der Zinsen, soweit der Auftragnehmer die Ursache der Überzahlung zu vertreten hat. Die Bürgschaft ist unbefristet; sie erlischt mit Rückgabe dieser Bürgschaftsurkunde. Gerichtsstand ist der Sitz des Auftraggebers
Frist für den Eingang der Angebote: 04/12/2023 16:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die eingegangenen Unterlagen werden nach der Öffnung zunächst auf die Einhaltung der formellen Anforderungen geprüft. Dabei sind die formelle sowie die fachliche Richtigkeit der Unterlagen zu prüfen. Die Prüfung dient der Vorbereitung der Wertung und ist notwendige Voraussetzung für eine mögliche Nachforderung von Unterlagen durch den Auftraggeber. Bei fehlerhaften Teilnahmeanträgen behält sich die Vergabestelle vor, von § 56 Abs. 2 VgV Gebrauch zu machen. Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass die Vergabestelle hiervon Gebrauch macht.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Ort des Eröffnungstermins: Die Abgabe erfolgt elektronisch in Textform nach §126b BGB, eine eigenhändige Unterschrift ist nicht erforderlich. Anschrift des Bewerbers / des Bieters müssen im Teilnahmeantrag sowie im Angebotsschreiben eindeutig und klar erkennbar sein. Ist dies beim elektronisch übermittelten Teilnahmeantrag nicht der Fall, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Die Bindefrist des Angebots ist der 30.04.2024.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß dem Eignungskriterium mit dem Titel "Ausschlussgründe" genannten Inhalten.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Bevollmächtigter Vertreter vertritt die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich, ist zur Entgegennahme der Zahlungen mit befreiender Wirkung berechtigt und alle Mitglieder haften als Gesamtschuldner.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Saarlands
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Creos Deutschland Wasserstoff GmbH
TED eSender: Beschaffungsamt des BMI