Beschreibung der Beschaffung
Umbau im Bestand
In allen 3 oberirdischen Geschossen des Bestandsgebäudes sind umfangreiche Baumaßnahmen zur Umsetzung des Raumprogramms notwendig. Hier wird der Stützpunkt neu strukturiert und dem Raumbedarf angepasst, ebenso werden Defizite im Bestand beseitigt. Die baulichen Anpassungen sowohl bei der
TGA als auch im Hochbau sollen im laufenden Betrieb Tür-an-Tür stattfinden und werden jeweils nur in Einzelabschnitten umsetzbar sein. Eine temporäre Auslagerung von Bestandsabteilungen während der Bauphase wird vom Bauherrn nicht gewünscht.
Aufteilung der Erweiterung
Zur Umsetzung der zusätzlich notwendigen Flächen soll ein Neubau errichtet werden, welcher durch einen Bebauungsplan in seiner Ausdehnung weitgehend vorgegeben ist. Es wird eine Erweiterung direkt an den Bestand (in Breite und Höhe des Bestandsbaus) vorgeschlagen mit einem unterirdischen Geschoß und drei oberirdischen Geschossen. Ein seitlich angedockter zweiter (neuer) Baukörper hat zwei oberirdische Geschosse und trägt zu einer in Richtung Park hin gestaffelten Höhenentwicklung bei. Die horizontale Erschließung erfolgt durch Anschluss an die bestehenden Flure, die vertikale Erschließung durch einen neuen bettengängigen Aufzug und die Mitnutzung eines innenliegenden Treppenhauses. Als zweite Rettungswege werden Fluchttreppen (innen- wie außenliegend) neu gebaut. Da sich im Bauteil K bereits die Kinderstation im 1. Untergeschoss befindet und hier zusätzliche Betten benötigt werden, wird der bestehende Gebäudeteil bis zur Baugrenze des Bebauungsplanes als Kubus erweitert. Im darüberliegenden Erdgeschoss soll im Neubau ein neuer Sectio-OP im Anschluss an die bestehende Entbindungsstation errichtet werden. Im obersten Stockwerk (1. Obergeschoss) erhält die Wöchnerinnen- und Neugeborenenpflege ebenfalls die Möglichkeit, sich um die benötigten Betten zu erweitern.
Hinweis: Die LPH 2 muss nicht komplett ausgeführt werden sondern ist nur in Teilen prozentual durch den AN zu bewerten und einzutragen.