5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die Vertragslaufzeit kann sich nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen achtmal um jeweils drei Monate verlängern (Verlängerungsoption).
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Messel
Postleitzahl: 64409
Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt-Dieburg (DE716)
Land: Deutschland
5.1.4.
Verlängerung
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die Vertragslaufzeit kann sich nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen achtmal um jeweils drei Monate verlängern (Verlängerungsoption).
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders geeignet für:selbst#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium:
Art: Eignung zur Berufsausübung
Bezeichnung: Eignungskriterium für die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des Bieters ist die Eintragung in ein Handels- oder Berufsregister.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Beleg der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ist von dem Bieter Folgendes einzu-reichen: - Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister – bei Bietern aus nicht-deutsch-sprachigen EU-Mitgliedstaaten mit amtlich anerkannter Übersetzung
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium:
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Eignungskriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bieters sind: a) Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung während der gesamten Laufzeit des Vertrages bezüglich der geschuldeten Leistungen mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. € je Schadensfall, mit unbegrenzter Anzahl an Schadensfällen je Versicherungsjahr,
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Beleg der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist von dem Bewerber Folgendes einzureichen: - Eigenerklärung zum Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung beim Bewerber während der gesamten Laufzeit des Vertrages bezüglich der geschuldeten Leistungen mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. € je Schadensfall, mit unbegrenzter Anzahl an Schadensfällen je Versicherungsjahr (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.11)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium:
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Eignungskriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bieters sind: b) Bestehen eines Mindestumsatzes von 0,5 Mio. € je Geschäftsjahr bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre, c) Bestehen eines Umsatzes hinsichtlich der Leistung IT-Services, der mindestens 1/3 des Gesamtumsatzes je Geschäftsjahr entspricht, bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Beleg der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist von dem Bewerber Folgendes einzureichen: - Eigenerklärung über einen Mindestumsatzes von 0,5 Mio. € je Geschäftsjahr des Bewerbers bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.2) - Eigenerklärung über einen Umsatzes hinsichtlich der Leistung IT-Services des Bewerbers, der mindestens 1/3 des Gesamtumsatzes je Geschäftsjahr entspricht, bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.3).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Eignungskriterium für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters sind a) das Vorhandensein einer ausreichenden Anzahl von festangestellten Mitarbeitenden beim Bewerber,
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Beleg der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist von dem Bewerber Folgendes ein-zureichen: - Eigenerklärung über die Anzahl der festangestellten Mitarbeitenden zum Geschäftsjahresende beim Bewerber, jeweils für den Bereich der Dienstleistungserbringung und den Bereich Back-Office der letzten drei Geschäftsjahre (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.4),
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Eignungskriterium für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters sind b) das Vorliegen einer Zertifizierung des Bewerbers nach ITIL, ISO 20000, CMMI-SVC oder vergleichbare,
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Beleg der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist von dem Bewerber Folgendes ein-zureichen: - Zertifikat des Bewerbers nach ITIL, ISO 20000, CMMI-SVC oder vergleichbar,
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Eignungskriterium für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters sind c) das Vorhandensein beim Bewerber von i. notwendiger technische Ausstattung, ii. entsprechend qualifizierten und fachkundigem Personal und iii. Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zum Beleg der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist von dem Bewerber Folgendes einzureichen: - Beschreibung der notwendigen technischen Ausstattung beim Bewerber, hierzu zählen insbesondere die IT-Infrastruktur wie Rechenzentren und IT-Sicherheit sowie Eigenerklärung über das tatsächliche Vorhandensein (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.5), - Beschreibung des entsprechend qualifizierten und fachkundigen Personals beim Bewerber durch Benennung eines für die Leistungszeit festen Projektleiters inkl. Ausbildung / ggf. Hochschulbildung und Darstellung seiner Erfahrung über eine entsprechenden Projektliste aus den letzten fünf Jahren sowie Nennung von Zertifizierungen, Schulungen und Fortbildungen, die beim Projektleiter vorliegen mit Eigenerklärung, dass die aufgeführten Zertifizierungen, Schulungen und Fortbildungen tatsächlich bestehen und Benennung eines Stellvertreters sowie Darstellung der gleichen Angaben wie beim Projektleiter (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.6), - Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung beim Bewerber, durch Darstellung wie die Servicequalität überwacht wird (z. B. Audit-Berichte, Kundenbefragungen), die regelmäßige Prüfung der Compliance erfolgt sowie den Einsatz von Qualitätsmanagementsystemen (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.7).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium:
Art: Sonstiges
Bezeichnung: Neben den Belegen zur Eignung zur Berufsausübung, wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit wird mit Angebotsabgabe die Abgabe folgender weiterer Nachweise/Erklärungen gefordert, die in den Teilnahmebedingungen der Vergabeunterlagen (VU) noch näher konkretisiert werden und für die in Anhang 1 VU z.T. Formblätter enthalten sind:
Beschreibung des Eignungskriteriums: - Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mitgliedern der Bewerber- / Bietergemeinschaft (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.1) - Im Falle von Bewerber- / Bietergemeinschaften „Erklärung der Bietergemeinschaft“ (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.9) - Verpflichtungserklärung des Bewerbers zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auf-trägen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12. Juli 2021 (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.10) - Eigenerklärung des Bieters zum BMWK‐Rundschreiben vom 14.04.2022 (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.12) - Sofern eine Eignungsleihe beabsichtigt ist: VHB-Formblatt 235 / Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen und VHB-Formblatt 236 / Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen - Sollte für eine oder mehrere Teilleistung(en) beabsichtigt sein, einen oder mehrere Nachunternehmer einzusetzen, sind zusätzlich folgende Unterlagen einzureichen (hinsichtlich des Zeitpunkts der Einreichung dieser Unterlagen siehe Abschnitt II.7.1 der Teilnahmebedingungen der Vergabeunterlagen): - Nachunternehmerliste (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.1.8), - Angaben zum jeweiligen Nachunternehmer (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.2.1), - Eigenerklärung des jeweiligen Nachunternehmers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.2.2), - Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12. Juli 2021 (siehe dazu Anhang 1 der Vergabeunterlagen, Formblatt III.2.3) - Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der AG die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nach § 50 VgV.
Kriterium:
Art: Sonstiges
Bezeichnung: Information zur Teilnehmerauswahl
Beschreibung des Eignungskriteriums: Sollte die unter Ziffer 5.1.9 angebenen Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber nicht erreicht werden, behält sich der Auftraggeber vor die Bewerber zur zweiten Phase einzuladen, die einen vollständigen und wertbaren Teilnehmerantrag gemäß den Vorgaben der Vergabeunterlagen übermittelt haben.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 8
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Gesamtpreis pro Jahr, siehe Vergabeunterlagen
Beschreibung: Gesamtpreis pro Jahr
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Referenzen, siehe Vergabeunterlagen
Beschreibung: Referenzen
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Angebotspräsentation u. -konzeption, siehe Vergabeunterlagen
Beschreibung: Angebotspräsentation u. -konzeption
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: siehe Vergabeunterlagen
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 11/12/2023 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 3 Monate
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Mithin muss zur Wahrung der Rechte binnen dieser Frist ein Nachprüfungsantrag eingereicht werden. Anderenfalls kann dieser nicht mehr auf den gerügten Verstoß gestützt werden. Darüber hinaus gilt Folgendes: Ein angeblicher Verstoß gegen Vergabevorschriften, den der Betreffende vor Einreichen eines Nachprüfungsantrags erkannt hat, muss gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt). Zudem müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Außerdem müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Werden diese Vorgaben gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB nicht eingehalten, kann ein Nachprüfungsantrag wegen Unzulässigkeit des Antrags nicht mit Erfolg auf den betreffenden Verstoß gegen Vergabevorschriften gestützt werden, es sei denn, es handelt sich um einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB; auch bleibt § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB unberührt (siehe § 160 Abs. 3 Satz 2 GWB). Des Weiteren gilt: Die Frist für die Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 GWB endet 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (vgl. § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB). Unter den Voraussetzungen des § 135 Abs. 3 GWB tritt die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB nicht ein.
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