Beschreibung der Beschaffung
Das Bürgerhaus in Meiendorf in dem Gebäude Saseler Straße 21 stellt einen wichtigen kulturellen Kommunikationspunkt im Norden Hamburgs dar.
Die Bausubstanz weist einen erheblichen Sanierungsstau auf, die Betriebskosten sind aufgrund der veralteten Technik sehr hoch und Teile des Gebäudekomplexes sind aufgrund von Baufälligkeit inzwischen nicht mehr in Nutzung. In der Nutzung weisen die Räumlichkeiten deutliche Defizite und zusätzlich folgende aktuelle Anforderungen an den Betrieb auf:
Der Veranstaltungssaal ist zu klein und aufgrund der nicht ausreichend vorhandene Lüftungsmöglichkeit nur eingeschränkt nutzbar ein Stuhl- und Tischlager, von dem Veranstaltungssaal stufenlos erreichbar rollstuhlgerechte WC Anlage barrierefreie Erschließung der verschiedenen Geschossebenen Abstellflächen für Kinderwagen Garderobe für Kinder separat betreibbares Café mit Außenbezug Des Weiteren weist das Gebäudeensemble Feuchtigkeitsschäden auf und ist in Teilbereichen mit schadstoffhaltigen Baustoffen belastet. Laut Bürgerschaftsbeschluss 21/16690 sind im Jahr 2019 auf Grundlage einer Kostenannahme des itw Teams Haushaltsmittel für die Erstellung einer Umbauplanung und eines Bauantrags eingestellt worden.
Geplante Baumaßnahmen:
Altbau 1885 Sanierung und Dämmung des Dachstuhls Herstellung einer funktionsfähigen Hausmeisterwohnung Ersetzung des vorhandenen Holztreppenhauses Grund- und energetische Sanierung des Erdgeschosses und des 1. Obergeschosses Mit Austausch der Fenster Überarbeitung der Fassade, Fugennetzsanierung PV-Anlage In Teilen Austausch Sohlplatte Altbau 30er Jahre Dachsanierung, Erneuerung der Abdichtung, Dämmung Austausch von Fenstern nach energetischen Anforderungen Überarbeitung der Fassade, Fugennetzsanierung Ergänzung eines Außenaufzugs Erneuerung der Heizungsanlage (Wärmepumpe mit Nutzung der Erdwärme) PV-Anlage 2. Rettungsweg (Außentreppenanlage) In Teilen Austausch Sohlplatte Anbauten energetische Sanierung von Dach und Fassaden Austausch von Fenstern vollständige Erneuerung der Sanitäranlagen Wesentliche Schnittstellen:
Die PV-Anlage wird von einem externen Unternehmen geplant und realisiert.
Es sind für die Technische Ausrüstung ein Ingenieurbüro und für die Geothermie ein weiteres Ingenieurbüro beauftragt.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die entsprechende Objektplanung der Leistungsphase Ausführungsplanung des Projektes und des Projektabschlusses.
Der Baubeginn ist ab Oktober 2022 und die Gewerke Baustelleneinrichtung, Gerüstbau und Abbruch- und Rückbauarbeiten werden zeitig beauftragt. Die Baumaßnahme soll bis spätes-tens Ende des Jahres 2023 zum Jahreswechsel abgeschlossen sein.
Aktuell werden Maßnahmenpakete dahingehend zusammengefasst, dass ein neuer Zieltermin Ende 3. Quartal 2023 definiert.