5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71310000 Technische Beratung und Konstruktionsberatung, 71311000 Beratung im Tief- und Hochbau, 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen, 71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Schinderteich 1
Stadt: Reutlingen
Postleitzahl: 72770
Land, Gliederung (NUTS): Reutlingen (DE141)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Auf dem Gelände ist zudem die Errichtung folgender Gebäude geplant: • Geschlossene Umschlaghalle für Restabfall, Bioabfall und Sperrmüll sowie ein überdachter Umschlag für PPK und ein offener Umschlag für Altholz; • Sozialgebäude für 35 MA, inkl. 3 Büros sowie Besprechungsraum. Zudem ist die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf allen Dachflächen (inkl. spätere Dachflächen des Wertstoffhofes) vorgesehen. Diese Planungsleistungen werden gesondert an einen weiteren Generalplaner vergeben. Beide Planer haben sich insofern insbesondere im Hinblick auf den Bauablauf und im Bereich der zu errichtenden Photovoltaikanlagen eng abzustimmen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium:
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Mindestbedingung Nr. 2
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über eine Berufshaftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 2,0 Mio. EUR und für Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 2,0 Mio. EUR unter Angabe der/des Versicherungsunternehmen/-s.
Kriterium:
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Mindestbedingung Nr. 3
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2020 bis 2022) für jedes einzelne dieser Geschäftsjahre. Der Mindestumsatz pro Geschäftsjahr muss 0,6 Mio. EUR betragen haben.
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Mindestbedingung Nr. 4
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung, dass in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2020 bis 2022) jeweils durchschnittlich mindestens drei fest angestellten Ingenieure/Architekten beim Bewerber beschäftigt waren.
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Mindestbedingung Nr. 5
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz über die Durchführung von Planungsleistungen zur Errichtung/Erweiterung eines Wertstoffhofs oder einer Umschlaganlage für Abfälle oder einer Abfallbehandlungsanlage mit Baukosten von mind. 0,6 Mio. EUR. Der Auftrag muss mind. die LPH 3 – 8 gemäß § 43 der HOAI (Ingenieurbauwerke) umfasst haben und für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden sein. Das Referenzprojekt muss zudem im Zeitraum 2018 bis Dezember 2023 (mind. bis Leistungsphase 7) bearbeitet worden sein. Zudem sind ausschließlich Referenzen von Planungsleistungen in Deutschland zulässig. Die Referenzen müssen diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbezeichnung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang).
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Mindestbedingung Nr. 6
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zu mindestens einer Referenz über die Durchführung von Planungsleistungen zu Verkehrsanlagen (z. B. Parkplätze, Zufahrten) mit anrechenbaren Kosten von mind. 0,3 Mio. EUR. Hierbei kann es sich auch um Planungsleistungen handeln, die im Zusammenhang mit einer Referenz gemäß Mindestbedingung Nr. 5 erbracht worden sind. Das Referenzprojekt muss zudem im Zeitraum 2018 bis Dezember 2023 (mind. bis Leistungsphase 7) bearbeitet worden sein. Die Referenzen müssen diesbezüglich prüffähige Angaben enthalten (Projektbezeichnung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsumfang).
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Auswahlkriterium Nr. 1
Beschreibung des Eignungskriteriums: Bis zu 2 Bonuspunkte (je Referenz 1 Bonuspunkt), für maximal zwei zusätzlich vorgelegte Referenzen gemäß der Mindestbedingung Nr. 5 (nicht jedoch für die bereits zum Nachweis dieser Mindestbedingung vorgelegte Referenz).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Auswahlkriterium Nr. 2
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1 Bonuspunkt, wenn es sich bei mindestens einer der Referenzen zu Mindestbedingung Nr. 5 um einen Wertstoffhof handelt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Auswahlkriterium Nr. 3
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1 Bonuspunkt, wenn beim Bewerber/der Bewerbergemeinschaft mindestens vier fest angestellte Ingenieure/Architekten in den Geschäftsjahren 2020 – 2022 beschäftigt waren.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorarangebot
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Umsetzung der Planung
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzeptionierung und Abwicklung der notwendigen Vergabeverfahren
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Die inhaltliche Ausgestaltung der Zuschlagskriterien sowie das Bewertungsschema werden in der Aufgabenbeschreibung konkretisiert.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 19/12/2023 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die ausschreibende Stelle behält sich gemäß § 56 Abs. 2 VgV vor, Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen innerhalb einer bestimmten Frist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, bzw. von Bietern fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen, sofern sie nicht die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen (§ 56 Abs. 3 VgV), innerhalb einer bestimmten Frist nachzureichen oder zu vervollständigen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin — Beschreibung: Bei der Öffnung der Angebote sind nach § 55 Abs. 2 VgV keine Bieter zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der in Ziff. 5.1.16 benannten zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren (Überprüfungsstelle) einzureichen. Der Antrag ist nur zulässig, solange kein wirksamer Zuschlag erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag ordnungsgemäß nach § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg zehn Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist auch vor wirksamer Zuschlagserteilung unzulässig, soweit • der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, • Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, • mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
TED eSender: Beschaffungsamt des BMI