700590-2022 - AuftragsänderungDeutschland-Frankfurt am Main: Stahlbetonkonstruktionen
OJ S 243/2022 16/12/2022
Bekanntmachung einer Änderung
Bauleistung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Adam-Riese-Straße 11-13
Ort: Frankfurt Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60327
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Hoffmann, Tanja
E-Mail: tanja.t.hoffmann@deutschebahn.com
Telefon: +49 20330171758
Fax: +49 6926557894
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Rhein-Ruhr-Express (RRX), PA 1.2, VE1209, Umbau VST Leverkusen Mitte
Referenznummer der Bekanntmachung: 20FEI48337
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
45223500 Stahlbetonkonstruktionen
II.1.3.
Art des Auftrags
Bauauftrag
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
45223500 Stahlbetonkonstruktionen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA24 Leverkusen, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Leverkusen
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags
Bei dieser Maßnahme handelt es sich um den Umbau der Verkehrsstation in Leverkusen Mitte.
Durch die Gleiserweiterung muss der westliche Bahnsteig 1 vom Außenbahnsteig zum Mittelbahnsteig umgebaut werden, das Empfangsgebäude muss zurückgebaut werden. Der Bahnsteig 2 erhält neue Bahnsteigkanten und eine neue Pflasterung. Der Bahnsteig 3 bekommt eine neue höhere Lärmschutzwand. Beim Bahnsteig 3 muss zuvor die vorh. Lärmschutzwand zurückgebaut werden.
Auf allen Bahnsteigen wird das bestehende Bahnsteigdach zurückgebaut und durch ein neues ersetzt sowie erhalten alle Bahnsteige neue Ausstattung und Beschilderung.
Die vorh. Personenunterführung wird zum Vorplatz hin verlängert und führt unter das neue Gleis. Ebenso erhält der Bahnsteig 1 am Ende einen neuen 2. Zugang, der unter die Gleiserweiterung durchgeführt wird.
Die bestehende Gleisquerung ist komplett belegt und es muss eine neue Gleisquerung in offener Bauweise erstellt werden.
Die Entwässerung muss an den Bestand angepasst werden. Die Bahnsteige werden versickert, die restlichen Flächen sind am öffentlichen Kanalnetz angeschlossen.
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 04/05/2021 Ende: 21/07/2023
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Bekanntmachung einer Auftragsvergabe in Bezug auf diesen Auftrag
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 055-139571

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Auftrags-Nr.: 20FEI48337
Bezeichnung des Auftrags:
Rhein-Ruhr-Express (RRX), PA 1.2, VE1209, Umbau VST Leverkusen Mitte
V.2.
Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1.
Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die Konzessionsvergabe
15/03/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag/Die Konzession wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: ARBEITSGEMEINSCHAFT RRX Umbau VST Leverkusen Mitte
Postanschrift: Lechwiesenstraße 66
Ort: Landsberg am Lech
NUTS-Code: DE21E Landsberg am Lech
Postleitzahl: 86899
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
Gesamtwert der Beschaffung: 9 937 681,59 EUR

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Die interessierten Wirtschaftsteilnehmer müssen dem Auftraggeber mitteilen, dass sie an den Aufträgen interessiert sind; die Aufträge werden ohne spätere Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb vergeben.
Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.2.1 bis III.2.4 genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich
Erklärung, ob und in wieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s) Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG / verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Organen des Bieters und Organen des Ingenieurbüros) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt, dass jedes einzelne Mitglied eine entsprechende Erklärung abzugeben hat.
Beauftragte(s) Ingenieurbüro(s):
1. DB Projektbau GmbH
2. DB Engineering & Consulting GmbH
3. ISAPLAN Ingenieur GmbH
4. DB Kommunikationstechnik GmbH
5. DB Energie GmbH
6. Eucon Beratende Ingenieure GmbH
7. Vössing Ingeniergesellschaft mbH
Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.
Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.
Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.
Bei Durchführung eines Verhandlungsverfahrens behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
Hinweise des Auftraggebers zu Corona:
1. Die mit Erlass des BMI vom 23.03.2020, Ziff. II (BW I 7 – 70406/21#1, abrufbar unter https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/erlass-bauwesen-corona-20200323.pdf?__blob=publicationFile&v=1 herausgegebenen Hinweise zur Handhabung von Bauablaufstörungen werden auf den abzuschließenden Vertrag entsprechend angewendet. Die dortigen Aussagen zum Umgang mit und Nachweis von Höherer Gewalt macht der Auftraggeber sich zu eigen.
2. Angebote müssen weiterhin verbindlich sein und den Vergabeunterlagen entsprechen. Von den Vergabeunterlagen abweichende Angebote oder Angebote mit Vorbehalten, z. B. bei Terminen, müssen ausgeschlossen werden. Von entsprechenden Erklärungen bitten wir daher abzusehen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
12/12/2022

Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession

VII.1.
Beschreibung der Beschaffung nach den Änderungen
VII.1.1.
CPV-Code Hauptteil
45223500 Stahlbetonkonstruktionen
VII.1.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
45223500 Stahlbetonkonstruktionen
VII.1.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA24 Leverkusen, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Leverkusen
VII.1.4.
Beschreibung der Beschaffung
Bei dieser Maßnahme handelt es sich um den Umbau der Verkehrsstation in Leverkusen Mitte.
Durch die Gleiserweiterung muss der westliche Bahnsteig 1 vom Außenbahnsteig zum Mittelbahnsteig umgebaut werden, das Empfangsgebäude muss zurückgebaut werden. Der Bahnsteig 2 erhält neue Bahnsteigkanten und eine neue Pflasterung. Der Bahnsteig 3 bekommt eine neue höhere Lärmschutzwand. Beim Bahnsteig 3 muss zuvor die vorh. Lärmschutzwand zurückgebaut werden.
Auf allen Bahnsteigen wird das bestehende Bahnsteigdach zurückgebaut und durch ein neues ersetzt sowie erhalten alle Bahnsteige neue Ausstattung und Beschilderung.
Die vorh. Personenunterführung wird zum Vorplatz hin verlängert und führt unter das neue Gleis. Ebenso erhält der Bahnsteig 1 am Ende einen neuen 2. Zugang, der unter die Gleiserweiterung durchgeführt wird.
Die bestehende Gleisquerung ist komplett belegt und es muss eine neue Gleisquerung in offener Bauweise erstellt werden.
Die Entwässerung muss an den Bestand angepasst werden. Die Bahnsteige werden versickert, die restlichen Flächen sind am öffentlichen Kanalnetz angeschlossen.
VII.1.5.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 04/05/2021 Ende: 21/07/2023
VII.1.6.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 9 937 681,59 EUR
VII.1.7.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: ARBEITSGEMEINSCHAFT RRX Umbau VST Leverkusen Mitte
Postanschrift: Lechwiesenstraße 66
Ort: Landsberg am Lech
NUTS-Code: DE21E Landsberg am Lech
Postleitzahl: 86899
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: nein
VII.2.
Angaben zu den Änderungen
VII.2.1.
Beschreibung der Änderungen
Art und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer Vertragsänderungen):
Anschweißplatte Aufzug Bahnsteig 2
(MKA 54_03)
VII.2.2.
Gründe für die Änderung
Notwendigkeit zusätzlicher Bauarbeiten, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer/Konzessionär (Artikel 43 Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 72 Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 89 Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2014/25/EU)Beschreibung der wirtschaftlichen oder technischen Gründe und der Unannehmlichkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten, durch die ein Auftragnehmerwechsel verhindert wird:
Die Leistung ist im Leistungssoll nicht enthalten. Es handelt sich um einen Anschweißplatte , die vom AG beigestellt wird und vom AN angebracht wird. Die Beistellung konnten durch den AG nicht erfolgen, da die Lieferung nicht fristgerecht sichergestellt werden konnte.
Das Anbringen der Anschweißplatten ist bereits Bestandteil des HV. Das erstellen der Anschweißplatt bzw. besorgen dieser ist aus technischen Gründen beim AN anzusiedeln, da die Anschweißplatt technisch in den Schacht integriegt wird.
Die Vergabe an einen anderen AN erfordert einen erheblichen Zeitaufwand für die Einarbeitung in die Planung sowie in die bereits neu hergestellten Anlagen sowie schafft es zusätzlichen Schnittestellen im gleichen Baubereich Aufzugschacht.
Darüber hinaus werden aufgrund der fehlenden technischen Abgrenzungen keine Gewährleistungs- und Haftungsansprüche gegenüber dem AN geltend gemacht werden können, wenn von ihm hergestellte Teilanlagen von Dritten angepasst werden.
VII.2.3.
Preiserhöhung
Aktualisierter Gesamtauftragswert vor den Änderungen (unter Berücksichtigung möglicher früherer Vertragsänderungen und Preisanpassungen sowie im Falle der Richtlinie 2014/23/EU der durchschnittlichen Inflation im betreffenden Mitgliedstaat)
Wert ohne MwSt.: 11 621 271,25 EUR
Gesamtauftragswert nach den Änderungen
Wert ohne MwSt.: 11 624 771,25 EUR