681518-2022 - AuftragsänderungDeutschland-Frankfurt am Main: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
OJ S 236/2022 07/12/2022
Bekanntmachung einer Änderung
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Adam-Riese-Straße 11-13
Ort: Frankfurt Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60327
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Litsche, Jan
E-Mail: jan.litsche@deutschebahn.com
Telefon: +49 91121949594
Fax: +49 69260913730
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Baugrundbeurteilung und geotechnische Beratung inkl. BIM Leistungen ABS 36 Brenner-Nordzulauf Ostermünchen – Kirnstein und Kirnstein – Kiefersfelden (Grenze D/A)(VE 1-0011-207)
Referenznummer der Bekanntmachung: 21FEI50324
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE213 Rosenheim, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Rosenheim
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags
Los 1: Ostermünchen – Kirnstein
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 01/09/2021 Ende: 31/12/2025
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Bekanntmachung einer Auftragsvergabe in Bezug auf diesen Auftrag
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 161-425569

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Auftrags-Nr.: 21FEI50324
Los-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:
Los 1: Ostermünchen – Kirnstein
V.2.
Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1.
Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die Konzessionsvergabe
17/08/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag/Die Konzession wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: BIEGE Baugrund BNZ c/o Boley Gotechnik GmbH
Postanschrift: Auenstraße 100
Ort: München
NUTS-Code: DE21H München, Landkreis
Postleitzahl: 80469
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Vorgesehene Mitarbeiter, welche für den Nachweis der Eignung im Bereich zusätzliche Angaben (Abschnitt VI.3) herangezogen werden, sind im Teilnahmeantrag zu nennen und dürfen während des Vergabeverfahrens nicht ausgetauscht werden. Ein Austausch der Mitarbeiter, welche zur Erreichung der Eignungsanforderungen herangezogen werden, ist während der gesamten Dauer der Leistungserbringung grundsätzlich nicht gestattet und nur aus zwingenden Gründen zulässig. Vor dem Austausch von den genannten Mitarbeitern ist die schriftliche Zustimmung des Auftraggebers einzuholen. Dem schriftlichen Antrag sind zudem sämtliche Eignungsnachweise/ Verpflichtungserklärungen aus dem Vergabeverfahren für den jeweiligen Mitarbeiter beizulegen. Der Austausch ist nur gegen nach den Vorgaben der hiesigen Teilnahmebedingungen geeignete Mitarbeiter zulässig.
Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.
Weiterführende Informationen sind dem Teilnahmeantrag 21FEI50324 zu entnehmen.
Ab dem 19.04.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO sowie größer 50.000 Euro nur noch die Übermittlung von Angeboten/Teilnahmeanträgen über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig.
Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.1.1 bis III.1.3 genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:
- Nachweise über die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung. Für folgende Funktionen ist die Qualifikation nachzuweisen:
Für Los 1:
- Qualifikationsanforderung für vorgesehenen Projektleiter
1. Abschluss: Diplom / Master der Geowissenschaften oder ein vergleichbarer Abschluss eines vergleichbaren Studienganges wie z.B. Geologie, Geotechnik, Bauingenieur
2. mind. 10 Jahre Berufserfahrung als Geologe und/oder Hydrogeologe
3. zwei vergleichbare Leistungen, die innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurden, in denen er als Projektleiter tätig war.
Referenz 1 gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt ist:
a. Projektleiter für Geologie und Hydrogeologie in einem Eisenbahninfrastrukturprojekt mit einem Anteil der Geologischen Ingenieurleistungen von mind. 50.000 € Honorarwert
b. Leistungen innerhalb der Vorplanung (Lph2) oder Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Lph 3/4)
Referenz 2 gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt ist:
a. Projektleiter für Geologie und Hydrogeologie in einem Tunnelbauprojekt (mindestens 3 km Länge) in einem Verkehrsinfrastrukturprojekt (Eisenbahn-, Straßen- oder Schifffahrtsinfrastruktur ohne Versorgungsleitungen) mit einem Anteil der Geologischen Ingenieurleistungen von mind. 50.000 € Honorarwert
b. Leistungen innerhalb der Vorplanung (Lph2) oder Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Lph 3/4)
- Qualifikationsanforderung für vorgesehenen Projektgeologe
1. Abschluss: Diplom / Master der Geowissenschaften
oder vergleichbarer Abschluss eines vergleichbaren Studienganges wie z.B. Geologie, Geotechnik
2. mind. 3 Jahre Berufserfahrung als Projektgeologe
3. Eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 3 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als Projektgeologe tätig war.
Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
a. Verkehrsinfrastrukturprojekt (Eisenbahn-, Straßen-, Schifffahrts- oder Versorgungsinfrastruktur) mit einem Anteil der geologischen Ingenieurleistungen von mind. 50.000 € Honorarwert
b. Leistungen innerhalb der Vorplanung (Lph2) oder Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Lph 3/4)
- Qualifikationsanforderung für vorgesehenen Projekthydrogeologe
1. Abschluss: Diplom / Master der Geowissenschaften
oder vergleichbarer Abschluss eines vergleichbaren Studienganges
wie z.B. Geologie, Geotechnik
2. mind. 3 Jahre Berufserfahrung als Hydrogeologe
3. Eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 3 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als Hydrogeologe tätig war.
Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
a. Verkehrsinfrastrukturprojekt (Eisenbahn-, Straßen-, Schifffahrts- oder Versorgungsinfrastruktur) mit einem Anteil der hydrogeologischen Ingenieurleistungen von mind. 50.000 € Honorarwert
b. Hydrogeologische Ingenieurleistungen innerhalb der Vorplanung (Lph2) oder Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Lph 3/4)
- Qualifikationsanforderung für vorgesehenen Fachbauüberwacher
1. Abschluss: Diplom / Master / Bachelor der Geowissenschaften o-der vergleichbarer Abschluss eines vergleichbaren Studienganges wie z.B. Geologie, Geotechnik
2. mind. 3 Jahre Berufserfahrung als Geologe und/oder Hydrogeologe
3. Eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 3 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in dem er als Fachbauüberwacher im Bereich Geologie, Hydrogeologie tätig war.
Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
a. Fachbauüberwacher im Bereich Geologie, Hydrogeologie in einem Erkundungsprogramm eines Eisenbahninfrastrukturprojektes mit einem Anteil der Fachbauüberwachung von mind. 25.000 € Honorar.
b. Leistungen innerhalb der Vorplanung (Lph2) oder Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Lph 3/4)
- Qualifikationsanforderung für vorgesehenen EBA (Prüf-)Sachverständiger Geotechnik
1. EBA (Prüf-)Sachverständiger Geotechnik
2. vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 5 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in dem er als EBA (Prüf-)Sachverständiger Geotechnik als Prüfer tätig war.
3. Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
a. EBA (Prüf-)Sachverständiger Geotechnik in einem Eisenbahnprojekt mit vorwiegend offener Strecke mit einer Länge > 1 km in Weichschichten
Für Los 2:
- Qualifikationsanforderung für vorgesehenen Projektleiter
1. Abschluss: Diplom / Master der Geowissenschaften oder ein vergleichbarer Abschluss eines vergleichbaren Studienganges wie z.B. Geologie, Geotechnik, Bauingenieur
2. mind. 10 Jahre Berufserfahrung als Geologe und/oder Hydrogeologe
3. Zwei vergleichbare Leistungen, die innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurden, in denen er als Projektleiter tätig war.
Referenz 1 gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt ist:
a) Projektleiter für Geologie und Hydrogeologie in einem Eisenbahninfrastrukturprojekt mit einem Anteil der Geologischen Ingenieurleistungen von mind. 50.000 € Honorarwert
b) Leistungen innerhalb der Vorplanung (Lph2) oder Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Lph 3/4)
Referenz 2 gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt ist:
a) Projektleiter für Geologie und Hydrogeologie in einem Tunnelbauprojekt (mindestens 3 km Länge) mit einem Anteil der Geologischen Ingenieurleistungen von mind. 50.000 € Honorarwert
b) Leistungen innerhalb der Vorplanung (Lph2) oder Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Lph 3/4)
- Qualifikationsanforderung für vorgesehenen Projektgeologe
1. Abschluss: Diplom / Master der Geowissenschaften
oder vergleichbarer Abschluss eines vergleichbaren Studienganges
wie z.B. Geologie, Geotechnik
2. mind. 3 Jahre Berufserfahrung als Ingenieurgeologe
3. eine vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 3 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in denen er als Ingenieurgeologe tätig war.
Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
a. Infrastrukturprojekt (Eisenbahn-, Straßen-, Schifffahrts- oder Versorgungsinfrastruktur) mit einem Anteil der geologischen Ingenieurleistungen von mind. 50.000 € Honorarwert
b. Leistungen innerhalb der Vorplanung (Lph2) oder Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Lph 3/4)
- Qualifikationsanforderung für vorgesehenen Fachbauüberwacher
1. Abschluss: Diplom / Master / Bachelor der Geowissenschaften
oder vergleichbarer Abschluss eines vergleichbaren Studienganges
wie z.B. Geologie, Geotechnik
2. mind. 3 Jahre Berufserfahrung als Geologe und Hydrogeologe
3. vergleichbare Leistung, die innerhalb der letzten 3 Jahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teilnahmeantrages abgeschlossen wurde, in dem er als Fachbauüberwacher im Bereich Geologie, Hydrogeologie tätig war.
Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
a. Fachbauüberwacher im Bereich Geologie, Hydrogeologie in einem Erkundungsprogramm eines Eisenbahninfrastrukturprojektes mit einem Anteil der Fachbauüberwachung von mind. 25.000 € Honorar.
b. Leistungen innerhalb der Vorplanung (Lph2) oder Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Lph 3/4)
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
02/12/2022

Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession

VII.1.
Beschreibung der Beschaffung nach den Änderungen
VII.1.1.
CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
VII.1.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
VII.1.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE213 Rosenheim, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Rosenheim
VII.1.4.
Beschreibung der Beschaffung
Los 1: Ostermünchen – Kirnstein
VII.1.5.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 01/09/2021 Ende: 31/12/2025
VII.1.6.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
VII.1.7.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: BIEGE Baugrund BNZ c/o Boley Gotechnik GmbH
Ort: München
NUTS-Code: DE21H München, Landkreis
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: nein
VII.2.
Angaben zu den Änderungen
VII.2.1.
Beschreibung der Änderungen
Art und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer Vertragsänderungen):
Die Änderung bezieht sich auf die Erhöhung der Vordersätze für die abzurechnenden Laufmeter für die Fachbauüberwachung
der Erkundungsbohrungen des Brennernordzulaufs. Die Vordersätze werden um 2700 Laufmeter erhöht, was einem betrag von
36.450,00 Euro entspricht. LÄ NT 05
VII.2.2.
Gründe für die Änderung
Notwendigkeit der Änderung aufgrund von Umständen, die ein öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber bei aller Umsicht nicht vorhersehen konnte (Artikel 43 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 72 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 89 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/25/EU)
Beschreibung der Umstände, durch die die Änderung erforderlich wurde, und Erklärung der unvorhersehbaren Art dieser Umstände:
Die Erkundunsgbohrungen mussten aufgrund terminlicher Zwänge vor dem Abschluss des Trassenauswahlverfahrens
ausgeschrieben werden. Auf Basis dieser Ausschreibung wurde auch die Leistung der Fachbauüberwachung ausgeschrieben.
Nach Bekanntgabe der Vorzugstrasse konnte eine konkrtete Aussage bezüglich der erforderlichen Bohrlängen der
Aufschlussbohrungen getroffen werden. Auf Empfehlung des beauftragten Baugrundgutachters wurden einige Bohrungen
verlängert. Daraus resultiert eine Erhöhung der Laufmeter der Aufschlussbohrungen. Im Zuge der Erkundungsarbeiten, zeigte
sich zudem, dass die fertigen Bohrungen zum Ausbau der benötigten Grundwassermessstellen auf deutlich größeren
Strecken aufgebohrt werden mussten als zunächst angenommen wurde. Die erforderliche Länge der Erkundungsbohrungen
sowie die erfoderlichen Meter zum Aufbohren für die Grundwassermessstellen konnten zum Zeitpunkt der Ausschreibung
lediglich abgeschätzt werden und waren nicht zur Gänze vorhersehbar.
VII.2.3.
Preiserhöhung