692302-2022 - ErgebnisDeutschland-Berlin: Forstinventur
OJ S 240/2022 13/12/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgabem
Postanschrift: Fasanenstr. 87
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
E-Mail: Verdingung@bundesimmobilien.de
Telefon: +49 30-31810
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.Bundesimmobilien.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Immobilienverwertung und -verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Erstellung von FoBIS-Forsteinrichtungen in Baden-Württemberg und Brandenburg auf ehemals militärischen Flächen (VOEK 168-22)
Referenznummer der Bekanntmachung: VOEK 168-22
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
77231400 Forstinventur
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Erstellung von FoBIS-Forsteinrichtungen (FoBIS-FE)
Los 1: auf Flächen des Bundesforstbetriebes (BFB) Heuberg ca. 6.597 Hektar, davon ca. 2.524 Hektar Waldfunktionsfläche,
Los 2: auf Flächen des Nationalen Naturerbes Bund im BFB Oder-Havel-Spree ca. 4.121 Hektar Waldfunktionsfläche (Teilbeitrag FE zum Naturerbeentwicklungsplan)
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 300 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
Erstellung von FoBIS-Forsteinrichtungen in Baden-Württemberg auf ehemals militärischen Flächen
Los-Nr.: 1
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
77231400 Forstinventur, 77231900 Sektorale Forstplanung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE144 Ulm, Stadtkreis
NUTS-Code: DE145 Alb-Donau-Kreis
Hauptort der Ausführung: Flächen des Bundesforstbetriebes (BFB) Heuberg in den Liegenschaften Münsingen (westlich von Ulm) und Setzingen (nördlich von Ulm)
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Zentrale Bundesforst (BF), Abt. PCI - Fachgebiet FE Süd, beabsichtigt die Erstellung von FoBIS-Forsteinrichtungen (FoBIS-FE) auf Flächen des Bundesforstbetriebes (BFB) Heuberg mit ca. 6.597 Hektar, davon ca. 2.524 Hektar Waldfunktionsfläche, durchführen zu lassen.
--
Die zu untersuchenden Flächen liegen im BFB Heuberg, in den zwei Liegenschaften Münsingen (westlich von Ulm) und Setzingen (nördlich von Ulm) (vgl. Übersichtskarte Los 1 C-03.0). Dabei müssen voraussichtlich 2 Forsteinrichtungen (Verfahren: Normal) erstellt werden.
--
Das zuständige Fachgebiet hat seinen Sitz in Nürnberg. Hier sind z. B. Schulungs-/ Abstimmungstermine wahrzunehmen.
--
Die Erstellung von Forsteinrichtungen ist unter Verwendung des „Forstliches Basis-Informationssystem (FoBIS) Datenmodells“ gem. Leistungsbeschreibung und Leistungsverzeichnis durchzuführen.
Die Erweiterungs-Software „FoBIS-Extension“ wird nach Zuschlagserteilung von der AG zur Verfügung gestellt.
--
Die kartografischen Leistungen, im Preisblatt genannt „Eventualposition“, sind im Wesentlichen am Standort des Auftragnehmers zu erbringen. Es besteht kein Anspruch auf den Abruf der Eventualposition.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Kampfmittel (Gefahrstoffe)
Da die Liegenschaften auf ehemals bzw. zur Zeit militärisch genutzten Flächen liegen, gelten folgende Betretungsverbote in Los 1 (siehe Vorbericht Anlage C-03.3, Karte Anhang 6.2):
- ca. 24 ha spezielles Betretungsverbot (siehe Anhang 6.12)
- Großteil der Projektfläche: allgemeines Betretungsverbot.
Abweichend zur Regelung im Vorbericht (Anlage C-03.3, Kap. 1.3) ist der Auftragnehmerin der Zugang auf einem Großteil der (nach §4 Abs. 1 Verordnung zur Beschränkung des Betretens auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen) betroffenen Flächen möglich, nachdem eine Einweisung erfolgte und diese nachgewiesen wird (siehe EVB FFP,
Anlage C-02 Kap. 11, und Muster „Bestätigung der Belehrung…“, Anlage C-02a).
II.2.
Beschreibung
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
Erstellung von FoBIS-Forsteinrichtungen in Brandenburg auf ehemals militärischen Flächen
Los-Nr.: 2
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
77231400 Forstinventur, 77231900 Sektorale Forstplanung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE406 Dahme-Spreewald
NUTS-Code: DE40C Oder-Spree
Hauptort der Ausführung: Flächen des Nationalen Naturerbes Bund im BFB Oder-Havel-Spree
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Zentrale Bundesforst (BF), Abt. PCI - Fachgebiet FE Süd, beabsichtigt, die Erstellung von FoBIS-Forsteinrichtungen (FoBIS-FE) in Los 2 auf Flächen des Nationalen Naturerbes Bund im BFB Oder-Havel-Spree ca. 4.121 Hektar Waldfunktionsfläche (Teilbeitrag FE zum Naturerbeentwicklungsplan) durchführen zu lassen.
--
Die zu untersuchenden Flächen liegen im BFB Havel-Oder-Spree, in den Revieren Groß-Eichholz, Neubrück und Prieros südöstlich von Königs Wusterhausen (vgl. Übersichtskarte Los 2 Anlage C-03.0), auf insgesamt einer Liegenschaft. Dabei muss voraussichtlich 1 Forsteinrichtung (Verfahren: Normal) erstellt werden.
--
Das zuständige Fachgebiet hat seinen Sitz in Nürnberg. Hier sind z. B. Schulungs-/ Abstimmungstermine wahrzunehmen.
--
Die Erstellung von Forsteinrichtungen ist unter Verwendung des „Forstliches Basis-Informationssystem (FoBIS) Datenmodells“ gem. Leistungsbeschreibung und Leistungsverzeichnis durchzuführen.
Die Erweiterungs-Software „FoBIS-Extension“ wird nach Zuschlagserteilung von der AG zur Verfügung gestellt.
--
Die kartografischen Leistungen, im Preisblatt genannt „Eventualposition“, sind im Wesentlichen am Standort des Auftragnehmers zu erbringen. Es besteht kein Anspruch auf den Abruf der Eventualposition.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Kampfmittel (Gefahrstoffe):
Da die Liegenschaft ehemals bzw. zur Zeit militärisch genutzt wird besteht auf ca. 2,4 ha ein spezielles Betretungsverbot.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 179-505658
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: VOEK 168-22
Los-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:
Erstellung von FoBIS-Forsteinrichtungen in Baden-Württemberg auf ehemals militärischen Flächen
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
06/12/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: ö:konzept GmbH
Postanschrift: Heinrich von Stephan Straße 5c
Ort: Freiburg im Breisgau
NUTS-Code: DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Postleitzahl: 79100
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 30 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: VOEK 168-22
Los-Nr.: 2
Bezeichnung des Auftrags:
Erstellung von FoBIS-Forsteinrichtungen in Brandenburg auf ehemals militärischen Flächen
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
06/12/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Ostdeutsche Gesellschaft für Forstplanung mbH
Postanschrift: Hebbelstraße 41
Ort: Potsdam
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 14469
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 300 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Mit Angebot sind folgende vollständig ausgefüllte Unterlagen einzureichen:
1. Angebotsschreiben (Anlage B-01)
2. Preisblatt (Anlage B-02)
3. Bieterauskunft mit Eigenerklärungen (Anlage B-03)
4. Ergänzende Bieterauskunft mit Eigenerklärungen zu einem etwaigen Bezug des Bieters zu Russland (Anlage B-03.1)
5. Personalliste (Anlage B-04)
6. Ggf. Vordruck „Bietergemeinschaftserklärung“ (Anlage B-05)
7. Nachweis zur Qualifikation des Projektleiters:
Forstliches Universitätsdiplom oder einen entsprechenden Masterabschluss (Uni / FH), Staatsexamen, Trainee, oder vergleichbar) für den höheren Forstdienst“
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Auf Anforderung der Vergabestelle sind einzureichen:
1. Vordruck „Erklärung zu Unterauftragnehmern“ (Anlage B-06, Seite 1), und „Verpflichtungserklärung zu Unterauftragnehmern“ (Anlage B-06, Seite 2)
2. Vordruck „Erklärung zur Eignungsleihe“ (Anlage B-06, Seite 3), und „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe“ (Anlage B-06, Seite 4)
3. Bieterauskunft mit Eigenerklärungen und Nachweise für alle weiteren Unternehmen bei Bietergemeinschaften, Unterauftragnehmern und bei Eignungsleihe
5. Nachweis der beruflichen Registrierung (aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als drei Monate), Gewerbeanmeldung, Mitgliedsnachweis Handwerkskammer oder vergleichbar)
6. Bescheinigung über das Bestehen einer Betriebs-Haftpflichtversicherung in Kopie
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Das am 08.04.2022 veröffentlichte 5. EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen - z.T. auch außerhalb der EU-Vergaberichtlinien. Verboten sind demnach seit dem 09.04.2022 sowohl Auftragsvergaben an Unternehmen mit Bezug zu Russland im Sinne der EU-Richtlinie 2022/576 als auch eine Beteiligung solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises, soweit auf diese zugezogenen Unternehmen mehr als 10 % des Auftragswertes entfallen. Um die Einhaltung dieser Vorgaben prüfen zu können, ist vom Bieter die Anlage B-03.1 „Ergänzende Bieterauskunft mit Eigenerklärungen zu einem etwaigen Bezug des Bieters zu Russland“ auszufüllen und zusammen mit den Angebotsunterlagen vor Ablauf der Angebotsfrist über die e-Vergabe Plattform einzureichen.
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Kann ein Bieter aus berechtigtem Grund geforderte Urkunden oder Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die Vorlage anderer Dokumente, sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung des Bieters und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.
Bei ausländischen Bietern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden. Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
Der Nachweis der Eignung/des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann ganz oder teilweise durch Präqualifikation erbracht werden.
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In den Preisblättern müssen alle Preise und sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten sein. Fehlende oder unzutreffende Preisangaben oder Änderungen und Ergänzungen führen grundsätzlich zum Ausschluss des Angebots.
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Vorgaben aus dem Mindestlohn- bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und Vorgaben aus für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen sind zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.
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Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, deren Klärung für die Angebotsabgabe wesentlich sind, z. B., weil sie die Preisermittlung beeinflussen oder die Vergabeunterlagen unvollständig bzw. nicht für alle Bieter gleichermaßen verständlich sind, so hat der Bieter die Auftraggeberin unverzüglich und vor Angebotsabgabe in Textform darauf hinzuweisen.
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Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot je Los erteilt.
Als Angebotspreis pro Los wird die Summe der Gesamtnettopreise einschließlich aller Preise für die Zusatzleistungen gewertet.
Eventualposition:
Das Preisblatt je Los beinhaltet Eventualpositionen (Kartografie). Diese sind kein Bestandteil der Wertungssumme. Somit ist der Gesamtpreis G2 in € netto für die Wertung ohne die Eventualpositionen ins Angebotsschreiben zu übertragen.
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Bei Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Unterauftragnehmer, Eignungsleihe) sind diesen Unternehmen die Informationsquelle zur Datenschutzerklärung der Auftraggeberin „www.bundesimmobilien.de/datenschutz“ vor Angebotsabgabe durch den Bieter zu übermitteln. In gleicher Weise sind die Ansprechpersonen der Referenzgeber vom Bieter vorab zu informieren.
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Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist von mindestens drei Werktagen und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
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Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
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Die Auftraggeberin prüft die Auskömmlichkeit der Angebote gem. § 60 VgV und verlangt vom Bieter Aufklärung, wenn der Preis oder die Kosten eines Angebots im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich niedrig sind. Bei weiterem Aufklärungsbedarf fordert die Auftraggeberin den Bieter unter Setzung einer angemessenen Frist von mindestens drei Werktagen auf, die Auskömmlichkeit des Angebots eingehend zu erläutern. Wenn der Bieter die Zweifel an der Auskömmlichkeit nicht oder nicht fristgerecht ausräumt, darf sein Angebot ausgeschlossen werden.
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Fragen zu den Vergabeunterlagen sind nur über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
Fragen zu den Vergabeunterlagen werden beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 10.10.2022, 12:00 Uhr, bei der e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) eingehen. Die Bieter haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der e-Vergabe-Plattform registrierte Bieter werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Angebotes führen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de/
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gemäß Ziffer IV.2.2) gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Ellerstraße 56
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land: Deutschland
Internet-Adresse: http://www.bundesimmobilien.de
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
08/12/2022