Beschreibung der Beschaffung
Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat sich als Eigentümer der Liegenschaft dazu entschlossen, akute Raumbedarfe der Schule durch einen Anbau an das Bestandsgebäude der Schule abzudecken. Bei der Schule am Noor handelt es sich um ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Ausführung der Maßnahme ist für die Jahre 2023-2025 geplant.
Der Anbau soll so gestaltet werden, dass sowohl die Anbindung an den Bestand als auch der Anbau selber barrierefrei sind.
Der erforderliche zusätzliche Raumbedarf der Schule stellt sich wie folgt dar:
- 3 Klassenräume mit jeweils ca. 50 – 60 m²
- 3 Gruppenräume, den Klassenräumen zugeordnet - für Intensivbetreuung mit jeweils ca. 15 m²
- Besprechungsraum mit ca. 15 – 20 m²
- Aula mit einer Nutzfläche von ca. 150 - 200 m²
- Fläche für Abstellräumlichkeiten
- Essenausgabe / Spülbereich
- notwendige WC-Bereiche
- notwendige Erschließungsflächen (Flure, Treppe, Aufzug)
Das Dach des Anbaus soll so gestaltet sein, dass eine Aufstellung von PV-Anlagen möglich ist.
Als Informationsunterlagen liegen den Vergabeunterlagen eine Flurkarte, Lageplan, Bestandspläne des Gebäudes sowie eine Kostenschätzung (Stand 28.04.2023) bei. Die geschätzten Baukosten für das Projekt (Kostengruppe 200-500) betragen 3.600.000,- € brutto. Dabei entfallen auf die KG 300 ca. 2.180.000,- € brutto und auf die KG 400 ca. 1.250.000,- € brutto.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben. Es sollen die Leistungsphasen 2-8 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen. Der Auftraggeber behält sich vor, aus den vorgenannten Leistungsbildern nur einen Teil der Grundleistungen zu vergeben.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.